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"Du musst immer reagieren": So kam Rene Rast von Startplatz 19 nach vorne!

Rene Rast kämpft sich im zweiten Norisring-Rennen vom 19. Startplatz bis auf den fünften Rang nach vorne - Wie dem Schubert-BMW-Piloten die Aufholjagd gelang

"Du musst immer reagieren": So kam Rene Rast von Startplatz 19 nach vorne!

Rene Rast ist der Comeback-König am Norisring! Schon im ersten Rennen siegte der Schubert-BMW-Pilot dank einer mutigen Strategie, doch im zweiten Lauf am Sonntag gelang dem dreimaligen DTM-Champion ein wahres Kunststück: Von Startplatz 19 kämpfte er sich bis auf den fünften Rang nach vorne!

"Unglaublich", konnte Rast seinen Erfolg selbst kaum fassen. "Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Ich hatte ja die 20 Kilo [Erfolgsballast] vom gestrigen Sieg im Auto. Und eigentlich dachte ich, ich werde Vorletzter oder Letzter und fahre dem Feld hinterher."

Doch am Ende kam alles anders! Schon der Start verlief für den Schubert-BMW-Piloten perfekt. "Ich habe in der ersten Kurve geguckt, wo die Lücke ist und habe mich da reingedrückt. Und dann hat es irgendwie geklappt", grinst Rast im Gespräch mit Motorsport-Total.com. Dabei habe er "wahrscheinlich fünf, sechs oder sieben Positionen gut gemacht".

Rene Rast mit perfektem Start

Tatsächlich lag der Sieger des Samstags nach der ersten Runde bereits auf dem 13. Platz, direkt hinter seinen Schubert-Teamkollegen Marco Wittmann und Sheldon van der Linde, die sich ein heißes Duell lieferten. "Ich habe mir das von hinten angeschaut und gedacht, ich mische mich da nicht ein. Die beiden haben es sich da ordentlich gegeben. Aber das ist Racing, wir haben keine Teamorder!"

Rast suchte beim Start eine Lücke - und fand sie auch!

Rast suchte beim Start eine Lücke - und fand sie auch!

Foto: ADAC Motorsport

"Das war alles fair, ganz entspannt, es gab keine Berührung zwischen den beiden", berichtet Rast, der wenig später davon profitierte, dass Wittmann und Maximilian Paul (Paul-Lamborghini) wegen eines Frühstarts zur Penalty-Lap antreten mussten. "Da haben sich einige Piloten aufgelöst", schmunzelt der 37-Jährige.

 

Als sich wenig später das Boxenstoppfenster öffnete, entschied sich Rast für einen späteren Stopp, der nach eigener Aussage aber schon vor dem Rennen geplant war. "Viele haben früh gestoppt. Ich habe einen Overcut gemacht, das hat auch funktioniert", erklärt der BMW-Werksfahrer seine Strategie. "Du musst immer reagieren."

Rast "ist einfach locker weitergefahren"

"Du hast vor dem Rennen verschiedene Optionen", spielt der DTM-Pilot auf die unterschiedlichen Zeitpunkte für den Pflichtstopp an. "Und dann musst du schauen, welche Option für dich die beste ist. Und wir wussten, wenn viele früh stoppen, wird es irgendwann Kämpfe geben."

So kam es auch. "Als die [anderen] gekämpft haben, bin ich einfach locker weitergefahren, habe meine Rundenzeit runtergespult und bin dadurch virtuell an allen vorbeigezogen", freut sich Rast, dass die geplante Taktik tatsächlich aufgegangen ist. "So kann es gehen."

Die BMW-Piloten lieferten sich einen teaminternen Zweikampf

Die BMW-Piloten lieferten sich einen teaminternen Zweikampf

Foto: ADAC Motorsport

Nach den Boxenstopps lag der dreimalige DTM-Champion bereits auf dem fünften Platz, konnte aber von der Safety-Car-Phase gegen Rennende nicht mehr profitieren. "Also für mich war es unspektakulär", berichtet Rast. "Ich glaube, hinter mir gab es noch ein paar Veränderungen."

BMW-Pilot ist zurück im Titelkampf

Am Ende kam der Schubert-BMW-Pilot als Fünfter ins Ziel. "Das Team hat heute die richtige Entscheidung getroffen, mit dem Call, mit der Strategie, mit dem Auto", resümiert der 37-Jährige im Gespräch mit Motorsport-Total.com. "Es hat von vorne bis hinten alles gepasst."

Mit seinem starken Norisring-Wochenende spielt Rast auch im Kampf um die Gesamtwertung wieder eine Rolle. Zur Halbzeit der DTM-Saison 2024 liegt der BMW-Pilot mit elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Mirko Bortolotti (SSR-Lamborghini) auf dem dritten Tabellenplatz.

"Wenn mir das jemand vor dem Wochenende gesagt hätte, hätte ich gesagt, du bist verrückt", lacht der 27-fache Rennsieger. "Das ist gigantisch. Nach dem Anfang [der Saison] habe ich wirklich gedacht, wir kriegen kein Bein mehr auf die Erde. Es war ein gutes Wochenende. Die Jungs sind jetzt wieder motiviert. Sie waren schon immer motiviert, aber jetzt noch mehr."

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