Zum Hauptinhalt springen

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

DTM erweitert Simracing um größte Plattform: Wie der iRacing-Deal läuft

Nach RaceRoom arbeitet die DTM nun auch mit der größten Simracing-Plattform der Welt zusammen: Wie die Kooperation aussieht und wieso der Norisring fehlt

DTM erweitert Simracing um größte Plattform: Wie der iRacing-Deal läuft

Hochrealistisches Erlebnis: Die DTM startet nun auch auf der iRacing-Plattform

Foto: ADAC Motorsport

Die DTM weitet ihr Engagement im Simracing aus: Fans des virtuellen Motorsports können die DTM ab sofort auf der Plattform iRacing erleben. Auf der weltweit größten Simracing-Plattform sind vor den acht DTM-Events in der Saison 2026 jeweils Community-Rennen geplant. Die DTM auf iRacing ergänzt das bestehende Simracing-Angebot auf der Plattform RaceRoom, auf der auch 2026 wieder die DTM-eSports-Championship ausgetragen wird.

Mit über 350.000 registrierten Spielerinnen und Spielern zählt iRacing zu den weltweit größten und beliebtesten Anbietern für Motorsport-Simulationen. Durch das zusätzliche Angebot möchte die DTM im virtuellen Bereich eine noch größere Zielgruppe ansprechen.

Die Plattform richtet sich insbesondere an Freunde realistischer Hardcore-Rennsimulationen, die sich hier in einem offenen, globalen Ranking-System miteinander messen können. Die DTM ist nicht die einzige Rennserie, die mit iRacing zusammenarbeitet, denn es existieren bereits Kooperationen mit Serien wie NASCAR oder IndyCar.

DTM plant mit iRacing auch gemeinsame Marketingaktionen

"Das Interesse an der DTM von Simracern ist enorm - das sehen wir sowohl bei Online-Rennen als auch in den Simulatoren bei den DTM-Events vor Ort", weißt ADAC-Motorsportchef Thomas Voss.

"Wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit iRacing die virtuelle DTM einem noch größeren Kreis von Simracern zugänglich zu machen. In unserer langfristig angelegten Kooperation planen wir neben der Integration in die Simulation auch gemeinsame Marketing- und Community-Aktivitäten."

Die iRacing-DTM-Series geht immer am Donnerstag vor einem DTM-Rennen um 20 Uhr an den Start. Die Startzeiten sind dabei so gewählt, dass Sim-Racer weltweit die Möglichkeit zur Teilnahme haben. Los geht es für die iRacing-Community am 23. April auf dem virtuellen Red-Bull-Ring.

Warum Simracer auf Lausitzring und Norisring verzichten müssen

Danach folgen Stationen in Zandvoort, Spa und Brands Hatch, bevor es in der zweiten Saisonhälfte in Oschersleben weitergeht - gefolgt vom Nürburgring, dem Sachsenring und dem großen Finale auf dem Hockenheimring.

Der Kalender entspricht damit Großteils dem Original - es gibt aber Abweichungen, da nicht alles DTM-Rennstrecken auf iRacing existieren: Das betrifft den Lausitzring und mit dem Norisring auch einen absoluten DTM-Klassiker.

Und auf dem Nürbugring wird statt der Sprintstrecke mit der Kurzanbindung die Grand-Prix-Strecke gefahren. Dafür sind mit Spa-Francorchamps und Brands Hatch zwei Kultstrecken im Kalender, auf der so mancher DTM-Pilot vermutlich gerne fahren würde.

An der neuen virtuellen Rennserie kann jeder teilnehmen, der auf der Plattform registriert ist, und sich die Action der DTM nach Hause holen. Über die Plattform "Trading Paints" sind in Kürze auch alle offiziellen Designs der DTM Saison 2025 für iRacing verfügbar. Das Rennformat orientiert sich am Konzept der DTM: Gefahren werden 55 minütige Rennen mit Boxenstopps.

iRacing-DTM-Kalender 2026

23. April: Red-Bull-Ring

21. Mai: Zandvoort

18. Juni: Spa-Francorchamps

2. Juli: Brands Hatch

23. Juli: Oschersleben

13. August: Nürburgring (Grand-Prix-Strecke)

10. September: Sachsenring

8. Oktober: Hockenheimring

Vorheriger Artikel Interne Turbulenzen bei Lamborghini: Wird Ex-Ferrari-Mann neuer Sportchef?
Nächster Artikel Pirelli legt DTM-Spezialreifen 2026 fest: Trotz Zeitdruck erneut zwei Optionen?