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DTM-Pilot fährt plötzlich für Rivalen: Kurioser Einsatz am Nürburgring

Kurioser Einsatz für Nicolas Baert: Der DTM-Pilot fährt am Nürburgring für HRT und wird damit beim GTWC-Rennen zum Rivalen seines DTM-Teams

Markus Lüttgens

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Bearbeitet: 27.08.2026, 17:02

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DTM-Pilot fährt plötzlich für Rivalen: Kurioser Einsatz am Nürburgring

Nicolas Baert fährt am Nürburgring nicht im Aston Martin

Foto: ADAC Motorsport

Für DTM-Pilot Nicolas Baert kommt es an diesem Wochenende beim Rennen der GT-World-Challenge (GTWC) Europe auf dem Nürburgring zu einer kuriosen Situation. Der Belgier geht beim 3-Stunden-Rennen des Endurance-Cup in der Eifel an den Start - allerdings nicht im Aston Martin von Comtoyou.

Vielmehr wird Baert überraschend für HRT fahren und sich dort den Ford Mustang GT3 mit der Startnummer 65 mit Eduardo Coseteng und Nikals Kalus teilen. Der Belgier tritt damit für ein Team an, das in der DTM zu seinen Rivalen gehört. Und wird gleichzeitig zum Rivalen seines DTM-Teams, das, um es noch kurioser zu machen, seinem Vater Jean-Michel Baert gehört. Comtoyou setzt am Nürburgring drei Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO ein.

"Ich freue mich riesig darauf, für HRT zu fahren. Es ist ein ungewohntes Umfeld, daher freue ich mich auf diese Gelegenheit, einige der Gesichter näher kennenzulernen, die ich bereits im Fahrerlager gesehen habe", sagt Baert.

Zusammen mit den HRT-Stammfahrern Coseteng und Kalus wird Baert im Silver-Cup an den Start gehen. "Wir werden unser Bestes geben, um eine gute Leistung zu zeigen und beim Heimrennen von HRT ein starkes Ergebnis einzufahren. Ich freue mich schon sehr auf das Wochenende", sagt Baert.

Die Gelegenheit zum Einsatz im für ihn unbekannten Ford Mustang ergab sich durch den kurzfristigen Rückzug eines anderen Fahrers. Max Reis, der bisher im ADAC GT Masters für HRT gefahren und auch für das GTWC-Rennen am Nürburgring vorgesehen war, musste seine Teilnahme kurz vor dem Wochenende absagen.

Grund dafür sind ausbleibende Zahlungen von Sponsoren. "Leider mussten wir schmerzlich erkennen, dass sich einige vermeintliche Unterstützer nicht an feste Abmachungen halten", sagt Reis. "Das somit entstandene finanzielle Defizit lässt sich leider kurzfristig nicht ausgleichen, was mich zu der traurigen Entscheidung zwingt, die Saison vorzeitig zu beenden."

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