DTM 2026: Übersicht des Starterfelds mit Fahrern und Teams
Welche Teams, Autos und Fahrer werden in der DTM-Saison 2026 an den Start gehen? In unserer Übersicht, die ständig aktualisiert wird, bleiben Sie auf dem Laufenden
Das DTM-Feld für die Saison 2026 formiert sich: Wer wird dieses Jahr starten?
Foto: ADAC Motorsport
Mit welchem Starterfeld geht die DTM in die Saison 2026? Die offizielle Einschreibung für die Meisterschaft lief bis Ende Februar 2026, als Stichtag für die Frühbucher-Einschreibung wurde Ende Januar festgelegt. Die Saison beginnt Ende April erstmals in Spielberg in Österreich (DTM-Kalender 2026) und umfasst erneut acht Rennwochenenden, an denen je zwei Rennen ausgetragen werden. Man darf mit über 20 GT3-Fahrzeugen rechnen.
In diesem Beitrag stellen wir alle Teams vor, die bislang für die DTM-Saison 2026 bestätigt wurden. Wichtig: Es handelt sich dabei nicht um das endgültige Starterfeld und auch nicht um alle eingeschriebenen Autos, sondern ausschließlich um eine Auflistung der Fahrzeuge, die bislang von den Teams selbst offiziell bekanntgegeben wurden (SPONSORED LINK: Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2026 sichern!).
Eine komplette Übersicht mit allen bereits präsentierten Teams, Autos und Fahrern finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Mercedes-AMG Team Winward
Fahrzeuge: 2x Mercedes-AMG GT3
Fahrer: Maro Engel (GER), Jules Gounon (AND)
Das frühere HTP-Winward-Team ist eine etablierte Größe im GT3-Rennsport. 2013 gegründet, gewann man mit dem Mercedes SLS AMG GT3 bereits im ersten Jahr die 24 Stunden von Spa und ein Jahr später den Titel in der Blancpain-Sprintserie. Nach einem Bentley-Jahr kehrte man 2016 zurück zu Mercedes-AMG.
2019 wurde HTP vom US-amerikanischen Winward-Team übernommen, hinter dem der texanische Geschäftsmann Bryce Ward und dessen Sohn Russell Ward stehen, die beide Rennen fahren. 2021 stieg man in die DTM ein und wurde 2022 mit Lucas Auer mit Winward Vizemeister. 2024 siegte man zum zweiten Mal beim 24-Stunden-Klassiker in Daytona und wurde mit Maro Engel Dritter in der DTM-Gesamtwertung.
Er blieb auch 2025 beim Team und holte erneut den dritten Platz, statt Auer kam Jules Gounon. 2026 setzt das Team auf das gleiche Duo.
Mercedes-AMG Team Landgraf
Fahrzeuge: 2x Mercedes-AMG GT3
Fahrer: Lucas Auer (AUT), Tom Kalender (GER)
Das Team wurde von Klaus Landgraf, der selbst jahrelang Rennen fuhr. Seit 2018 setzt die Truppe aus Bad Kreuznach den Mercedes-AMG GT3 ein, 2021 holte man im ADAC GT Masters den ersten Sieg und die erste Pole, ehe 2022, 2023 und 2024 weitere Fahrer-Titel folgten.
Nachdem man bereits 2023 mit zwei Mercedes-AMG GT3 in der DTM am Start war, sorgte der HRT-Markenwechsel zu Ford im Jahr 2025 für ein Comeback in der Traditionsserie mit der Marke mit dem Stern. Das Team sicherte sich dabei die Dienste von Routinier Lucas Auer, der Vizemeister wurde, und Youngster Tom Kalender. 2026 starten die beiden erneut für Landgraf in der DTM.
Manthey Racing
Fahrzeuge: 2x Porsche 911 GT3 R Evo (992)
Fahrer: Thomas Preining (AUT), Ricardo Feller (SUI)
Das Manthey-Team aus Meuspath wurde 1996 vom zweimaligen DTM-Vizemeister Olaf Manthey gegründet und trat 2001 und 2002 in der DTM sogar zwei Jahre lang als Mercedes-Team an. Große Bekanntheit erlangte man aber vor allem durch die Porsche-Einsätze beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit dem sogenannten "Grello".
Seit 2013 ist Manthey für die Durchführung der GT-Werkseinsätze von Porsche verantwortlich, 2015 zog sich der Teamgründer zurück und verkaufte das Team zu 51 Prozent an Porsche. Nach Mantheys Rückzug wird das Unternehmen von den Brüdern Nicolas und Martin Raeder geführt. 2023 stieg Manthey in die DTM ein und holte auf Anhieb mit Thomas Preining den Titel.
Nach einer enttäuschenden Titelverteidigung erweiterte man 2025 das Engagement auf drei Autos und schlug erneut groß zu: Ayhancan Güven holte sensationell in einem Herzschlag-Finale den Titel, Morris Schuring wurde Rookie-Champion und Manthey holte den Titel in der Teamwertung. 2026 reduziert man wieder auf zwei Autos: Preining bleibt, Meister Güven wird von Ricardo Feller ersetzt.
Land-Motorsport
Fahrzeuge: 1x Porsche 911 GT3 R Evo (992)
Fahrer: Bastian Buus (DEN)
Das Land-Motorsport-Team von Wolfgang Land, der zweimal Porsche-Carrera-Cup-Deutschland-Meister wurde, und seinem Sohn Christian Land zählt zu den traditionsreichsten Rennställen im Feld, stieg allerdings erst 2025 in die DTM ein: Da das Allied-Projekt mit dem Porsche geplatzt war, benötigte Ricardo Feller ein neues Team und entschied sich gemeinsam mit Land und seinem privaten Audi kurzfristig zu einem DTM-Einsatz.
Dabei gelang den Westerwäldern, die mit dem Audi auch beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring und im ADAC GT Masters erfolgreich waren, immerhin ein Sieg in Spielberg. 2026 kehrt Land zur Marke Porsche zurück und setzt in der DTM zumindest einen Porsche 911 GT3 R Evo ein. Im Cockpit sitzt das dänische Talent Bastian Buus.
Team Schubert
Fahrzeuge: 2x BMW M4 GT3 Evo
Fahrer: Marco Wittmann (GER), Kelvin van der Linde (RSA)
Das Schubert-Team aus Oschersleben wurde 1999 von Rennfahrer Torsten Schubert gegründet, der BMW-Autohäuser besitzt und zu den größten Händlern seiner Marke in der Region zählt. 2010 fuhr man nach Erfolgen auf der Nürburgring-Nordschleife erstmals im ADAC GT Masters.
Seit 2012 erhält das Team Werksunterstützung von BMW, 2015 sicherte man sich die Teamwertung, 2019 kehrte man nach einem Honda-Jahr wieder zu BMW zurück. Nach weiteren Siegen stieg das Team 2022 in die DTM ein und wurde im Premierenjahr mit Sheldon van der Linde Fahrer- und Team-Champion.
2024 wurde das Engagement um ein drittes Auto erweitert, 2025 reduzierte man die Anzahl wieder auf zwei Autos. Ende 2025 verließ Rene Rast nach drei Jahren das Team, dafür gibt Kelvin van der Linde - Bruder des DTM-Meisters von 2022 - als Ersatz sein DTM-Comeback.
Emil Frey Racing
Fahrzeuge: 2x Ferrari 296 GT3 Evo
Fahrer: Matteo Cairoli (ITA), Thierry Vermeulen (NED)
Das 2011 in der Schweiz gegründete Emil-Frey-Team steht im Besitz des größten Autohändlers Europas. Zunächst entwickelte man den Jaguar XK Emil Frey und trat damit bis Ende 2018 im Langstreckensport an. Teamchef Lorenz Frey-Hilti saß selbst im Cockpit. Mit der Eigenentwicklung holte das Team 2018 den Silver-Cup der Blancpain-Langstreckenserie. 2015 wurde man außerdem Lexus-Werksteam und trat auf der Nürburgring-Nordschleife an.
2019 gewann das Team nach dem Wechsel zu Lamborghini in der GT-Open-Serie Team- und Fahrerwertung. 2022 stieg das Team in das ADAC GT Masters ein und gewann die Teamwertung. 2023 folgte der Markenwechsel zu Ferrari und der DTM-Einstieg mit Jack Aitken und Thierry Vermeulen. 2025 erweiterte man das Team um einen dritten Ferrari und kämpfte mit Aitken um den Titel.
2026 haben die Schweizer das Engagement wieder auf zwei Autos reduziert. Aitken, der sich auf sein Prototypen-Programm im Cadillac konzentriert, wurde durch den Italiener Matteo Cairoli ersetzt, während Vermeulen an Bord blieb.
Grasser-Racing-Team
Fahrzeuge: 2x Lamborghini Temerario GT3
Fahrer: Mirko Bortolotti (ITA), Maximilian Paul (GER)
Das unweit des Red-Bull-Rings in Knittelfeld ansässige Grasser-Team von Ex-Rennfahrer Gottfried Grasser stieg 2011 in das ADAC GT Masters ein und setzt seit 2012 auf die Marke Lamborghini, seit 2015 mit Werksunterstützung. Rasch stellten sich Erfolge ein: 2017 gewann man die Blancpain-GT-Serie, 2018 und 2019 triumphierte man beim 24h-Klassiker in Daytona. 2019 siegte das Team auch bei den 12h von Sebring und wurde im ADAC GT Masters Vizemeister.
Lamborghini-Werksfahrer Mirko Bortolotti war an allen Highlights beteiligt und fuhr 2022 beim DTM-Einstieg mit gleich vier Autos für das Team. Er führte lange die Wertung an und wurde am Ende Vierter. 2023 wurde der Einsatz auf zwei Autos reduziert, Maximilian Paul sorgte für den ersten DTM-Sieg. 2024 gelangen mit Luca Engstler völlig überraschend gleich zwei Siege, 2025 siegte Jordan Pepper einmal, zudem war man stärkstes Lamborghini-Team.
2026 steht durch den Modellwechsel vom Lamborghini Huracan auf den neuen Temerario GT3 ein Neuanfang bevor. Dafür kehrt Ex-Champion Mirko Bortolotti nach zwei Jahren bei SSR und einer Saison bei Abt zurück, Teamkollege wird mit Maximilian Paul ebenfalls ein Pilot, der mit Grasser bereits Geschichte schrieb.
HRT Ford Racing
Fahrzeuge: 2x Ford Mustang GT3 Evo
Fahrer: Arjun Maini (IND), Finn Wiebelhaus (GER)
Das Haupt-Racing-Team von Ex-DTM-Pilot Hubert Haupt existiert erst seit dem Jahr 2020. Haupt übernahm größtenteils die erfolgreiche, von Mercedes-AMG unterstützte Black-Falcon-Truppe und deren GT3-Fahrzeuge. Schon im ersten Jahr konnte man Laufsiege in der NLS-Serie auf der Nürburgring-Nordschleife und in der GT-World-Challenge Europe erzielen.
2021 stieß Ex-HWA-Chef Ulrich Fritz als Geschäftsführer zum Team und man stieg in die DTM ein. Und das mit Erfolg, denn Maximilian Götz holte für das HRT-Team und Mercedes-AMG im ersten GT3-Jahr den Meistertitel.
2025 vollzog das Team einen Markenwechsel zu Ford mit dem Marken-Exklusivrecht in der DTM. Arjun Maini blieb als Pilot an Bord, Fabio Scherer wurde engagiert. 2026 setzt das Team weiter auf Maini, Scherer wurde durch ADAC-GT-Masters-Champion Finn Wiebelhaus ersetzt.
Comtoyou Racing
Fahrzeuge: 2x Aston Martin Vantage GT3 Evo
Fahrer: Nicki Thiim (DEN), Nicolas Baert (BEL)
Teamchef Francois Verbist ist der Sohn von WRT-Mitbegründer Rene Verbist - und hat Ende 2017 die langjährige Audi-Truppe verlassen, um gemeinsam mit Boss Jean-Michel Baert als Teammanager das Comtoyou-Team aufzubauen.
Zunächst war man mit Audi im TCR-Bereich erfolgreich. 2023 stieg man mit dem R8 LMS auch in den GT3-Sport ein, ehe 2024 der Wechsel zu Aston Martin folgte. Schon im ersten Jahr mit der britischen Marke gelang beim 24-Stunden-Klassiker in Spa-Francorchamps mit Thiim, Marco Sörensen und Mattia Drudi der Gesamtsieg, wodurch Aston Martin das Rennen erstmals seit 1948 wieder gewann.
2025 stieg Comtoyou mit dem Aston Martin Vantage GT3 Evo ein und holte beim Saisonfinale durch Gilles Magnus die erste Poleposition. 2026 entschied sich Aston Martin, das Team auch in der DTM werksseitig zu unterstützen, wodurch Werksfahrer Nicki Thiim den Belgier Magnus ersetzt. Nicolas Baert, bei dem es sich um den Sohn des Teambesitzers handelt, startet auch 2026 im zweiten Vantage.
Teams und Fahrer der DTM 2026:
Winward: 2 Mercedes; Fahrer: Maro Engel, Jules Gounon
Landgraf: 2 Mercedes; Fahrer: Lucas Auer, Tom Kalender
Manthey: 2 Porsche; Fahrer: Thomas Preining, Ricardo Feller
Land: 1 Porsche; Fahrer: Bastian Buus
Schubert: 2 BMW; Fahrer: Marco Wittmann, Kelvin van der Linde
Emil Frey: 2 Ferrari; Fahrer: Matteo Cairoli, Thierry Vermeulen
Grasser: 2 Lamborghini; Fahrer: Mirko Bortolotti, Maximilian Paul
HRT: 2 Ford; Fahrer: Arjun Maini, Finn Wiebelhaus
Comtoyou: 2 Aston Martin; Fahrer: Nicki Thiim, Nicolas Baert
17 bestätigte Fahrzeuge
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