DTM-Finale 2015: Rechenspiele zum Titelkampf

Was wäre, wenn? Mit einigen Rechenspielen zum Titelkampf erklären wir, wie die Entscheidung in der DTM-Fahrerwertung 2015 fallen kann.

Eines ist bereits vor dem Ausgang des ersten Rennens in Hockenheim klar: Egal wie der Samstagslauf endet, Pascal Wehrlein wird seine Führung in der Gesamtwertung auch vor dem großen Finale am Sonntag behalten.

Aus Sicht des Mercedes-Piloten wäre sein Vorsprung im schlimmsten Fall auf zwölf Punkte geschrumpft: wenn Edoardo Mortara gewinnt und Wehrlein selbst außerhalb der Punkte durchs Ziel fahren würde.

Dieses und weitere Szenarien zum Endspiel um den DTM-Titel 2015 erläutern wir hier.

Was, wenn Wehrlein aufs Podium fährt?
Ob Erster, Zweiter oder Dritter – klettert Wehrlein am Samstag auf das Siegertreppchen, ist ihm der Titel nicht mehr zu nehmen.

Sollte sein ärgster Verfolger Mortara gewinnen und Wehrlein als Dritter abgewunken werden, hätte der Italiener 153 und Wehrlein 180 Zähler auf dem Konto. Da am Sonntag nur noch 25 Punkte für den Sieger verteilt werden, wäre das Polster für den Youngster mit 27 Punkten Vorsprung groß genug.

Was, wenn Mortara und Ekström aufs Podium fahren und Wehrlein maximal Neunter wird?
Als Neunter hätte Wehrlein 167 Punkte auf der Habenseite – nicht genug, um sich von den beiden Audi-Piloten ausreichend zu distanzieren. Egal welche Stufe Mortara und Ekström auf dem Podium besteigen würden – sie wären in jedem Falle noch im Titelrennen.

Als Dritter stände Mortara bei 143 Punkten. Belegt der Ekström diesen Rang, hätte er 142 Punkte und wäre mit 25 Zählern Rückstand am Sonntag immer noch in der Lage, sich zum Champion zu krönen.

Was muss passieren, damit Spengler im Titelrennen bleibt?
Gewinnt Spengler am Samstag, bleibt er im Rennen, wenn Wehrlein maximal Achter wird. Ist Wehrlein besser oder gewinnt Spengler nicht, sind auch die letzten rechnerischen Optionen auf den Titel dahin.

Was muss passieren, damit alle vier Piloten am Sonntag noch eine Titelchance haben?
Wie erwähnt muss Spengler gewinnen. Wenn Wehrlein sein Rennen jenseits vom zehnten Platz beendet, wäre Mortara im Falle eines vierten Platzes noch in Titelreichweite, Ekström müsste mindestens Dritter werden.

Wird Wehrlein Neunter oder Zehnter, müssten beide Audi Piloten hinter Spengler aufs Podest fahren. In allen anderen Fällen, würde sich einer der vier Piloten aus dem Kampf um den Gesamtsieg verabschieden.

Was, wenn Wehrlein im ersten Rennen Vierter wird?
In diesem Falle stünde bereits fest, dass aus dem Vierkampf am Sonntag ein Zweikampf wird. Sowohl Mortara als auch Ekström wären nur im Falle eines Sieges noch im Titelrennen.

Während Wehrlein als Vierter 177 Punkte gesammelt hätte, würde Mortara als Sieger mit 153 Punkten seine Chancen wahren. Ekström hätte als Erstplatzierter am Samstag 152 Zähler und wäre somit der letzte verbleibende Kontrahent des 20-Jährigen.

Die gleichen Voraussetzung gelten übrigens auch, wenn Wehrlein den fünften oder sechsten Platz belegen würde.

Was, wenn Wehrlein im ersten Rennen Siebter oder Achter wird?
Wird Wehrlein Achter, müssten die beiden Audi-Fahrer einen Doppelsieg feiern, damit beide im Rennen um den Titel bleiben. Im Falle des siebten Platzes von Wehrlein, muss Ekström gewinnen – Mortara wäre auch mit dem zweiten Platz noch im Kampf um den Titel mit von der Partie.

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Rennserien DTM
Veranstaltung Hockenheim 2
Rennstrecke Hockenheimring
Fahrer Mattias Ekström , Bruno Spengler , Edoardo Mortara , Pascal Wehrlein
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