"Da kannst du ein Ei drüber schlagen": Husarenritt bringt Rockenfeller auf P3

Mike Rockenfeller lieferte bei seinem DTM-Heimspiel am Nürburgring eine beeindruckende Aufholjagd, an die er selbst kaum noch glaubte

"Da kannst du ein Ei drüber schlagen": Husarenritt bringt Rockenfeller auf P3

Ein Wechselbad der Gefühle endete für DTM-Pilot Mike Rockenfeller schlussendlich doch mit einem Hochgefühl. Der 37-Jährige belegte bei seinem Heimspiel am Nürburgring nach einem Husarenritt im Rennen am Samstag den vierten Platz, ehe er durch die Strafe für Luca Stolz sogar noch aufs Podest vorrückte.

Auf dieses starke Resultat deutete zunächst nichts hin. "Irgendwie war es nicht unser Tag. Wir haben das Qualifying ein bisschen verwachst, die Runde wurde dann auch noch gestrichen", schildert Audi-Pilot Rockenfeller.

So nahm der Abt-Pilot das Rennen nur vom 16. Platz aus in Angriff - doch es sollte sogar noch schlimmer kommen. Nach den Turbulenzen der ersten Runden fiel er auf den 21. Platz zurück. "Da habe ich gedacht, komm, da kannst du ein Ei drüber schlagen", sagt der Champion von 2013 und lacht.

Doch Abt setzte bei Rockenfeller auf eine andere Strategie und ließ ihn einen langen ersten Stint fahren. Erst spät kam er zu seinem Reifenwechsel. Dadurch kam er bereits als Sechster wieder auf die Strecke und machte bis zum Rennende auf den deutlich frischeren Reifen sogar noch zwei weitere Plätze gut.

"Am Ende war es eine tolle Strategie, aber auch ein toller Restart, da habe ich schon fünf Plätze gutgemacht", erklärt "Rocky": "Dann am Ende habe ich eine super Pace gehabt, der Reifen hat super gehalten bei mir."

Schon am Freitag im Training, schildert Rockenfeller, habe er gemeinsam mit dem Team viel Arbeit in die Longruns gesteckt, was sich am Samstag dann auszahlte. "Am Ende Vierter zu sein auf der Strecke und in den Punkten sogar Dritter, damit bin ich sehr zufrieden", verwies er darauf, dass Gaststarter Stolz nicht punkteberechtigt ist, was sich am Ende ohnehin als bedeutungslos herausstellte.

Mit Bildmaterial von DTM.

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