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DTM-Training Assen: Frijns Schnellster, Reifenschlacht droht

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DTM-Training Assen: Frijns Schnellster, Reifenschlacht droht
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DTM-Trainingsauftakt in Assen: Lokalheld Robin Frijns führt ein Audi-Quartett an, während die Blasenbildung an den Pneus eine wahre Reifenschlacht ankündigt

Die zwei Freien Trainings am Freitag in Assen waren ein guter Vorgeschmack auf das, was den Piloten an den Renntagen blüht: eine wahre Reifenschlacht! Der neue Asphalt auf dem schnellen TT Circuit sorgte bei allen für Blasenbildung und massiv einbrechende Pneus. Die Bestzeit schnappte sich wieder einmal Abt-Audi-Pilot Robin Frijns, der beim Heimrennen endlich gewinnen will, in 1:23.547 hier geht's zum Freitag-Ergebnis.

Zum Vergleich: Rene Rasts Pole-Zeit aus dem Vorjahr war 1:24.849. Hinter Frijns reihten sich mit Nico Müller (+0,203), Loic Duval (+0,371), der im ersten Training Schnellster war, und Rast (+0,774) drei weitere Audi-Piloten ein. Bester BMW-Pilot war mit 0,864 Sekunden Philipp Eng.

Der Österreicher führt ein BMW-Sextett an, in dem auch der achtplatzierte ART-BMW-Rookie Robert Kubica mit 1,231 Sekunden Rückstand rangiert. So gut war der Pole in dieser Saison noch nie.

Reifen komplett am Limit

Die Hauptrolle spielten aber am Freitag die Longruns: Kaum einem Piloten gelang es, die Reifen ohne heftigen Abbau über die Distanz zu bringen. "Der neue Asphalt ist noch immer sehr aggressiv", erklärt Mike Rockenfeller, der am Ende Zwölfter war, auf Anfrage von 'Motorsport.com'. "Wir müssen auf die Temperaturen schauen, und es lag nicht viel Gummi auf der Strecke, deshalb ist es schwierig, weil es der erste Eindruck von der Strecke ist."

Wenn im Laufe des Wochenendes mehr Reifengummi auf der Strecke liegt, sollte auch der Abbau geringer werden. Wie er das Kräfteverhältnis bei den Longruns einschätzt? "Ich glaube, dass einige auf dem Longrun verdammt stark unterwegs waren und andere größere Probleme hatten. Auch bei mir sind die Hinterreifen stark verschlissen. Das scheint auch bei BMW der Fall zu sein, auch wenn es nicht bei jedem so war", sieht er keine klare Tendenz.

BMW-Pilot Sheldon van der Linde, der Neunter wurde, stimmt zu: "Auf neuen Reifen ist das Auto toll, aber auf dem Longrun hatten wir ebenfalls Probleme mit dem Heck. Es ist dasselbe wie bei Audi. Es wird ein Geduldsspiel werden. Manche werden am Anfang des Rennens mehr ans Limit gehen, andere eher gegen Ende. Der Fahrer, der das am Ende hinbekommt, wird morgen ganz vorne sein."

Vor allem Müller glänzt bei Longrun

Ein Bild, das man auch im Training gesehen hat: Manche Piloten gaben schon zu Beginn ihrer Longruns Gas, kämpften aber am Ende extrem mit den Reifen. Andere teilten sich den Longrun besser ein. Auffällig stark präsentierte sich Jungvater Müller, der auf einem 17-Runden-Longrun immer wieder niedrigen 1:28er-Zeiten aus dem Ärmel schüttelte.

 

 

Aber auch die Markenkollegen Jamie Green und Duval fielen positiv auf. "Wir waren wirklich konkurrenzfähig in den Longruns, aber die Reifen sind am Ende massiv eingebrochen", bestätigt der französische Phoenix-Audi-Pilot. "Der Schlüssel wird sein, dass wir die Performance in einem langen Stint aufrecht erhalten können."

 

BMW nicht ganz auf Audi-Niveau

Bei den Münchnern präsentierte sich neben van der Linde und Eng auch Wittmann ganz ordentlich, obwohl man entweder nicht ganz an die Audi-Zeiten herankam, oder mit einem massiven Einbruch der Reifen zu kämpfen hatte.

"Beim Longrun hatten wir schwer zu kämpfen", bestätigt Timo Glock, der auf Platz sieben kam. "Da muss ich als Fahrer schauen, wie ich die Reifen ein bisschen mehr am Leben erhalten kann. Die Balance des Autos ist aber ganz gut."

Eng zeigt sich mit den Qualifying-Simulationen zufrieden. "Den Longrun im zweiten Training müssen wir noch verstehen. Er war auch nicht schlecht, aber im ersten Freien Training war es besser", sagt er. "Ich hoffe dass wir im Qualifying ein bisschen weiter vorne sind."

Der Kampf um die Startplätze steigt morgen um 10:45 Uhr (auf 'DTM Grid' und im Livestream bei 'Motorsport-Total.com'. Der Samstag dürfte laut aktueller Wetterprognose bei 18 Grad trocken bleiben, während für den Sonntag vereinzelte Regenschauer möglich sind.

Mit Bildmaterial von Audi.

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Urheber Sven Haidinger