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DTM-Rennen Norisring 2: Debütsieg für Thiim, Kelvin van der Linde mit Kollision

Nicki Thiim (SSR-Lamborghini) feiert auf dem Norisring seinen ungefährdeten Debütsieg in der DTM - Kelvin van der Linde verliert Gesamtführung nach Kollision

DTM-Rennen Norisring 2: Debütsieg für Thiim, Kelvin van der Linde mit Kollision

Der wilde Däne schlägt in der DTM zum ersten Mal zu! Nach seiner Poleposition bleibt Nicki Thiim auch im zweiten Rennen auf dem Norisring (Rennergebnis) fehlerlos, sodass er einen souveränen Sieg feiert. Der SSR-Lamborghini-Pilot ließ der Konkurrenz keine Chance und bejubelt seinen Debüterfolg in der DTM.

"Ich fasse es nicht, es war immer mein Traum, in der DTM zu fahren und ich habe über 20 Jahre lang probiert, hier herzukommen", hat Thiim bei ran.de sogar die Tränen in den Augen. "Mein Vater war [für mich] ein großer Held, jetzt hier auf dem Norisring [zu gewinnen], das bedeutet mir viel. Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben. Danke fürs Mitfiebern!"

Maro Engel (Winward-Mercedes) und Thiim-Teamkollege Mirko Bortolotti (SSR-Performance) komplettieren das Podium. "Ich habe alles gegeben, ich wollte diesen Sieg unbedingt, vor allem im 100. Rennen", sagt Engel, der gemeinsam mit seiner Tochter auf dem Podium stand. "Das war noch auf meiner Bucketlist. Schön, dass sie hier ist."

"Wir haben nichts auf dem Tisch gelassen, deswegen ist der zweite Platz sehr gut", ist der Winward-Mercedes-Pilot gegenüber ran.de mit seinem Rennen aber dennoch zufrieden, nachdem es zuletzt nicht so gut lief. "Wir haben uns nach vorne gearbeitet, wir hatten in Zandvoort ein Problem, sie haben hart gearbeitet und jetzt sind wir wieder hier."

Bortolotti konnte die Pace nicht mitgehen

"Ich glaube, man hat vom Start weg gesehen, dass ich ziemlich am kämpfen war und die Pace an der Spitze nicht mitgehen konnte", bilanziert Bortolotti, der vom zweiten Startplatz kam. "Es ist schade, dass wir den zweiten Platz verloren haben, aber Maro hatte die bessere Strategie und hat den Reifen schneller auf Temperatur bekommen. Der dritte Platz ist gut und es ist immer schön, hier auf dem Podium zu stehen."

Arjun Maini (HRT-Mercedes) wird Vierter, gefolgt von Rene Rast (Schubert-BMW), der nach seinem enttäuschenden Qualifying und dem vorletzten Startplatz eine starke Aufholjagd zeigte - obwohl er nach seinem Sieg am Samstag mit 20 Kilogramm Erfolgsballast fahren musste.

Thomas Preining (Manthey-EMA-Porsche) belegt die sechste Position vor HRT-Mercedes-Pilot Luca Stolz. Sheldon van der Linde (Schubert-BMW), Ayhancan Güven (Manthey-EMA-Porsche) und Kelvin van der Linde (Abt-Audi) komplettieren die Top 10.

Thiim schon beim Start außer Reichweite

Beim Start verteidigte SSR die Doppelführung mit Polesetter Thiim an der Spitze. Dahinter folgten Engel, Kelvin van der Linde und HRT-Mercedes-Pilot Stolz. Während sich der Däne in der Folge langsam vom Rest des Feldes absetzen konnte, geriet sein Teamkollege Bortolotti unter Druck der Konkurrenz.

 

Rene Rast erwischte im hinteren Feld einen guten Start und kämpfte sich in den ersten Runden bis auf die 13. Position nach vorne. Marco Wittmann, Thierry Vermeulen und Maximilian Paul mussten wegen Frühstarts einmal die Penalty-Lap antreten, was dem Schubert-BMW-Piloten zwei weitere Positionsgewinne einbrachte.

Bis zur Öffnung des Boxenstoppfensters nach 20 Minuten verlief das Rennen ereignislos und ohne entscheidende Überholmanöver. Stolz, Preining und Sheldon van der Linde waren die ersten Piloten, die zum Boxenstopp kamen. Eine Runde später folgten auch Engel und Kelvin van der Linde.

Engel mit Undercut gegen Bortolotti

Das Winward-Mercedes-Team setzte zum erfolgreichen Undercut gegen Bortolotti an: Der Italiener kam zwar nur eine Runde später und konnte sich zunächst vor Engel halten. Doch der Mercedes-AMG-Pilot, der sein 100. DTM-Rennen bestritt, hatte die wärmeren Reifen und ging mit einem beherzten Manöver am SSR-Lamborghini-Piloten vorbei.

 

Thiim profitierte von diesem Duell, absolvierte seinen Boxenstopp und behielt seine solide Führung. Auch Rast profitierte vom Reifenwechsel: Die Schubert-BMW-Crew absolvierte den Boxenstopp in Rekordzeit, wodurch der dreimalige DTM-Champion auf die siebte Position vorrückte.

Kelvin van der Linde wurde nach dem Boxenstopp von Jack Aitken umgedreht: Der Emil-Frey-Ferrari-Pilot startete im Schöller-S eine gewagte Attacke gegen den Südafrikaner, der dabei sogar die Reifenstapel touchierte und bis auf Platz 14 zurückfiel. Der Vorfall wird nach dem Rennen noch von den Sportkommissaren untersucht.

 

Ricardo Feller und Thierry Vermeulen nutzten das Boxenstoppfenster aus und wechselten zuletzt ihre Reifen. Rund 20 Minuten vor dem Ende übernahm Thiim damit wieder die Führung, die er bis ins Ziel noch gegen Engel verteidigen musste.

Safety-Car bringt Thiim-Sieg nicht in Gefahr

Der Winward-Mercedes-Pilot verkürzte seinen Rückstand in den Schlussminuten auf weniger als zwei Sekunden, kam Thiim an der Spitze allerdings nicht gefährlich nahe. Auch eine späte Safety-Car-Phase, weil der rechte Scheinwerfer von Marco Wittmann auf der Ideallinie lag, konnten den Sieg des Dänen in den letzten fünf Minuten nicht mehr in Gefahr bringen.

Nur im Mittelfeld gab es in den letzten Runden noch einige Rangeleien: Preining nutzte seine Chance und schob sich an Sheldon van der Linde vorbei. Das versuchte auch Aitken, der wiederum von Kelvin van der Linde überholt wurde. Auch Güven mischte im Kampf um die Positionen noch einmal mit.

Teamkollege Preining schnappte sich sogar noch Stolz, während Thiim an der Spitze schadlos blieb: Der Däne überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 0,777 Sekunden auf Maro Engel. Auch Bortolotti schaffte es nicht, seine Position in den Schlussrunden zu verbessern.

Bortolotti ist DTM-Halbzeitmeister 2024

Mit seinem dritten Platz im zweiten DTM-Rennen auf dem Norsiring schiebt sich Mirko Bortolotti an die Spitze der Meisterschaft nach vorne. Der SSR-Lamborghini-Pilot führt nach acht von 16 DTM-Rennen in der Saison 2024 die Gesamtwertung an und feiert somit die Halbzeitmeisterschaft.

"Es ist schön, auf jeden Fall, das will jeder, jeder Punkt zählt", grinst der Halbzeitmeister. "Wir haben noch ein halbes Jahr vor uns, es war kein perfektes Jahr, wir haben in Oschersleben viel liegengelassen. Trotzdem vorne zu sein, das ist ein Stärkebeweis." Kelvin van der Linde ist nach einem enttäuschenden Sonntagsrennen auf die zweite Gesamtposition zurückgefallen, mit einem Rückstand von sechs Zählern.

Die DTM macht jetzt eine sechswöchige Sommerpause. Die nächsten beiden Saisonrennen finden am 17. und 18. August auf dem legendären Nürburgring statt.

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