DTM-Starterfeld 2026: Alle 21 Piloten der neuen Saison im Check
Vier Topfahrer sind weg - doch das DTM-Feld 2026 bleibt hochkarätig: Wer jetzt in die Lücke stößt und welche Piloten man besonders auf der Rechnung haben sollte
Diese 21 Piloten jagen diese Saison in ihren neuen Boliden den DTM-Pokal
Foto: ADAC Motorsport
Die neue DTM-Saison beginnt am kommenden Wochenende in Spielberg (alle Infos zu TV-Zeiten, Stream etc.) mit einem neuen Starterfeld aus 21 Piloten. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet sie vier prominente Abgänge: Neben Manthey-Champion Ayhancan Güven, der von Porsche in die Formel E gezogen wird, treten auch Aushängeschild Rene Rast, Emil-Frey-Ferrari-Pilot Jack Aitken und Grasser-Entdeckung Jordan Pepper nicht mehr an.
Rast und Aitken konzentrieren sich dieses Jahr auf die Prototypen, Pepper wechselte zu BMW, wo derzeit kein Platz in der DTM frei ist. Die Abgänge bieten anderen Toppiloten aus dem 21 Mann starken Fahrerfeld der DTM-Saison 2026 die Chance, diese Lücke zu füllen. Wir haben in einer Fotostrecke alle Piloten einem Check unterzogen und erklären, was man von ihnen 2026 erwarten darf.
Trotz des Abgangs von vier Toppiloten ist auch das Starterfeld der neuen Saison absolut hochkarätig, denn die DTM zieht mit ihrem Ein-Fahrer-pro-Auto-Konzept, das im GT3-Sport abgesehen vom GT-Weltcup in Macao einzigartig ist, die Creme de la Creme der GT-Werkspiloten an.
Piloten aus elf Nationen, Löwenanteil aus Deutschland
Die 21 Fahrer der Saison 2026 stammen aus insgesamt elf Nationen. Mit acht Piloten sorgt das DTM-Mutterland Deutschland wie gewohnt für den Löwenanteil. Auf Platz zwei liegt Italien mit drei Piloten, dann folgen Österreich und Dänemark mit zwei Startern. Die Nationen Schweiz, Belgien, Niederlande, Frankreich, Indien und Südafrika stellen je einen Piloten.
Insgesamt sind 2026 elf Rennsieger und drei DTM-Champions am Start. Der Altersschnitt beträgt dieses Jahr 29,5. Im Vorjahr lag er beim Saisonstart übrigens bei 28,6, das Feld ist also geringfügig älter geworden.
Acht Abgänge, fünf Neulinge im Vergleich zu 2025
Aber hat sich das Feld im Vergleich zum Saisonfinale 2025 eigentlich stark verändert? Neben den bereits genannten vier Hochkarätern, die die DTM verlassen haben, sind dieses Jahr auch Manthey-Porsche-Pilot Morris Schuring, HRT-Ford-Pilot Fabio Scherer, Emil-Frey-Ferrari-Pilot Ben Green und Comtoyou-Aston-Martin-Pilot Gilles Magnus nicht mehr am Start, was insgesamt acht Abgänge bedeutet.
Dafür gibt es fünf Neulinge im Starterfeld für die Saison 2026, vier davon sind echte Rookies und haben bisher kein einziges DTM-Rennen bestritten. Der Einstieg in die DTM ist nicht zu unterschätzen, denn in der Traditionsserie dürfen die Reifen - im Gegensatz zur GT-World-Challenge Europe - nicht geheizt werden.
Die Reifen dennoch für die optimale Qualifying-Runde auf Temperatur zu bringen, ist in der DTM die große Kunst - und bedarf Erfahrung. Was es nicht leichter macht: In der DTM herrscht eine restriktive Testbeschränkung, die den Piloten nach dem bereits absolvierten offiziellen Test in Spielberg am kommenden Wochenende nur noch vier Testtage auf DTM-Strecken zugesteht.
Diese Story teilen oder speichern
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.