DTM Zolder: Daniel Juncadella fährt am Sonntag mit verletzter Hand

Daniel Juncadella hat den DTM-Startcrash am Samstag in Zolder ausgelöst - Am Sonntag beißt der Mercedes-Pilot auf die Zähne und fährt mit doppeltem Handicap

DTM Zolder: Daniel Juncadella fährt am Sonntag mit verletzter Hand

Vom Regen in die Traufe heißt es für Mercedes-AMG-Pilot Daniel Juncadella beim DTM-Wochenende in Zolder: Der Spanier startet gleich mit einem doppelten Handicap in den Rennsonntag, nachdem er am Vortag Auslöser des Startcrashs war.

Denn Juncadella wurde einerseits als Verursacher von den Rennkommissaren mit einer Startplatz-Strafe von zehn Plätzen bedacht. Juncadella verbremste sich in der Startrunde in der Schikane hinter dem Fahrerlager und riss Arjun Maini und Liam Lawson mit ins Verderben.

Andererseits zog sich der Spanier bei diesem Unfall eine Blessur an einer Hand zu. "Ich bin mir nicht komplett sicher. Was ich weiß ist, dass keine Finger gebrochen sind. Ich dachte zuerst, da wäre was gebrochen. Aber ich werde die Zähne morgen bei meinem Arzt in Barcelona kontrollieren lassen", meinte Juncadella am Sonntagmorgen im Gespräch mit 'ran'.

Abgesehen davon gibt es ermutigende Zeichen von Juncadella: "Im Vergleich zu gestern geht es mir viel besser, und mit ein paar Schmerzmitteln geht das schon." Damit steht einem Rennstart am heutigen Sonntag nichts mehr im Wege.

Im Abbruch-Qualifying jedenfalls präsentierte sich Juncadella formverbessert. Der GruppeM-Fahrer erreichte mit seinem Mercedes-AMG GT3 den sechsten Platz. Durch die Grid-Strafe fällt er allerdings bis auf Startposition 16 zurück. Damit findet er sich mitten im Getümmel wieder.

Die Schuld für den Startcrash schiebt Juncadella übrigens zum Großteil auf sein Fahrzeug: "Das war nicht komplett mein Fehler. Ich habe den ganzen Tag viele Probleme beim Bremsen gehabt und ich habe nicht zu spät gebremst, sondern das Auto hat nicht voll gebremst. Dann hatte ich keine Chance, die Kollision zu verhindern."

Immerhin hat Juncadella am Sonntag noch eine zweite Chance, seine Sache besser zu machen. Das Wochenende von Maini ist hingegen schon vorzeitig beendet. An seinem Mercedes-AMG GT3 war der Schaden für eine kurzfristige Reparatur nach der Karambolage zu groß.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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