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Audi-Piloten dürfen Rennen auslassen: Wer geht 2020 fremd?

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Audi-Piloten dürfen Rennen auslassen: Wer geht 2020 fremd?
Autor:
Co-Autor: Jamie Klein

Warum es passieren könnte, dass nicht alle Audi-Werksfahrer die gesamte DTM-Saison bestreiten und wieso vor allem Loic Duval ein Wackelkandidat ist

Da Audi mit Saisonende das Werksengagement in der DTM beendet, stehen die sechs Werksfahrer vor einer ungewissen Zukunft. Um ihnen keine Steine in den Weg zu legen, erlaubt Audi ihnen nun sogar, DTM-Rennen auszulassen. "Wir müssen der Realität ins Auge sehen, dass wir aus heutiger Sicht leider nicht all unseren Fahrern einen Vertrag für ein angemessenes Cockpit anbieten können", stellt Audi-Sportchef Dieter Gass klar.

"Wenn sie also gute Chancen haben, einen Platz für 2021 zu finden, dann wollen wir da nicht das Hindernis sein", sagt er. "Ich versuche, ihnen zu helfen." Gleichzeitig müsse er aber sicherstellen, dass Audi das DTM-Programm bis Ende des Jahres ordentlich über die Bühne bringt.

Ob es also wirklich dazu kommen wird, dass einer der Audi-Werksfahrer noch während der Saison sein Cockpit räumen wird, ist aus aktueller Sicht unklar, meint Gass: "Es ist noch nicht endgültig entschieden, ob es wirklich dazu kommen wird - und wo. Aber generell bin ich offen dafür, denn ich weiß, wie sensibel eine Fahrerkarriere ist. Und wie schwierig es gerade in dieser Zeit ist, ein ordentliches Cockpit bei einem professionellen Team zu finden."

Verpasst Duval erstes Zolder-Rennen?

Aber bei welchen Piloten wäre es vorstellbar, dass sie ein Rennen aussetzen? Während Rene Rast, Nico Müller und Robin Frijns mit der Formel E bereits ein zweites Standbein haben, dürften sie nicht infrage kommen. Anders ist die Lage aber vor allem bei Phoenix-Audi-Pilot Loic Duval.

Der Franzose liebäugelt mit einem Start beim Petit-Le-Mans in Road Atlanta, das am 10. Oktober - und damit zeitgleich mit dem ersten DTM-Wochenende in Zolder - steigt. "Wenn JDC-Miller wirklich pusht und ich in Zukunft weiter für sie fahren kann, dann kann ich vielleicht mit Dieter darüber sprechen", sagt er im Gespräch mit 'Motorsport.com'.

"Dieter war sehr klar, was den Audi-Ausstieg aus der DTM angeht. Wenn wir Fahrer etwas finden, das für die Zukunft interessant ist, dann ist er offen dafür, dass wir ein DTM-Rennen auslassen." Nachsatz: "Wenn es um etwas Wichtiges geht."

Duval bereits auf Jobsuche

Er werde auch "zu 100 Prozent" beim Klassiker in Sebring am 14. November an den Start gehen, doch das findet eine Woche nach dem DTM-Saisonfinale im Hockenheim statt. Hätte er für die 24 Stunden von Le Mans, die am 19. September gestartet werden und sich mit dem zweiten DTM-Wochenende auf dem Nürburgring überschneiden, ein Cockpit bekommen, wäre eine DTM-Pause ebenfalls Thema gewesen.

"Ich hatte ein LMP1-Angebot für Le Mans, aber ich wurde nach dem ersten DTM-Kalender ersetzt", verweist Duval darauf, dass sich bereits der ursprüngliche DTM-Kalender mit dem 24-Stunden-Klassiker überschnitten hatte. "Ich schaue mich also nach weiteren Optionen um, auch wenn die DTM Priorität hat. Wenn mir aber jemand mit einer Möglichkeit für dieses und auch für nächstes Jahr über den Weg läuft, dann könnte es sein, dass ich darüber mit Dieter spreche."

Zukunft im Langstrecken-Bereich

Doch wo sieht Duval, der aktuell auf Platz acht der schwächste Audi-Pilot im Klassement ist, seine Zukunft? "Ich liebe die Prototypen", sagt er. "Und ich bin da ja auch weiterhin in der ELMS (mit Algarve-Pro-Racing; Anm. d. Red.) und in der IMSA mit Cadillac und JDC-Miller-Motorsports aktiv. Zudem tun sich ja im Langstreckenbereich auch ein paar andere Dinge, was die Zukunft angeht, also mal schauen."

Eine Anspielung auf das LMDh-Reglement, das womöglich doch schon 2022 in der WEC und in der IMSA-Serie für die Topklasse Einzug erhält. "Ich glaube, dass ich noch ein oder zwei Jahre Teil davon sein kann", sagt der 38-Jährige. "Zehn Jahre werden schwierig, da junge Kerle nachrücken, aber solange ich so stark bin wie im Vorjahr mit Rebellion in Silverstone oder dieses Jahr in Daytona, habe ich was zu sagen."

Die Ziele des Le-Mans-Siegers des Jahres 2013? "Ich will noch einmal Le Mans gewinnen, ich will Daytona-Gesamtsieger werden - und ich würde auch gerne Petit-Le-Mans gewinnen. Es gibt noch ein paar Dinge, die ich gerne in meinem Lebenslauf hätte", schmunzelt Duval.

Mit Bildmaterial von Audi.

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Artikel-Info

Rennserie DTM
Fahrer Loic Duval
Teams Phoenix Racing
Tags audi sport
Urheber Sven Haidinger