DTM Electric: So sieht der erste Prototyp für die neue Elektroserie aus!

Die DTM hat ein 1:1-Modell des neuen DTM-Electric-Prototypen enthüllt: Wie das Auto für die ab 2023 geplante Serie aussieht, was es kann und wie die Entwicklung läuft

DTM Electric: So sieht der erste Prototyp für die neue Elektroserie aus!

Nachdem vor einem Jahr das Demonstrations-Fahrzeug der DTM Electric enthüllt wurde, hat die DTM am Samstag beim Norisring-Saisonfinale die Optik des neuen Prototypen für die für 2023 geplante Elektrorennserie präsentiert. Und die kann sich sehen lassen: Der Bolide, der noch kein Innenleben hat, sieht deutlich schnittiger aus und ist breiter als das Demo-Fahrzeug.

"Die Entwicklung für die DTM Electric läuft auf Hochtouren und wir sind stolz, dass wir mit dem DTM-Electric-Design-Model den nächsten Schritt präsentieren können", erklärt DTM-Boss Gerhard Berger.

"Die Optik des Autos bringt zum Ausdruck, wie wir uns eine vollelektrifizierte High-Performance-Rennsportserie vorstellen: Futuristisch, aerodynamisch effizient, innovativ und durch und durch sportlich."

Prototyp: Leichter und bessere Reichweite als Demo-Auto

Ursprünglich war es geplant gewesen, dass der neue Prototyp auf dem Norisring bereits fahrbereit ist, doch die Entwicklung des Fahrzeugs ist noch nicht endgültig abgeschlossen. Beim sogenannte Design-Model des DTM-Electric-Prototypen handelt es sich um ein 1:1-Modell des Silhouetten-Fahrzeugs.

Das bedeutet, dass potenzielle Hersteller, die an der DTM Electric teilnehmen wollen, die Möglichkeit haben werden, das Chassis mit ihren eigenen Design-Merkmalen zu gestalten. "Der nächste Step wird sein, die Performance, die wir vom Demo-Car kennen, mit der Optik des Design-Model zu vereinen", verspricht Benedict Böhme, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR.

In der Pressemitteilung ist die Rede von über 1.000 PS und Spitzengeschwindigkeiten von deutlich über 300 km/h. Während der sogenannte "Demonstrator" aber an die zwei Tonnen wiegt und nur wenige Runden absolvieren konnte, soll der Prototyp leichter sein und eine deutlich bessere Reichweite haben.

Vier Elektromotoren für vollvariable Drehmomentverteilung

Um das zu erreichen, hat die ITR neben dem Herzogenauracher Automobilzulieferer Schaeffler mit Mahle einen weiteren Partner an Bord geholt. Der Spezialist für Thermomanagement unterstützt das Projekt mit seiner Kompetenz, was die Kühlung angeht. So hat das Stuttgarter Unternehmen eine spezielle Batteriekühlung entwickelt.

Auf welche Technologie man beim DTM-Electric-Prototypen setzen wird? Wie beim "Demonstrator", bei dem es sich um ein umgebautes TCR-Fahrzeug von Audi handelt, der mit vier Formel-E-Antrieben ausgestattet ist, soll jedes einzelne Rad von einem eigenen Schaeffler-Elektromotor angetrieben werden. So soll eine vollvariable Drehmomentverteilung ermöglicht werden.

Auch das Space-Drive-System, also eine elektronische Lenkung ohne Lenksäule, wie sie diese Saison bereits in den DTM-Autos von Maximilian Buhk, Timo Glock und Sophia Flörsch eingesetzt wurde, soll im neuen DTM-Electric-Fahrzeug verbaut sein. Der neue ITR-Partner Mahle zeichnet für die Kühlung der Antriebskomponenten im Renneinsatz verantwortlich.

Mit Bildmaterial von ITR GmbH.

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