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Drei Titel als Ziel: Was Rene Rast mit Thomas Preinings DTM-Traum zu tun hat

Warum Thomas Preining von drei DTM-Titeln träumt, wieso der Helmtausch mit Rene Rast in Hockenheim ein besonderer Moment war und was Rast über Preining denkt

Drei Titel als Ziel: Was Rene Rast mit Thomas Preinings DTM-Traum zu tun hat

Nur der Anfang? Thomas Preining bei seinem Titelgewinn 2023 in Hockenheim

Foto: ADAC Motorsport

"Grello"-Porsche-Pilot Thomas Preining hat es sich zum Ziel gesetzt, in der DTM drei Titel zu holen. Der Werksfahrer, der 2023 mit Manthey erster Porsche-Champion der DTM-Geschichte wurde, kämpfte auch 2025 um einen möglichen zweiten Titel, den dann ausgerechnet Teamkollege Ayhancan Güven holte. Warum der 27-Jährige ausgerechnet drei Titel holen will?

Das hat mit Rene Rast zu tun. "Als ich ein Porsche-Junior war, gab es einen Kerl bei Audi, der plötzlich in die DTM kam und alle zerstört hat", erzählt Preining im Podcast Over the Limit seiner Rennfahrer-Kollegen Laurens und Dries Vanthoor. "Sein Name war Rene Rast. Und Surprise, Surprise - er kam auch aus dem Porsche-Markenpokal. Dadurch hatte ich eine Art Vorbild."

Was Preining besonders motivierte: Rast holte vor rund 15 Jahren im Supercup und im deutschen Carrera-Cup mehrere Titel und kämpfte sich danach bis an die Spitze der DTM. "Er hat es dort geschafft, wo ich sein wollte", gibt Preining zu, der 2018 ebenfalls den Titel im Carrera-Cup Deutschland holte.

"Mein ultimativer Traum, denn habe immer zu ihm aufgeschaut"

Also eiferte Preining dem dreimaligen Champion auch in der DTM nach. "Er hatte damals natürlich schon drei Titel", erinnert er sich. "Daher ist das mein ultimativer DTM-Traum, denn ich habe immer zu ihm aufgeschaut, habe sehr viel Respekt vor ihm", sagt der Österreicher.

Dieser Respekt ist gegenseitiger Natur. Nach seinem zumindest vorläufigen Rücktritt aus der DTM offenbarte Rast, dass Preining für ihn jener Pilot im aktuellen DTM-Feld sei, "der in den vergangenen Jahren mit vielen starken Auftritten herausgestochen ist".

Beim Saisonfinale in Hockenheim kam es am Samstagabend nach Preinings Sieg zu einem Helmtausch zwischen den beiden Toppiloten.

Helmtausch in Hockenheim ein "ganz großer Moment"

"Rene war immer mein Vorbild - und in der DTM war er meine Referenz", meinte Preining im Vorfeld der Aktion bei ran.de. "Daher ist das für mich ein ganz großer Moment." Und auch Rast freute sich darüber, dass er von Preining "einen Helm mit ein paar persönlichen Worten bekommen" habe.

Aber gab es zwischen den beiden auch kritische Momente? Ähnlich wie bei Rast dauerte es auch bei Preining nach dem DTM-Einstieg im Jahr 2022 nicht lange, bis sich der damalige Bernhard-Pilot einen Namen machte. Schon beim vierten Saison-Wochenende auf dem Norisring bescherte er Porsche den ersten Sieg der DTM-Historie.

Rene Rast, Thomas Preining

Auch auf der Strecke trugen Rast und Preining harte Kämpfe aus

Foto: ADAC Motorsport

Ein Jahr später wiederholte Preining dieses Kunststück - mit einem harten Manöver gegen sein Idol Rast im Kampf um den Norisring-Sieg. Ein Schlüsselmoment auf dem Weg zu Preinings DTM-Titelgewinn.

Rasts Begeisterung über die Aktion des "Grello"-Porsche-Piloten hielt sich nach dem Rennen zwar in Grenzen, dennoch sind es jene Manöver, mit denen ein aufstrebender Pilot den etablierten Fahrern zeigt, dass mit ihm weiter zu rechnen sein wird. Das dürfte Preining bei Rast gelungen sein.

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