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DTM-Training Lausitz: Müller-Bestzeit, BMW zeigt Longrun-Stärke

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DTM-Training Lausitz: Müller-Bestzeit, BMW zeigt Longrun-Stärke
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Freies Training zum zweiten DTM-Wochenende in der Lausitz: Leader Nico Müller fährt in beiden Trainings Bestzeit, BMW scheint im Renntrimm auf Augenhöhe zu sein

Freitag-Training zum zweiten DTM-Wochenende auf dem Lausitzring: Auf der 1,097 Kilometer längeren Grand-Prix-Strecke holte Audis DTM-Leader Nico Müller in beiden Sessions die Bestzeit. Mit seiner schnellsten Rundenzeit von 1:36.904 war der Schweizer im zweiten Training um 0,015 Sekunden schneller als Teamkollege Robin Frijns, aber um fast 1,7 Sekunden langsamer als Rene Rast bei seiner Pole-Position im Vorjahr (1:35.241).

Ein Grund dafür ist die extreme Hitze, die sich auch auf die Motoren auswirkt: Selbst am Abend hatte es noch 34 Grad Lufttemperatur, die Streckentemperatur bewegte sich zu Spitzenzeiten bei fast 50 Grad.

BMW präsentierte sich bei diesen Bedingungen mannschaftlich stark, aber mit Rückstand: Sheldon van der Linde kam mit 0,435 Sekunden Rückstand vor Jamie Green (+0,475) im Rosberg-Audi auf den dritten Platz.

BMW bei Longruns erneut zumindest auf Audi-Niveau

Dahinter folgen mit den beiden Österreichern Lucas Auer (+0,485) und Philipp Eng (+0,540), der im ersten Training mit 0,532 Sekunden Rückstand Zweiter war, die nächsten BMW-Piloten. Titelverteidiger Rene Rast kam nicht über Platz acht hinaus.

Wie schon vor einer Woche machte BMW vor allem bei den Freitag-Longruns im ersten Training eine sehr gute Figur: Und erneut war es Marco Wittmann, der in 13 Runden mit einer einzigen Ausnahme stets unter der 1:40er-Marke blieb. Besonders beeindruckend: Seine schnellste Runde fuhr der Fürther, der im Klassement Zwölfter war, ganz am Ende des Versuchs in 1:39.753.

Auers Longrun-Zeiten waren weniger konstant, dafür konnte sich der Österreicher auch meist unter 1:40.0 halten. Und auch bei Sheldon van der Linde fehlte zwar etwas die Konstanz, dafür beeindruckte der Südafrikaner beim Longrun mit viel Tempo: In 16 Runden bewegte er sich zunächst im Bereich von 1:39.5, ehe er einen kleinen Durchhänger im 1:40er-Bereich hatte.

Aberdein: "Haben weiteren Schritt gemacht"

Am Ende gab er noch einmal kräftig Gas: 1:39.869 - 1:39.086 - 1:39.662 waren die letzten drei Rundenzeiten des RBM-BMW-Piloten. Die meisten Audi-Piloten bewegten sich bei ihren Longruns im Bereich von 1:40.0 und darüber.

Am stärksten erwiesen sich noch die Abt-Audi-Fahrer Müller und Frijns. Der Niederländer kam in der Hälfte seinen 16 Runden unter 1:40 und fuhr als Highlight sogar eine 1:38.952. DTM-Leader Müller kam in 16 Runden sieben Mal unter die 1:40er-Marke. Rasts Longrun war etwas inkonstanter, aber durchaus vergleichbar mit seinen internen Rivalen.

BMW hat im Qualifying noch Luft nach oben

"Das war ein sehr guter Tag für uns", zieht van der Linde ein positives erstes Fazit. "Unsere Longruns im ersten Training waren sehr gut, was vielversprechend ist. Im zweiten Training haben wir uns mehr auf die Qualifying-Simulation konzentriert, die auch ganz gut ausgesehen hat, denn wir kamen am Ende auf Platz drei. Audi ist aber immer noch ein Stück voraus, wir haben also für morgen noch Arbeit vor uns."

Auch BMW-Kollege Jonathan Aberdein, der am Ende Neunter wurde, bestätigt den positiven Gesamteindruck: "Wir haben meiner Meinung nach im Vergleich zum ersten Lausitzring-Wochenende einen weiteren Schritt gemacht. Wir werden glaube ich sehr bald mit ihnen kämpfen."

Wetterumschwung in der Lausitz: Was sind Zeiten wert?

Das Longrun-Tempo "von allen BMWs war im ersten Training ziemlich stark", meint der Südafrikaner. "Morgen werden sich die Bedingungen aber komplett ändern. Es wird höchstwahrscheinlich nass sein - und am Sonntag etwas kühler als heute. Wir müssen also abwarten." Denn die Münchner hatten bislang Schwierigkeiten, sich auf geänderte Bedingungen einzustellen.

Audi-Pilot Loic Duval, der am Ende nur 14, wurde, will nicht zu viel in die Freitag-Zeiten hineininterpretieren. "Man weiß nie, was genau vor sich geht - wie viel Sprit sie an Bord haben, ob sie DRS und Push-to-pass im gesamten Stint nutzen. Man muss also vorsichtig sein. Aber wir haben es schon vergangene Woche gesehen, dass Wittmann und van der Linde konkurrenzfähig waren. Wir sind also davon überzeugt, dass erneut performen werden, werden uns aber darum bemühen, dass wir besser als sie sind."

Mit Bildmaterial von Audi AG.

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Urheber Sven Haidinger