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Berger über mögliches HWA-Comeback: "Vielleicht ergibt sich Gelegenheit"

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Berger über mögliches HWA-Comeback: "Vielleicht ergibt sich Gelegenheit"
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26.10.2019, 07:01

Warum sich Gerhard Berger eine DTM ohne HWA trotz der Trennung von Aston Martin nicht vorstellen kann und welche Optionen es für ein Comeback gibt

Ist HWA durch die Trennung von Aston-Martin-Lizenznehmer R-Motorsport in der DTM endgültig Geschichte? Zumindest DTM-Boss Gerhard Berger hat diesbezüglich seine Zweifel. "Vielleicht ergibt sich ja eine Gelegenheit, dass die HWA-Mannschaft auch in Zukunft in der DTM aktiv ist", stellt der Österreicher gegenüber 'Motorsport-Total.com' klar. "Es würde mich jedenfalls freuen."

Berger kann sich "gar nicht vorstellen, dass HWA mit seiner langjährigen Erfahrung nicht in der DTM vertreten sein soll." Tatsächlich zählte das 1998 gegründete Unternehmen von Bergers Vorgänger Hans Werner Aufrecht, der bis 2017 auch Chef der DTM-Dachgesellschaft ITR war, seit der DTM-Neuauflage im Jahr 2000 zu einem Fixpunkt der traditionsreichen Tourenwagenserie.

Und nicht nur das: In 20 DTM-Jahren holte man acht Mal den Fahrertitel und zehn Mal den Markentitel - das bislang letzte Mal im Jahr 2018, als Mercedes auch noch die Teamwertung für sich entschied und damit das Triple sicherstellte.

Doch welche Möglichkeiten hätte HWA nach der Trennung von R-Motorsport, um doch noch in der DTM vertreten zu sein? Man könnte theoretisch als Kundenteam einen Audi oder BMW einsetzen.

Doch das ist laut Vorstand Ulrich Fritz zumindest "in absehbarer Zeit nicht vorstellbar", da man neben der langjährigen Tradition auch heute noch als Formel-E-Einsatzteam des direkten Marktrivalen Mercedes agiert, während das "Aston-Martin-Thema" den Stuttgartern "nicht wirklich wehgetan" habe, so der HWA-Chef.

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Als Alternative dazu wäre nur der Einsatz eines anderen Class-1-Boliden - also eines Honda NSX, eines Nissan GT-R, eines Lexus C500 oder des neuen Toyota Supra - möglich. "Das sind Themen, an die ich teilweise selbst noch nicht gedacht habe", zeigte sich Fritz vergangene Woche im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' verwundert.

Ob ein japanischer Bolide für HWA weniger heikel wäre als der Einsatz eines Audi oder BMW, sei "schwer zu sagen", meint der HWA-Vorstand. "Ein Lexus ist genauso ein Wettbewerbsprodukt." Um "über weitere Konstellationen nachzudenken", müsste zumindest die Trennung von R-Motorsport in der DTM besiegelt sein, ergänzte Fritz. Zumindest diese Hürde gibt es nun nicht mehr.

Mit Bildmaterial von ITR.

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Urheber Sven Haidinger