DTM & Super GT: Berger bestätigt zwei gemeinsame Rennen

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DTM & Super GT: Berger bestätigt zwei gemeinsame Rennen
Autor: Maria Reyer
Co-Autor: Jack Benyon
02.06.2018, 07:57

ITR-Boss Gerhard Berger bestätigt zwei gemeinsame Rennen mit der Super-GT-Serie - Standorte in Europa & Japan werden diskutiert - Class-One-Regeln "in Endphase"

Die DTM und die Super GT haben sich im vergangenen Jahr bereits angenähert. Ab 2019 soll ein gemeinsames Technisches Reglement dafür sorgen, dass die Deutsche Tourenwagen Masters und die japanische Super-GT-Serie zumindest zwei gemeinsame Rennen austragen können. Die japanisch-deutsche Verbundenheit wurde schon bei Showruns beim Super-GT-Finale 2017 in Motegi und beim DTM-Finale in Hockenheim zelebriert, nun hat DTM-Boss Gerhard Berger das Schaulaufen der Marken Audi, BMW, Lexus, Nissan und Honda bestätigt.

Zwei gemeinsame Rennen werden 2019 gefahren, schon seit 2015 hat man sich um eine Annährung der beiden Serien bemüht. Laut ITR-Chef Berger sollen diese beiden Rennen "etwas Besonderes" werden. "Wir werden sehr wahrscheinlich zwei gemeinsame Rennen im nächsten Jahr veranstalten, das wird sehr interessant sein", so Berger gegenüber 'Motorsport.com'.

"Eines in Europa, das andere in Japan", verrät der Tiroler. "Das wird sehr besonders werden." Über die genauen Standorte ist man sich noch nicht einig. "Wir wissen noch nicht wo, das muss noch diskutiert werden." Seit dem Bekanntwerden des Mercedes-Ausstiegs mit Ende 2018 wurde an der Idee, gemeinsame Rennen auszutragen, noch akribischer gearbeitet.

Audi-Motorsportchef Dieter Gass ist ebenso erfreut. Durch das gemeinsame Reglement würden die Rennen erst möglich gemacht. "Diese Rennen sind nun möglich, ohne sich darüber den Kopf zerbrechen zu müssen, wie man unterschiedliche Konzepte ausbalanciert. Darum stehen wir in regen Austausch mit den Japanern. Es sieht gut aus, dass wir die gleichen Regeln im kommenden Jahr haben werden", ist er erfreut.

Auch BMW steht hinter dem Vorhaben. "Wir mussten sehr viel Einsatz einbringen, um dieses Class-One-Reglement zu finalisieren. Wir sind jetzt in der Endphase. Wir sind schon sehr gespannt, wenn es endlich fertig ist und was daraus entstehen wird. Ich denke, wir gehen in eine gute Richtung", sagt Rudolf Dittrich, Leiter der Fahrzeugentwicklung.

Laut Informationen von 'Motorsport.com' könnte eine Bekanntgabe der Regularien bereits im Juni erfolgen. Zwar wird erwartet, dass die Super GT nicht mit den exakt gleichen Regelwerk als die DTM 2019 fährt, da man sich mehr Freiheiten im Bereich der Aerodynamik wünscht, dennoch sollten Modifikationen der Super-GT-Autos bei den beiden gemeinsamen Events keine Hürde darstellen.

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Urheber Maria Reyer
Artikelsorte News