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DTM nach Audi-Aus ratlos: "Sonst fällt mir immer etwas ein"

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Audi-Legende Mattias Ekström: "In der DTM habe ich die größte Zeit meiner Karriere erlebt, dort habe ich fast zwei Jahrzehnte lang viele Kämpfe und Siege genossen und bin auf so viele tolle Fans und großartige Menschen gestoßen. Ich werde der DTM für diese Jahre immer dankbar sein."

Audi-Legende Mattias Ekström: "In der DTM habe ich die größte Zeit meiner Karriere erlebt, dort habe ich fast zwei Jahrzehnte lang viele Kämpfe und Siege genossen und bin auf so viele tolle Fans und großartige Menschen gestoßen. Ich werde der DTM für diese Jahre immer dankbar sein."
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Foto: Alexander Trienitz

Rene Rast: "Jede Reise geht einmal zu Ende. Einige wissen, wie hart mein Weg im Motorsport war, wie viele Hindernisse ich überwinden musste. Aber das hat mich zu dem gemacht, der ich bin. Die DTM hat meinen Geist frisch gehalten. Wenn man das verliert, dann ist es hart. Hoffentlich können wir dem RS5 den verdienten Abschied bescheren."

Rene Rast: "Jede Reise geht einmal zu Ende. Einige wissen, wie hart mein Weg im Motorsport war, wie viele Hindernisse ich überwinden musste. Aber das hat mich zu dem gemacht, der ich bin. Die DTM hat meinen Geist frisch gehalten. Wenn man das verliert, dann ist es hart. Hoffentlich können wir dem RS5 den verdienten Abschied bescheren."
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Foto: Alexander Trienitz

Nico Müller: "Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle jetzt in Worte fassen soll. Ich will einfach raus auf die Strecke, Rennen fahren und dieses Kapitel mit dieser tollen Truppe mit einem Höhepunkt beenden."

Nico Müller: "Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle jetzt in Worte fassen soll. Ich will einfach raus auf die Strecke, Rennen fahren und dieses Kapitel mit dieser tollen Truppe mit einem Höhepunkt beenden."
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Foto: Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

Robin Frijns: "2020 wird meine dritte Saison in dieser großartigen Serie. Ich habe es von Anfang an sehr genossen. Hoffentlich gelingt uns noch eine denkwürdige Saison mit einem Höhepunkt als Abschluss."

Robin Frijns: "2020 wird meine dritte Saison in dieser großartigen Serie. Ich habe es von Anfang an sehr genossen. Hoffentlich gelingt uns noch eine denkwürdige Saison mit einem Höhepunkt als Abschluss."
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Foto: Alexander Trienitz

Loic Duval: "Das ist schwierig zu verdauen, nachdem man bereits 2016 entschieden hat, das LMP1-Projekt zu stoppen. Jetzt können wir nur hoffen, dass wir so bald wie möglich Rennen fahren können und eine schöne Abschiedssaison erleben."

Loic Duval: "Das ist schwierig zu verdauen, nachdem man bereits 2016 entschieden hat, das LMP1-Projekt zu stoppen. Jetzt können wir nur hoffen, dass wir so bald wie möglich Rennen fahren können und eine schöne Abschiedssaison erleben."
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Foto: Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

WRT-Teamchef Vincent Vosse: "Die DTM hat eine große Tradition, die ITR hat jahrelang bemerkenswerte Arbeit geleistet. WRT muss die Audi-Entscheidung akzeptieren, so einfach ist das. Positiv ist, dass der Audi-Vorstand weiter auf Motorsport setzt und versteht, dass das Teil der DNA der Marke ist. Jetzt konzentrieren wir uns auf 2020!"

WRT-Teamchef Vincent Vosse: "Die DTM hat eine große Tradition, die ITR hat jahrelang bemerkenswerte Arbeit geleistet. WRT muss die Audi-Entscheidung akzeptieren, so einfach ist das. Positiv ist, dass der Audi-Vorstand weiter auf Motorsport setzt und versteht, dass das Teil der DNA der Marke ist. Jetzt konzentrieren wir uns auf 2020!"
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Foto: Alexander Trienitz

Adrien Tambay: "Mit dem Audi-Ausstieg geht ein Kapitel Motorsport-Historie zu Ende. Ich bin stolz, über fünf Jahre lang einer der Darsteller gewesen zu sein. Ich habe zwar 'nur' eine Pole erreicht und war ein paar Mal auf dem Podest, aber ich habe einige Kämpfe und Punkte ausgefochten. Ich bin sicher, dass dieses letzte Jahr riesig wird."

Adrien Tambay: "Mit dem Audi-Ausstieg geht ein Kapitel Motorsport-Historie zu Ende. Ich bin stolz, über fünf Jahre lang einer der Darsteller gewesen zu sein. Ich habe zwar 'nur' eine Pole erreicht und war ein paar Mal auf dem Podest, aber ich habe einige Kämpfe und Punkte ausgefochten. Ich bin sicher, dass dieses letzte Jahr riesig wird."
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Foto: XPB Images

Abt-Audi-Technikchef Florian Modlinger: "Das war ein sehr trauriger Tag für die Motorsport-Welt. Ich bin stolz auf die vergangenen zehn Jahre - fantastische Leute, eine tolle Atmosphäre, wahre Leidenschaft! Vielen Dank an BMW und Audi für die großartige Zeit. 2012 und 2017 haben wir alle drei Titel geholt ..."

Abt-Audi-Technikchef Florian Modlinger: "Das war ein sehr trauriger Tag für die Motorsport-Welt. Ich bin stolz auf die vergangenen zehn Jahre - fantastische Leute, eine tolle Atmosphäre, wahre Leidenschaft! Vielen Dank an BMW und Audi für die großartige Zeit. 2012 und 2017 haben wir alle drei Titel geholt ..."
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Foto: Audi Communications Motorsport

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Wie aktive und ehemalige DTM-Piloten auf den Audi-Ausstieg reagieren und wie sehr sie die Traditionsserie vermissen würden

Für die DTM-Familie war der Audi-Ausstieg ein harter Schlag: Die Traditionsserie, in der BMW als einziger Teilnehmer übrig bleibt, hat sich schon oft auf wundersame Art und Weise aus Krisen erholt, doch diesmal scheint die Lage so kritisch wie nie. "Normalerweise fällt mir immer irgendwas ein, aber gerade das muss ich jetzt erst ein bisschen sacken lassen", gibt BMW-Pilot Philipp Eng im Gespräch mit 'Motorsport.com' zu, dass er für die aktuelle Situation keine Lösung hat.

Der Salzburger hatte am Sonntag noch das virtuelle 24-Stunden-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife gewonnen und erholte sich am Montag, als die Bombe platzte. "Ich war ziemlich K.o., weil ich die Stints in der Nacht von vier Uhr bis kurz vor neun gefahren bin", erzählt Eng, der es wie viele kurz nach 17 Uhr über die Medien erfuhr.

Die Nachricht sei für ihn "überraschend" gekommen, "obwohl ich schon im Vorfeld über die Medien mitbekommen habe, dass die Gefahr besteht. So wie ich es verstanden haben, ist das sehr spät kommuniziert worden."

Wie es jetzt für ihn und die DTM weitergehe? "Ich habe noch keine Antwort, was das jetzt alles bedeutet", zuckt er mit den Schultern. "Es ist schade und mir tut es sehr weh, denn es handelt sich um eine wahnsinnig geile Meisterschaft. Ich hoffe, dass wir alle gemeinsam irgendwie weiterkommen."

Der Gedanke, in Zukunft möglicherweise nicht mehr am Steuer eines DTM-Autos sitzen zu dürfen, löst bei Eng jetzt schon Wehmut aus: "Wenn der Nummer-1-Mechaniker vor dem Auto steht und dir anzeigt, dass du den Motor anwerfen kannst ... diese Soundkulisse beim Startup ist jedes Mal ein Gänsehautmoment", schwärmt er. "Das nutzt sich nie ab.

"Und wenn du dann mit so einem DTM-Auto rausfährst, dann weißt du: Du hast nur zwei frische Reifensätze im Qualifying und nur so viel Sprit an Bord, dass du es wieder in die Box schaffst. Dieses Auto ist komplett auf Performance getrimmt. Und du musst dann aus diesem Paket mit 600 PS und 1.000 Kilogramm in einer Runde alles herausholen - und weißt, dass in dieser einen Runde 17 andere auf der Strecke sind, die mindestens genauso schnell Autofahren können wie du. Das ist schon extrem geil."

Was die Zukunft angeht, funktionieren bei Eng durch die neue Situation aber selbst die eingelernten Reaktionsabläufe in Sachen Krisenmanagement nicht mehr. "Wenn mich jetzt irgendwer fragt, was ich im Motorsport für mein Leben gelernt habe, dann würde ich ihm sagen: Ich habe gelernt, dass ich nur auf die Dinge einen Einfluss habe, die ich selbst in der Hand habe. Aber ich habe in dieser Situation absolut keinen Einfluss", sagt er. "Deswegen ist das jetzt sehr schade, und mir tut es leid für BMW und für die DTM."

Eng trauert aber auch Audi nach: "Mir tut es leid für sie", sagt der Sieger des DTM-Laufs in Zolder 2019. "Sie haben über Jahrzehnte hinweg die DTM geprägt, sie haben sogar im Premierenjahr den Titel geholt."

Besonders eingeprägt haben sich die Anfangsjahre der neuen DTM, als Eng gerade dem Teenageralter entwachsen war. "Die Rückkehr mit dem TT mit Abt war die Zeit, als ich regelmäßig DTM geschaut habe. Ich werde das Rennen am A1-Ring nie vergessen, als Aiello, Schneider, Fässler, Ekström gekämpft haben", verweist er auf die turbulente letzte Runde des Rennens in Spielberg 2002, als sich die Ereignisse überschlugen. "Das war unglaublich."

Mit Bildmaterial von Audi AG.

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Artikel-Info

Rennserie DTM
Fahrer Philipp Eng
Urheber Sven Haidinger