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Eng analysiert Kubica: "Extrem gute Figur gemacht"

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Eng analysiert Kubica: "Extrem gute Figur gemacht"
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Wie gut ist Robert Kubica? BMW-Pilot Philipp Eng analysiert, wie sich der DTM-Neuling bisher geschlagen hat, und glaubt nicht an eine lange Eingewöhnungszeit

Wie gut wird sich Ex-Formel-1-Pilot Robert Kubica bei seinem DTM-Einstieg schlagen? Diese Frage beschäftigt etwas weniger als einen Monat vor dem Saisonstart in Spa-Francorchamps die Traditionsserie. BMW-Pilot Philipp Eng, der bei beiden Tests des Polen in Jerez Mitte Dezember und auf dem Nürburgring Mitte Juni vor Ort war, stellt seinem neuen Kollegen bisher ein hervorragendes Zeugnis aus.

"Ich habe seine Performance nicht im Detail verfolgt, aber er hat sich speziell am letzten Testtag sehr gut geschlagen", verweist Eng im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' auf den Donnerstag in der Eifel, als Kubica in seiner schnellsten Runde nur 0,423 Sekunden auf Ferdinand Habsburgs Rekordrunde vom Mittwoch verlor.

Aber auch in Hinblick auf die Longruns zeigt Eng mit dem Daumen nach oben: "Er hat insgesamt eine extrem gute Figur gemacht. Das hört sich so plump an, aber das kann man glaube ich wirklich so sagen."

Eng: Darum wird Kubica konkurrenzfähig sein

"Auf eine Runde ist man gleich einmal da, speziell mit seiner Erfahrung und mit seinem Talent. Aber so ein Longrun mit einem DTM-Auto ist sehr anspruchsvoll. Und da musst du einfach deine Erfahrungen machen - das habe ich selbst erlebt. Ich bin mir sicher, dass er da stark sein wird."

Der Österreicher kann sich in Kubica hineinversetzen, da auch er erst Anfang 2018 in der DTM debütierte. Engs erstes Wochenende in Hockenheim ging daneben, doch es dauerte nicht lange, ehe er der frühere GT-Masters-Pilot auf Touren kam. "Ich hatte keinen guten Auftakt, aber wir haben sofort gewusst, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um beim nächsten Rennen dabei zu sein - und dann bin ich auf der Pole-Position gestanden", erinnert sich Eng an den Lausitzring.

Schneller Erfolg in der DTM möglich?

"Das Blatt kann sich also in die eine oder andere Richtung wenden. Und wenn du deinen Fahrstil kennst - weißt, was du brauchst und was du tust - dann steht dem schnellen Erfolg nichts im Wege." Als Beispiel dafür nennt Eng seinen BMW-Kollegen Sheldon van der Linde, der wie er bereits an seinem zweiten DTM-Wochenende die Pole holte: "Er war auch von Anfang an dabei. Und der Junge war 19 Jahre alt."

Das traut Eng auch Kubica zu. "Wenn du ein Formel-1-Auto so schnell bedienen kannst, wie er das im Vorjahr getan hat, dann kannst du alles bewegen, kannst dich überall hineinsetzen", ist der Salzburger überzeugt. "Ohne dass ich es weiß, denke ich mir: Er wird schon seine eigene Technik haben, mit der er sein volles Potenzial ausschöpfen kann."

Kubica "mit allen Wassern gewaschen"

Das gilt auch für die direkten Duelle, die Kubica in seinem Williams-Jahr in der Formel 1 am Ende des Feldes nicht so richtig ausfechten konnte. "Er ist mit allen Wassern gewaschen, was in der DTM sicher hilft", sagt Eng. "Vor allem, wenn es in einen Zweikampf geht, weil du dich auch ein bisschen anlehnen und du auf Kontakt fahren kannst. Das hatte er in der letzten Zeit nicht so, aber er hat sich sicher damit auseinandergesetzt."

Eng kennt Kubica übrigens bereits aus dessen Zeit vor dem Unfall im BMW-Sauber-Team in der Formel 1. Denn der Sieger des Formel-BMW-Weltfinales 2007 durfte ein Jahr später den Formel-1-Boliden des Polen in Mexiko ausprobieren. "Er ist ein super Typ, und wir haben uns von Anfang an gut verstanden", blickt Eng an den denkwürdigen Tag zurück.

"Ich glaube nicht, dass er sich noch an meinen Formel-1-Test in Mexiko erinnern konnte. Da war er auch dabei, aber er hat so viel erlebt - und das war ein Showrun vor über zehn Jahren. Ich freue mich jedenfalls, dass er jetzt mein BMW-Kollege ist."

Mit Bildmaterial von ITR.

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Artikel-Info

Rennserie DTM
Fahrer Robert Kubica , Philipp Eng
Urheber Sven Haidinger