Abt präsentiert DTM-Designs 2026: So sieht neuer Red-Bull-Lamborghini aus!
Neues Auto, neue Fahrer, neue Saison: Abt setzt 2026 auf den neuen Lamborghini Temerario, Sponsor Red Bull bleibt der Mannschaft trotz schwieriger Saison treu
Neustart mit Langzeit-Partner Red Bull: Abt zeigt den neuen Lamborghini in Spielberg
Foto: Abt Sportsline
Abt hat am Red-Bull-Ring, wo am Dienstag der offizielle Testtag stattfindet, seine beiden Boliden für die DTM-Saison 2026 präsentiert: Die beiden neuen Lamborghini Temerario ziehen vor allem mit ihrem Red-Bull-Design die Blicke auf sich, wodurch deutlich wird, dass die längerfristige Partnerschaft seit der Neuauflage im Jahr 2024 in ihre dritte Saison geht.
Die Boliden von Luca Engstler, der mit der Jubiläums-Startnummer 130 startet, die auf die 130-jährige Unternehmensgeschichte von Abt verweist, und Marco Mapelli unterscheiden sich - abgesehen von leicht variierenden Sponsoren - nur geringfügig.
Beide verfügen über ein Red-Bull-Design, aber Engstlers Bolide ist von gelben Farbelementen geprägt, während Winglets und Rückspiegel bei Mapelli rot sind.
Abt fährt 2026 bei Lamborghini zweigleisig
Das Team setzt erneut auf die Werksunterstützung von Lamborghini, die das Traditionsteam aus Kempten seit dem Markenwechsel von Audi zu den Italienern im Vorjahr erhält. Interessant ist jedoch, dass das Team 2026 zweigleisig fährt: Denn während in der DTM der brandneue Temerario zum Einsatz kommt, ist auf der Nürburgring-Nordschleife weiterhin der Huracan GT3 Evo2 aktiv.
Der Modellwechsel birgt für Abt eine Chance, denn nach dem schwierigen DTM-Premierenjahr im Vorjahr mit dem Huracan GT3 Evo2, in dem man die schwächste Saison in der erfolgreichen Geschichte hinnehmen musste, werden dieses Jahr die Uhren bei allen Lamborghini-Teams zurückgedreht.
Leichter Erfahrungsvorsprung für Grasser-Team
Das bedeutet, dass auch die erfahrene Grasser-Truppe, die den Huracan GT3 nach elf Jahren in- und auswendig kennt, mit dem neuen Turboboliden, der diesmal nicht im Windschatten von Audi, sondern unter Eigenregie entwickelt wurde, bei null beginnt.
Dennoch verfügt Grasser über einen geringen Vorteil, denn die österreichische Truppe hat die brandneuen Fahrzeuge etwas früher erhalten, weil sie sich auf den GT-World-Challenge-Europe-Auftakt am vergangenen Wochenende in Le Castellet vorbereiten musste.
Abt verfügt bisher hingegen über keinerlei Rennerfahrung mit den Temerario-Boliden und konnte das Fahrzeug bisher bei von Lamborghini organisierten Tests kennenlernen, außerdem testete das Team in Vallelunga.
Der Pirelli-Test aller DTM-Teams in Vallelunga hat aber gezeigt, dass es noch Anlaufschwierigkeiten mit dem neu entwickelten Fahrzeug gibt. Umso wichtiger ist der offizielle Testtag in Spielberg, bei dem das Team weitere Kilometer mit dem neuen Fahrzeug sammeln kann.
Abgesehen davon setzt das Team nach den Abgängen von Ex-Champion Mirko Bortolotti und Nicki Thiim dieses Jahr mit Engstler und Werksfahrer auf eine neue DTM-Fahrerpaarung, auch wenn die beiden bereits ins Nordschleifen-Projekte der Mannschaft aus Kempten involviert waren.
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