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Qualifyingbericht

DTM-Qualifying Nürburgring 1: Ferrari-Dominanz - und Dörr besiegt Glock!

Das Emil-Frey-Ferrari-Team dominiert das Samstags-Qualifying am Nürburgring: Pole für Jack Aitken - Ben Dörr auch nach McLaren-Fahrzeugtausch vor Timo Glock

DTM-Qualifying Nürburgring 1: Ferrari-Dominanz - und Dörr besiegt Glock!

Emil-Frey-Dominanz in der Eifel: Aitken holt die Pole, drei Ferraris in den Top 4

Foto: Alexander Trienitz

Spannendes Samstags-Qualifying auf dem Nürburgring beim Auftakt in die zweite Saisonhälfte - und das Emil-Frey-Ferrari-Team dominiert: Jack Aitken holt in 1:25.155 Minuten seine zweite Saison-Pole (Ergebnis) nach dem Lausitzring und setzt sich dabei um 0,046 Sekunden gegen seinen Teamkollegen Thierry Vermeulen durch, womit er auch in der Meisterschaft Boden gutmachte (Gesamtstand).

"Die Bedingungen waren heute Morgen gut, was am Nürburgring nie selbstverständlich ist", schmunzelt Polesetter Aitken bei ran.de. "Also bin ich eine gute Zeit gefahren und hoffe wirklich, dass wir ein sauberes Rennen haben und einige richtig große Punkte holen können." Dafür müsse vor allem der Boxenstopp perfekt laufen.

"Der einfachste Ort zum Überholen ist in der Boxengasse", weiß der Brite. Doch die Emil-Frey-Mannschaft habe sehr hart gearbeitet, um die Boxenstopps immer schneller zu machen. "Ich denke, wir werden die bestmögliche Strategie fahren und haben jede Möglichkeit zu gewinnen, sogar zwei oder drei Autos auf dem Podium zu haben."

Grasser-Pilot Engstler wittert seine Chance

Denn die große Gefahr kommt ausgerechnet aus dem eigenen Team, was zeigt, dass sich der Testtag des Teams im Juli in der Eifel ausgezahlt haben dürfte. "Thierry [Vermeulen] ist immer extrem schnell", ahnt Aitken. "Er mag die Strecke wirklich sehr. In den vergangenen Jahren waren wir hier immer sehr nah beieinander. Und von Startplatz zwei aus wird er natürlich da sein. Aber die Lamborghinis sehen ebenfalls schnell aus."

Denn mit Platz drei meldete sich Grasser-Lamborghini-Pilot Luca Engstler (+0,057), der zuletzt beim DTM-Finale in Hockenheim 2024 als Rennsieger auf dem Podium stand, im Spitzenfeld zurück, ehe mit Ben Green (+0,116) der dritte Emil-Frey-Ferrari-Pilot auf dem vierten Platz folgt.

Grasser-Pilot Luca Engstler startet von der dritten Position

Grasser-Pilot Luca Engstler startet von der dritten Position

Foto: Alexander Trienitz

"Im Rennen ist das alles gleich", kündigt der zweitplatzierte Vermeulen gegenüber ran.de bereits an, dass er gegen seine Teamkollegen Aitken und Green nicht zurückstecken wird. "Natürlich wollen wir für das Team einen guten Job machen, aber ich will das Rennen gewinnen."

Gegen die Ferrari-Piloten wittert Engstler seine Chance. Was er zum Sieg braucht? "Am Ende ist es wie immer ein guter Boxenstopp, eine gute Strategie", sagt der Grasser-Pilot zu ran.de. "Die Ferrari-Jungs sind schnell, aber sie parken am gleichen Boxenplatz. Das heißt, einen haben wir schon mal beim Boxenstopp und dann schauen wir mal, wie weit es nach vorne geht."

Timo Glock nach Autotausch trotzdem hinter Ben Dörr

DTM-Leader und Halbzeitmeister Lucas Auer fehlten auf die Pole 0,121 Sekunden, womit er starker Fünfter und bester Mercedes-AMG-Pilot ist. Er startet das erste Nürburgring-Rennen am Samstag vor seinem Winward-Markenkollegen Jules Gounon (+0,140).

Dörr-McLaren-Youngster Ben Dörr setzte sich auch nach dem Fahrzeugtausch im vermeintlich schlechteren Fahrzeug gegen Timo Glock durch: Der 20-Jährige kam mit 0,195 Sekunden Rückstand auf Platz sieben, Glock erreichte mit 0,471 Sekunden Rückstand nur den 13. Platz.

Update: Im Anschluss an das Qualifying bekam Dörr allerdings noch eine Strafversetzung um drei Positionen aufgebrummt, weil er Landgraf-Mercedes-Pilot Tom Kalender auf seiner schnellen Runde aufgehalten hatte. Dörr rutscht auf die zehnte Position zurück, bleibt damit aber noch vor Glock. (Startaufstellung)

Doch Enttäuschung bei Glock? Fehlanzeige. "Ich habe mich selten über den 13. Platz so gefreut wie heute, weil sich das so definitiv bestätigt hat", betont Glock gegenüber ran.de. "Das Gefühl zu dem Auto, was einfach ein besseres ist und für meinen Fahrstil einfach so ein bisschen besser passt."

Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel (+0.254) startet von der achten Position, gefolgt vom zweiten Grasser-Lamborghini-Piloten Jordan Pepper, dem 0,409 Sekunden auf die Polezeit fehlen. Thomas Preining rundet die Top 10 im "Grello"-Porsche von Manthey ab.

Nicht ganz nach Wunsch lief das Qualifying für die Schubert-BMW-Piloten Marco Wittmann und Rene Rast, die auf den Plätzen 14 und 17 landeten. DTM-Champion Mirko Bortolotti erreichte sogar nur den 20. Platz. Sowohl Rast als auch Bortolotti rutschen in der Startaufstellung allerdings noch eine Position nach vorne.

Comtoyou-Aston-Martin-Pilot Gilles Magnus qualifizierte sich zwar auf der 16. Position, allerdings rutscht der Belgier nach der Kollision mit Tom Kalender am Norisring noch um fünf Position nach hinten. Das erste DTM-Rennen am Nürburgring (hier im Livestream!) startet wie immer um 13:30 Uhr.

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