Audi und BMW noch ohne DTM-Ersatzfahrer: Ist Ekström ein Kandidat?

geteilte inhalte
kommentare
Audi und BMW noch ohne DTM-Ersatzfahrer: Ist Ekström ein Kandidat?
Autor: Julia Spacek
13.04.2018, 06:47

Christian Vietoris ist neuer Ersatzfahrer bei Mercedes, Audi und BMW noch ohne Reservepiloten - Springt Mattias Ekström ein, wenn ein Stammfahrer der Ingolstädter ausfällt?

Nico Müller, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Mike Rockenfeller, Audi Sport Team Phoenix, Audi RS 5 DTM
Pascal Wehrlein, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Lucas Auer, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Augusto Farfus, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Paul Di Resta, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Jamie Green, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM
Saftety start practice
René Rast, Audi Sport Team Rosberg, Loic Duval, Audi Sport Team Phoenix
Marco Wittmann, BMW Team RMG, BMW M4 DTM, Daniel Juncadella, Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Robin Frijns, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS5 DTM
Loic Duval, Audi Sport Team Phoenix, Audi RS 5 DTM
Philipp Eng, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Gary Paffett Mercedes-AMG Team HWA, Mercedes-AMG C63 DTM
Bruno Spengler, BMW Team RBM, BMW M4 DTM

Der Mountainbike-Unfall von Daniel Juncadella, der ein angebrochenes Schlüsselbein zur Folge hatte, zeigt: Auch außerhalb des Renncockpits können sich die Piloten verletzen und möglicherweise für ein DTM-Rennen nicht zur Verfügung stehen. Dann greifen die Hersteller meist auf ihre Ersatzfahrer zurück. Bislang hat nur Mercedes einen offiziellen Reservemann benannt: Christian Vietoris ist an allen zehn Rennwochenenden vor Ort und springt ein, wenn sich einer der Stammpiloten der Stuttgarter verletzen oder krank werden sollte.

Audi und BMW haben bisher noch keinen Ersatz benannt. "Wir werden immer jemanden dabei haben, damit wir solche Situationen abfangen können. Das hatten wir in der Vergangenheit auch immer", erklärt BMW-Motorsportchef Jens Marquardt im Gespräch mit 'Motorsport.com'. Sich auf eine Notfallsituation vorbereiten wollen sich die Münchner noch nicht. Man sei aber für den Fall der Fälle gerüstet.

Auch bei den Ingolstädtern hat man sich mit dem Thema Ersatzpilot noch keine großen Gedanken gemacht. Aber gerade die Audianer wissen aus dem Vorjahr, wie schnell es gehen kann und der Einsatz eines Stammfahrers steht auf der Kippe. Mike Rockenfellers Start in Moskau war nach seinem Mittelfußbruch durch den Crash am Norisring lange unklar. Um auf Nummer sicher zu gehen schickte Audi den Niederländer Nyck de Vries nach Russland, um "Rocky" dort zu ersetzen. Doch zum Einsatz kam der Formel-2-Pilot nicht, denn Rockenfeller konnte starten.

 

De Vries bleibt ein Kandidat für den Reservefahrer-Posten. "Nyck ist sicherlich jemand, wenn sich etwas abzeichnet, wie bei Juncadella, auf den wir zugehen könnten, ob es in seinen Zeitplan passt", erklärt Audi-Motorsportchef Dieter Gass gegenüber 'Motorsport.com'.

Auf die Frage, ob Mattias Ekström ein Kurz-Comeback in der DTM geben könnte, wenn bei den Ingolstädtern Not am Mann ist, antwortet Gass: "Da stellt sich mehr die Frage, ob man ihn davon überzeugen kann. Aber von der Theorie her, sicherlich. Man könnte sagen, dass sich das ein bisschen aufdrängt."

Beim Test in Hockenheim schnupperte BMW-Junior Ricky Collard DTM-Luft. Mit Tom Blomqvist, Antonio Felix da Costa und Martin Tomczyk haben die Münchner drei ehemalige DTM-Piloten im Kader, die im Ernstfall aktiviert werden könnten. Die Hersteller hoffen, dass die 18 Stammfahrer in der DTM gesund bleiben und sie nicht auf die Suche nach Ersatzpiloten gehen müssen.

Nächster DTM Artikel
Audi-Bestzeit: Esktröm-Nachfolger Frijns hinterlässt erste Duftmarke

Previous article

Audi-Bestzeit: Esktröm-Nachfolger Frijns hinterlässt erste Duftmarke

Next article

DTM-Testabschluss in Hockenheim: Audi vorn, Bestzeit bleibt bei BMW

DTM-Testabschluss in Hockenheim: Audi vorn, Bestzeit bleibt bei BMW

Artikel-Info

Rennserie DTM
Urheber Julia Spacek
Artikelsorte News