BMW-Rookie Eng: "DTM-Wochenenden sind sehr intensiv"

geteilte inhalte
kommentare
BMW-Rookie Eng:
Autor: André Wiegold
Co-Autor: Julia Spacek
11.05.2018, 10:24

Für Philipp Eng war der DTM-Auftakt in Hockenheim gleichzeitig der Startschuss in eine neue Serie – Der Österreicher spricht von einem "intensiven" Wochenende

Philipp Eng, BMW Team RBM
Philipp Eng, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Philipp Eng, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Philipp Eng, BMW Team RBM
Philipp Eng, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Philipp Eng, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Philipp Eng, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Philipp Eng, BMW Team RBM

BMW setzt in der DTM-Saison 2018 unter anderem auf Philipp Eng. Der 28-Jährige gab in der Tourenwagenmeisterschaft in Hockenheim sein Debüt. Der Österreicher spricht von einem harten Rennwochenende, das ihm alles abverlangt habe. In den beiden Auftaktrennen kam Eng auf den Plätzen 16 und 14 ins Ziel. Ein Knackpunkt seien die Qualifyings gewesen, in denen der Rennfahrer nicht das ganze Potenzial seines BMWs ausgeschöpft habe. Eng will aus den Erfahrungen in Hockenheim lernen, um bestmöglich vorbereitet ins nächste DTM-Wochenende am Lausitzring zu starten.

"Ich habe sehr viele neue Eindrücke gesammelt", so der Österreicher in Diensten von BMW. "Wie hier so ein Wochenende abläuft, ist einfach sehr intensiv. Man hat die ganze Zeit sehr viel zu tun. Aber es macht mir Spaß und ich fühle mich in dem Umfeld wohl." In der DTM gebe es keinen Raum für die allerkleinsten Fehler, so Eng weiter. Wenn ein Pilot das Auto "nicht 100 Prozent im Fenster hat", sei es schwierig, an der Spitze mitzuhalten – insbesondere im Qualifying. "Es geht zu 90 Prozent ums Qualifying", erklärt Eng. "Wenn man seine Hausaufgaben nicht gemacht hat, steht man hinten."

Eng ging bei seinem DTM-Debüt in Hockenheim leer aus. Dementsprechend bewertet der Österreicher seine Leistungen: "Ich bin mit den Erfahrungen, die ich gesammelt habe, zufrieden, aber mit dem Ergebnis nicht. Jetzt geht es darum, dass ich meine Hausaufgaben mache." Er wolle das Rennwochenende in Hockenheim akribisch analysieren, um zu verstehen, was schief gelaufen ist. Der Fokus würde dabei auf dem Qualifying liegen.

Beim Start ins erste Rennen hatte Eng Probleme. Nervosität sei aber nicht der Grund für den Fehler gewesen. Er sagt: "Innerlich war ich beim Start überraschend relaxt. Als die Lichter ausgegangen sind, bin ich etwas zu schnell von der Kupplung weggegangen. Ich war da etwas zu unvorsichtig. Ich bin extrem gut vorbereitet worden und ich habe viele Starttests gemacht. Im Rennen ist es aber immer etwas Anderes."

Bildergalerie: Philipp Eng in Hockenheim

Der Schlüssel zum Erfolg in der DTM seien die Reifen, sagt Eng. "Am Ende kommt es darauf an, wie man den Reifen ins Fenster bekommt", so der BMW-Pilot. " Da haben wir Fahrer den größten Einfluss. Das muss passen. Auf der einen Runde hat es leider nicht ganz geklappt." Deshalb habe es Eng im Qualifying nicht in die Top 10 geschafft. Ermutigend sei jedoch, dass ihm auf dem Zehntplatzierten nur rund zwei Zehntel gefehlt haben. "Man muss schauen, wer hier mitfährt", betont Eng. "Die machen keine Fehler. Das ist die DTM und deshalb sind wir alle da. Ich muss jetzt schauen, was passiert ist und daraus lernen."

Nächster Artikel
Loic Duval: So lief die Doppelbelastung DTM und WEC

Vorheriger Artikel

Loic Duval: So lief die Doppelbelastung DTM und WEC

Nächster Artikel

Glock lobt BMW-Rookie Eriksson: "Ein guter Einstand"

Glock lobt BMW-Rookie Eriksson: "Ein guter Einstand"
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie DTM
Event Hockenheim
Ort Hockenheimring
Fahrer Philipp Eng
Urheber André Wiegold
Artikelsorte News