DTM-BoP Spielberg: Ferrari nach Pole eingebremst, Vorteil für Aston Martin
Nach dem zweiten Qualifying auf dem Red-Bull-Ring gibt es kleine Anpassungen an der Balance of Performance, wobei nur Ferrari und Aston Martin betroffen sind
Der Ferrari 296 GT3 wird nach der Pole am Sonntag eingebremst
Foto: ADAC Motorsport
Auch nach dem zweiten DTM-Qualifying auf dem Red-Bull-Ring hat die SRO Motorsports Group als BoP-Dienstleister des ADAC wieder einmal an der Balance of Performance (BoP) geschraubt: Anders als bei den bisherigen Anpassungen gibt es vor dem Sonntagsrennen (ab 13:30 Uhr im Livestream!) allerdings nur wenige Änderungen.
Denn das Mindestgewicht aller GT3-Boliden, das eigentlich als gängigste Stellschraube bei der BoP-Einstufung gilt, bleibt komplett unberührt. Auch die Fahrhöhe, die minimale Heckflügel-Anstellung und der Lambda-Wert sind von der neuesten Anpassung nicht betroffen.
Änderungen gibt es lediglich beim maximalen Ladedruck für den Aston Martin Vantage GT3 Evo und den Ferrari 296 GT3: Während das belgische Comtoyou-Team den Ladedruck des britischen Sportwagens im unteren Drehzahlbereich um 0,02 bar erhöhen darf, wird der Ferrari eingebremst.
Denn nach der Poleposition von Emil-Frey-Pilot Thierry Vermeulen hat die SRO den maximal erlaubten Ladedruck des Ferrari 296 GT3 um 0,02 bar reduziert. Alle anderen Fahrzeuge bleiben von den aktuellsten Änderungen der Balance of Performance verschont.
Das ist nicht verwunderlich, denn nach dem ersten Rennen am Samstag hatte es bereits eine Anpassung der Fahrzeugeinstufung gegeben: Der BMW M4 GT3 Evo musste nach dem Doppelsieg nochmal 15 Kilogramm einladen, während Lamborghini, Mercedes und Porsche um zehn Kilogramm erleichtert wurden.
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