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DTM-Qualifying Spa 2: Rast schlägt mit Pole zurück

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DTM-Qualifying Spa 2: Rast schlägt mit Pole zurück
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DTM-Champion Rene Rast holt beim Sonntags-Qualifying in Spa die Pole-Position und besiegt das Abt-Audi-Duo: BMW präsentiert sich leicht erstarkt

Nach dem völlig verunglückten Samstag schlägt DTM-Champion Rene Rast am Sonntag im zweiten Qualifying in Spa-Francorchamps zurück: Der Rosberg-Audi-Pilot holt mit einer Bestzeit von 2:04.199 die Pole-Position vor den Abt-Audi-Piloten Robin Frijns (+0,285) und Samstag-Sieger Nico Müller (+0,598). Die Bestzeit war - auch dank der niedrigeren Temperaturen - um fast eineinhalb Sekunden schneller als am Vortag.

"Ich habe einen kleinen Fehler in Kurve 14 gemacht", zeigt sich Rast dennoch selbstkritisch. Dennoch sei er heute "mehr zufrieden", sagt er gegenüber 'ran.de'.

"Die Rundenzeit war viel schneller als gestern. Wir haben ein paar kleine Änderungen am Auto vorgenommen. Für das Qualifying war es jetzt besser - hoffentlich auch für das Rennen. Jetzt fahre ich wieder ein Auto, das ich gewohnt bin vom letzten Jahr."

Kaum noch Reifen: Wieso Rast keinen großen Nachteil sieht

Dennoch hat Rast den Nachteil, dass er durch seine zwei Stopps am Samstag bereits drei Reifensätze verbraucht hat - und somit am Sonntag mit zwei auskommen muss. Ein Nachteil? "Wir wissen es noch nicht genau", antwortet er. Denn bei Audi gibt es neue Erkenntnisse: "Es sieht so aus, als hätte ein Reifen, der komplett neu ist, im Rennen einen noch größeren Abbau als ein gebrauchter."

Daher müsse es "kein Nachteil sein, heute nur zwei Reifensätze zu haben, weil die anderen heute vielleicht gar nicht den neuen Reifen fahren werden. Denn der ist vom Reifen-Abbau vielleicht noch schlimmer als ein gebrauchter."

 

Für das Rennen, das um 13:30 gestartet wird, hat er vor allem Samstag-Sieger Müller auf der Rechnung: "Nico war gestern brutal stark. Er wird auf jeden Fall ein Gegner im Kampf um den Sieg. Ich muss natürlich auch meinen Fahrstil für das Rennen anpassen, aber ich bin optimistisch."

Van der Linde nach Platz vier: "Kann gegen Audi kämpfen"

BMW zeigt sich am Sonntag, an dem man sich mehr auf das Qualifying konzentrieren wollte, leicht verbessert: Sheldon van der Linde war auf Platz vier erneut schnellster Pilot der Münchner. Der Rückstand beträgt diesmal 0,788 Sekunden. Hinter dem Südafrikaner lauern die BMW-Kollegen Philipp Eng (+1,184) und Timo Glock (+1,336).

"Ich grinse bis über beide Ohren", frohlockt van der Linde, der am Samstag einen technischen Defekt erlitt. "Schon mein erster Versuch war super-gut. Ich dachte nicht, dass es noch schneller geht. Aber beim zweiten Versuch ist das Auto noch besser gewesen. Es ist mir gelungen, wirklich alles in eine Runde zu packen."

Welche Chancen er sich für das Rennen ausrechnet? "Ich habe jetzt die Chance, mit den Audi-Jungs vor mir zu kämpfen. Wir dürfen nicht vergessen, dass es ein langes Rennen wird. Der Abbau wird sehr hoch, auch wenn er wahrscheinlich etwas niedriger wird als gestern. Aber meine Crew verdient heute ein gutes Ergebnis."

Eng sieht BMW-Fortschritt

Auch Eng, der direkt hinter van der Linde startet, erkennt Fortschritte: "Unbedingt. Das Auto hat sich wirklich sehr gut angefühlt. Heute war ich auch mit meiner Fahrerei im Qualifying zufrieden. Das war gestern nicht ganz der Fall." Dafür hadert er damit, dass ihm Duval in der Zielkurve im Weg war: "Schade, dass er komplett geparkt hat. Er hatte die Runde eh abgebrochen. Da hätte er mich auch vorbeilassen können."

Gegen Duval wurde eine Untersuchung eingeleitet, aber die Rennleitung entschied sich gegen eine Strafe.  An van der Linde wäre Eng aber laut eigenen Angaben ohnehin nicht vorbeigekommen: "Der hat da wirklich eine Traumrunde hingezaubert und alles rausgeholt."

Kubica immerhin Zwölfter

Auf den Plätzen sieben und acht landen Jamie Green, der am Samstag Zweiter wurde, und der zweimalige Champion Marco Wittmann. Auch ART-Pilot Robert Kubica zeigt sich am Sonntag verbessert: Der DTM-Rookie kam im Qualifying mit einem Rückstand von 1,970 Sekunden auf Platz zwölf.

Eine große Rolle spielten beim Samstag-Qualifying die Tracklimits: Immer wieder nutzten Piloten die Asphalt-Auslaufzonen, weshalb Rundenzeiten gestrichen wurden. Audi-Pilot Mike Rockenfeller, der dadurch nur auf Platz zehn landete, fühlt sich aber ungerecht behandelt, wie Audi-Sportchef Dieter Gass andeutet.

"Mike ist sicher, dass er nicht dagegen verstoßen hat. Wir überprüfen das. Ferdinand Habsburg hat nicht einmal eine Rundenzeit, denn all seine Runden wurden gestrichen. Das ist schade, aber wir haben gestern gesehen, dass das Rennen lang dauert."

Erwartet die DTM wieder eine Reifenschlacht?

Der Österreicher, der am Samstag wegen seines Trainingsunfalls gar nicht fahren konnte, startet daher von ganz hinten, kann aber nach einer Nachtschicht seiner WRT-Audi-Crew immerhin teilnehmen. Alles deutet darauf hin, dass trotz des Temperatursturzes um zehn Grad erneut die Reifen das Zünglein an der Waage sein werden.

Audi-Sportchef Gass ist diesbezüglich aber zuversichtlich: "Wir haben jetzt ein ziemliches klares Bild, was da gestern passiert ist. Wir haben gesehen, dass es große Unterschiede zwischen unseren Fahrern gibt. Nicht nur zwischen Jamie und Rene, sondern auch zwischen anderen Fahrern. Was wir da gefunden haben, ist ein Element, das sich ganz klar auf die Performance auswirkt. Daher kann ich das nicht preisgeben."

Ob sich das auch am Sonntag bei niedrigeren Temperaturen auswirken wird? "Heute ist ein anderer Tag", sagt Gass. "Wir haben gestern viel Blasenbildung gesehen, aber heute sind die Temperaturen deutlich niedriger. Es könnte also sein, dass wir ein ganz anderes Bild sehen werden."

Mit Bildmaterial von ITR.

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Artikel-Info

Rennserie DTM
Event Spa
Subevent Quali 2
Urheber Sven Haidinger