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DTM-Aus für Rookie-Meister! So sieht das Programm von Morris Schuring 2026 aus

Morris Schuring hat sein Programm für die Saison 2026 bestätigt: Was der Porsche-Youngster statt der DTM macht und für welchen Klassiker Güven bestätigt wurde

DTM-Aus für Rookie-Meister! So sieht das Programm von Morris Schuring 2026 aus

Abschied mit viel Qualm: Morris Schuring verlässt nach einem Manthey-Jahr die DTM

Foto: Markus Toppmöller

Die Zukunft von DTM-Rookie-Champion Morris Schuring ist geklärt: Der 20-jährige Niederländer, der 2025 beim Porsche-Team Manthey einen dritten 911 GT3 R in der DTM fuhr und beim Finalwochenende in Hockenheim auf dem Podest stand, wird 2026 neben den fünf Langstreckenrennen der US-amerikanischen IMSA-Serie auch in der GT-World-Challenge Europe (GTWCE) an den Start gehen.

Und zwar für die Mannschaft Boutsen VDS, die 2026 von Mercedes-AMG zu Porsche wechselt und von Ex-Formel-1-Pilot Thierry Boutsens Schwester Olivia Boutsen geleitet wird. "Ich fahre alle Rennen des GT-World-Challenge-Endurance-Cups und drei der fünf Rennen des Sprint-Cups, da die beiden anderen mit meinem amerikanischen Programm zusammenfallen", stellt Schuring bei der Vorstellung auf dem Brüsseler Automobilsalon klar.

Somit bestreitet Schuring neben den fünf IMSA-Events in den USA acht GTWCE-Wochenenden in Europa: Bei den drei Auftritten in der Sprintserie teilt er sich den Porsche mit dem Franzosen Dorian Boccolacci, bei seinem Hauptprogramm in der Langstreckenserie stößt der Belgier Alessio Picariello zum Team.

Zwei DTM-Piloten fahren 2026 für Boutsen-VDS-Team

Abgesehen vom 24-Stunden-Klassiker in Daytona, den Schuring Ende des Monats im Manthey-Porsche bestreiten wird, stellen die 24 Stunden von Spa-Francorchamps Ende Juni das Highlight seines Europa-Programms dar.

Morris Schuring

Morris Schuring holte sich 2025 in der DTM die Trophäe für den Rookie des Jahres

Foto: Gruppe C Photography

Was Schuring besonders freut: Sein Boutsen-Porsche ist in der Pro-Klasse gemeldet, in der meist auch die Entscheidung um den Gesamtsieg tobt. "Es ist einer von zwei Porsche in der Pro-Klasse", bestätigt der Ex-Le-Mans-Klassensieger. "Dass sie mich dafür ausgewählt haben, empfinde ich als Ehre, und es zeigt auch, dass Porsche Vertrauen in mich hat."

Schuring ist übrigens nicht der einzige DTM-Pilot der Saison 2025, der dieses Jahr für die belgische Boutsen-Truppe an den Start geht: Der Belgier Gilles Magnus, der 2025 im Comtoyou-Aston-Martin saß und dem Team in Hockenheim die erste Pole bescherte, sitzt 2026 in beiden GTWCE-Serien im zweiten Porsche des Teams, den er sich mit dem Schweden Robin Knutsson teilt.

Güven für 24 Stunden von Daytona bestätigt

Da nun Schurings Programm für 2026 endgültig feststeht, ist endgültig klar, dass er dieses Jahr nicht in der DTM an den Start geht. Stattdessen wird Manthey das Programm in der Traditionsserie von drei auf zwei Autos reduzieren und plant mit Thomas Preining und Ricardo Feller.

Dass DTM-Meister Ayhancan Güven nicht Teil des Aufgebots sein wird, ist bekannt. Der Türke, der sich in Richtung Formel E orientiert, wird für Manthey in der Langstrecken-WM WEC einen Porsche 911 GT3 R fahren und sich das Auto mit Timur Boguslavski und James Cottingham teilen.

Zudem wurde er für den Langstrecken-Klassiker in Daytona nachnominiert - und teilt sich den "Grello"-Porsche mit den Hochkarätern Preining, Feller und Klaus Bachler. "Im Vorjahr durfte ich dieses Rennen das erste Mal genießen. Den Sieg aber um 1,5 Sekunden zu verpassen, hat am Ende für einen bitteren Nachgeschmack gesorgt", so Güven auf Instagram. "Jetzt bin ich wieder da."

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