DTM 2017

DTM in Japan: Gegenbesuch bei der Super-GT-Serie in Motegi mit drei Autos

Die DTM reist mit drei Autos nach Japan zum Finale der Super-GT-Meisterschaft in Motegi. Loic Duval, Augusto Farfus und Maro Engel absolvieren Demorunden.

Die DTM reist ins Land der aufgehenden Sonne: Beim Saisonfinale der Super-GT-Serie in Motegi (11. bis 12. November) präsentiert sich das Deutsche Tourenwagen Masters den japanischen Motorsportfans. Audi, BMW und Mercedes schicken jeweils ein Fahrzeug nach Japan und fahren Demonstrationsrunden mit ihren aktuellen Boliden. Die Reise nach Asien unterstreicht die intensivierte Kooperation zwischen der ITR, als Dachorganisation der DTM, und der GTA, dem Super-GT-Dachverband. Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit ist ein gemeinsames Technisches Reglement ab 2019, was den Einsatz von Autos in der jeweils anderen Serie ermöglichen würde.

Nissan und Lexus schickten jeweils eines ihrer Super-GT-Autos zum DTM-Finale nach Hockenheim und führten dort am Freitagnachmittag Testfahrten durch. Im November folgt der Gegenbesuch der DTM bei der Super-GT. Die drei DTM-Boliden werden in Japan von Loic Duval (Audi), Augusto Farfus (BMW) und Maro Engel (Mercedes) gefahren und gehen gemeinsam mit den Super-GT-Fahrzeugen von Honda, Lexus und Nissan auf die Strecke.

Für Duval und Farfus ist die japanische GT-Serie kein Neuland. Duval fuhr dort von 2006 bis 2012 insgesamt 57 Rennen, holte fünf Siege und stand sechsmal auf der Pole-Position. 2010 gewann der Franzose im Team Weider Honda Racing zusammen mit Takashi Kogure den Meistertitel. ​"Es war toll, dass die SUPER GT in Hockenheim dabei war​", blickt der Audi-Pilot auf das DTM-Finale zurück. ​"Die Autos sind mindestens so spektakulär wie die der DTM und alle fünf gemeinsam zu sehen war der Wahnsinn. Umso mehr freue ich mich als ehemaliger Super-GT-Champion mit meinem DTM Auto nach Japan zurück zu kommen." Beim Auftritt der DTM in Motegi präsentiert Duval den japanischen Motorsport-Fans sein 2017er Audi RS 5 DTM.

Farfus ist in seiner Karriere zweimal in der Super-GT-Serie an den Start gegangen, beide Male in der GT300-Kategorie. ​"Es ist eine große Ehre für mich, den BMW M4 DTM vor den japanischen Motorsport-Fans präsentieren zu dürfen. Ich bin in dieser Saison bei den 1000 Kilometern von Suzuka gestartet und habe die fantastische Atmosphäre hautnah miterlebt​", sagt der Brasilianer, der 2014 in Suzuka Dritter wurde. ​"Ich bin überzeugt, dass die DTM-Fahrzeuge dort sehr willkommen sein werden." Farfus wird in Japan den BMW von Tom Blomqvist pilotieren.

Maro Engel ist die Reise nach Japan eine komplett neue Erfahrung. ​"Ich war noch nie in Japan. Daher bin ich auf das Rennen gespannt und natürlich auch auf die Reaktion der japanischen Fans auf unseren Mercedes​", sagt er. Der DTM-Rückkehrer, der in dieser Saison seinen ersten Sieg feierte, fährt in seinem aktuellen Mercedes die Demonstrationsrunden in Motegi.

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Topic DTM 2017