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DTM-Training Norisring: Engel sorgt für AMG-Bestzeit, Qualifying-Gruppen fix!

Extrem knappe Abstände am Norisring: Wie das Training die Startgruppen definiert, wie sich der neue AMG-Restriktor auswirkte und wieso es bei McLaren nicht rund lief

DTM-Training Norisring: Engel sorgt für AMG-Bestzeit, Qualifying-Gruppen fix!

Auftakt zum DTM-Highlight des Jahres mit dem Freien Training auf dem Norisring, das diesmal nicht nur für die Bildung der zwei Qualifying-Startgruppen verantwortlich ist, sondern auch mit extrem knappen Abständen auffiel. Abgesehen von den zwei McLaren-Boliden lag das gesamte Feld auf dem 2,162 Kilometer kurzen Stadtkurs innerhalb von nur 0,484 Sekunden, bei den Top 10 waren es nur 0,202 Sekunden.

Die Bestzeit fuhr - wie schon so oft am Freitag - Winward-Mercedes-Pilot Maro Engel, der im zweiten Training 49.060 Sekunden für seine Runde benötigte (Ergebnis FT2). Zweiter wurde Schubert-BMW-Pilot Rene Rast (+0,014), auf den Plätzen drei und vier landeten die beiden SSR-Lamborghini-Fahrer Nicki Thiim (+0,035) und Mirko Bortolotti (+0,041).

Damit es auf der kurzen Strecke im Qualifying kein Verkehrschaos gibt, werden die Piloten auf Basis des Gesamtergebnisses vom Freitag abwechselnd in zwei Gruppen einsortiert (Details siehe unten).

Wie das Freie Training die Qualifying-Gruppen bestimmt

Engel landet somit in Gruppe A, die am Samstag um 9:00 Uhr ins Qualifying startet. Rast landet in Gruppe B, deren Qualifying um 9:25 Uhr steigt (alle Infos zu TV-Zeiten, Stream etc.) - und die wegen des Reifengummis durch den zusätzlichen Grip im Vorteil sein sollte. Am Sonntag kommt deswegen Gruppe B vor Gruppe A an die Reihe.

In der Startaufstellung steht jeweils der Gesamtschnellste beider Sessions vorne, die Piloten seiner Gruppe reihen sich hinter ihm auf der linken Seite ein, die andere Gruppe auf der rechten Seite.

Wie wirkte sich der größere AMG-Restriktor aus?

Wie sich der um 1,5 Millimeter vergrößerte 36-Millimeter-Restriktor beim Mercedes-AMG GT3 auswirkte? Das Gesamtergebnis konnte sich sehen lassen, denn alle vier Boliden der Marke mit dem Stern landeten in den Top 8. Auf die Qualifying-Bestzeit aus dem Vorjahr, die Rast im Schubert-BMW in 48.662 aufstellte, fehlten Engel über drei Zehntel.

Und beim Topspeed war man trotz des Restriktorwechsels nicht ganz vorne: Schnellster war der Lamborghini von Luca Engstler (257,38 km/h) vor den beiden Ferrari von Thierry Vermeulen (256,17 km/h) und Jack Aitken (255,56 km/h) und den drei BMW von Rene Rast (254,96 km/h), Sheldon van der Linde (254,36 km/h) und Marco Wittmann (254,36 km/h). Erst dann folgten alle vier Mercedes-AMG-Boliden mit 253,77 km/h.

Starker Einstand für Perera bei Comeback

Einen starken Auftakt hatte Lamborghini-Werksfahrer Franck Perera, der beim Grasser-Team für Christian Engelhart nach dessen Knie-Operation einspringt. Der Franzose fuhr im ersten Training in 49.368 auf Anhieb auf Platz vier (Ergebnis FT1), verbesserte seine Zeit allerdings in der zweiten Session nicht mehr und landete im Gesamtergebnis auf Platz 13.

Franck Perera

Franck Perera feiert als Engelhart-Ersatz in Nürnberg ein DTM-Comeback

Foto: Alexander Trienitz

Perera ist aktuell stark in Form, nachdem er bereits die Pole-Zeit für die 24 Stunden von Spa für das Grasser-Team aufstellte. "Spa war sehr gut, ich fahre sehr gerne am Norisring und das Auto fühlt sich wirklich gut an", sagte er nach dem ersten Training.

Meisterteam Manthey EMA nicht im Vorderfeld

Dass ihm der Kurs liegt, hat Perera bereits 2022 bewiesen, als er ebenfalls bei Grasser einsprang und den Lamborghini auf Startplatz vier stellte. Ihm ist aber bewusst: "Es ist hier wirklich hart, da das Feld so eng beisammen liegt."

Unauffällig blieb Porsches Meisterteam Manthey EMA, obwohl der Kurs dem 911 GT3 R eigentlich liegen sollte: Champion Thomas Preining kam mit 0,344 Sekunden Rückstand nicht über Platz 14 hinaus, Ayhancan Güven ließ als 18. nur die beiden McLaren-Boliden hinter sich.

Getriebeproblem und Rückstand für McLaren-Truppe

Dass die Dörr-Truppe ganz hinten landete, kommt nicht komplett überraschend, da der Norisring ein atypischer Kurs ist und der McLaren 720S GT3 noch nie auf der Nürnberger Kultstrecke unterwegs war.

Clemens Schmid hatte im Gesamtergebnis 1,162 Sekunden Rückstand - und war damit 0,678 Sekunden hinter dem auf Platz 18 liegenden Güven. Teamkollege Ben Dörr, der am zweiten Training wegen eines Getriebeproblems gar nicht teilnehmen konnte, wurde insgesamt 20. und hatte 1,318 Sekunden Rückstand.

"Die Strecke ist vor allem auf der Bremse sehr anspruchsvoll", so Teammanager Robin Dörr nach der ersten Session im Gespräch mit Motorsport-Total.com. "Wir müssen das Auto auf den Bodenwellen in den Bremszonen ruhiger kriegen." Insgesamt zeigte er sich allerdings durchaus zufrieden: "Die Balance war im ersten Training schon sehr gut."

Gesamtergebnis Freies Training Norisring:

1. Maro Engel (Winward-Mercedes) 49.060

2. Rene Rast (Schubert-BMW) 49.074

3. Nicki Thiim (SSR-Lamborghini) 49.095

4. Mirko Bortolotti (SSR-Lamborghini) 49.101

5. Sheldon van der Linde (Schubert-BMW) 49.132

6. Lucas Auer (Winward-Mercedes) 49.165

7. Arjun Maini (HRT-Mercedes) 49.166

8. Luca Stolz (HRT-Mercedes) 49.203

9. Marco Wittmann (Schubert-BMW) 49.212

10. Kelvin van der Linde (Abt-Audi) 49.262

11. Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari) 49.272

12. Jack Aitken (Emil-Frey-Ferrari) 49.288

13. Franck Perera (Grasser-Lamborghini) 49.368

14. Thomas Preining (Manthey-EMA-Porsche) 49.404

15. Maximilian Paul (Paul-Lamborghini) 49.447

16. Luca Engstler (Grasser-Lamborghini) 49.534

17. Ricardo Feller (Abt-Audi) 49.538

18. Ayhancan Güven (Manthey-EMA-Porsche) 49.544

19. Clemens Schmid (Dörr-McLaren) 50.222

20. Ben Dörr (Dörr-McLaren) 50.378

Gruppe A:

Maro Engel (Winward-Mercedes)

Arjun Maini (HRT-Mercedes)

Nicki Thiim (SSR-Lamborghini)

Maximilian Paul (Paul-Lamborghini)

Franck Perera (Grasser-Lamborghini)

Sheldon van der Linde (Schubert-BMW)

Marco Wittmann (Schubert-BMW)

Thierry Vermeulen (Emil-Frey-Ferrari)

Ricardo Feller (Abt-Audi)

Clemens Schmid (Dörr-McLaren)

Gruppe B:

Rene Rast (Schubert-BMW)

Mirko Bortolotti (SSR-Lamborghini)

Luca Engstler (Grasser-Lamborghini)

Lucas Auer (Winward-Mercedes)

Luca Stolz (HRT-Mercedes)

Kelvin van der Linde (Abt-Audi)

Jack Aitken (Emil-Frey-Ferrari)

Thomas Preining (Manthey-EMA-Porsche)

Ayhancan Güven (Manthey-EMA-Porsche)

Ben Dörr (Dörr-McLaren)

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