Einschreibung läuft, Reifenpartner steht: Wie attraktiv wird neuer BMW-M2-Cup?
Auf welchen Reifenpartner der neue BMW-M2-Cup im Rahmen der DTM setzt, wie der Kalender aussieht und mit wie vielen Boliden der ADAC in der ersten Saison rechnet
Inzwischen ist auch der Reifenpartner für den BMW-M2-Cup bekannt
Foto: ADAC Motorsport
Das Paket für den neu gegründeten BMW-M2-Cup, der vom ADAC ausgerichtet und ab 2026 im Rahmen der DTM ausgetragen wird, steht nun endgültig: Denn am Montag wurde mit Michelin auch der einheitliche Reifenhersteller für den Markenpokal, der mit dem 313 PS starken BMW M2 Racing gefahren wird, offiziell präsentiert.
"BMW hat den Reifen bereits innerhalb der Entwicklung des M2 Racing getestet", weiß ADAC-Motorsportchef Thomas Voss, der sich über den renommierten Partner freut. "Damit bieten wir den jungen Talenten im M2 Cup ein optimales Technikpaket für den Start ihrer Karriere im Rahmen der DTM."
Der französische Hersteller wird bei trockenen Bedingungen den Michelin Pilot Sport GT M+ und bei Regen den Michelin Pilot Sport Cup GT P2L liefern. Pro Veranstaltung, die aus zwei Trainings, einem Qualifying und zwei Sprintrennen besteht, erhalten die Teams je sechs neue Slicks, können aber auch vier Reifen von vorangegangen Wochenenden nutzen.
Wie der Kalender aussieht und mit welchem Feld man rechnet
Beim Saisonstart stehen einmalig zehn neue Slicks zur Verfügung. Gefahren werden fünf Events: Der Saisonauftakt steigt beim dritten DTM-Wochenende der Saison auf dem Lausitzring (9. bis 21. Juni), dann folgen der Norisring (3. bis 5. Juli) in Nürnberg, der Nürburgring (14. bis 16. August), der Sachsenring (11. bis 13. September) und der Hockenheimring (09. bis 11. Oktober), auf dem das Finale ausgetragen wird.
Die Einschreibung zu Frühbucher-Bedingungen (24.000 Euro pro Auto plus Umsatzsteuer) hat bereits am 12. Januar begonnen und läuft bis 15. März, am 15. Mai ist Nennschluss. Laut dem ADAC, der laut eigenen Angaben mit 16 bis 20 Fahrzeugen rechnet, freut man sich bislang über reges Interesse bei potenziellen Teilnehmern.
Denn die Serie wird nicht mehr wie in der Vergangenheit durch Hans-Bernd Kamps' Project-1-Truppe als Zentraleinsatz durchgeführt, sondern mit privaten Rennställen.
Bislang haben die österreichische Razoon-Truppe, die man von den GT3-Einsätzen mit dem Porsche 911 GT3 R kennt, und das aus der ADAC GT4 Germany bekannte Team ME Motorsport vermeldet, dass sie 2026 am M2-Cup teilnehmen werden. Für Teams, die an mehreren Serien auf der DTM-Plattform teilnehmen, winken Rabatte bei der Einschreibung. (SPONSORED LINK: Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2026 sichern!)
Teilnahme ab dem 15. Lebensjahr möglich
Der in Mexiko gebaute M2 Racing wird zwar auch auf der Nürburgring-Nordschleife und in anderen Serien eingesetzt, der BMW-M2-Cup im Rahmen der DTM ist aber die einzige Rennserie, die nur mit den Boliden ausgetragen wird. Und er wird 2026 voraussichtlich die einzige Rennserie im Rahmen der DTM sein, die stehende Starts durchführt.
Der ADAC hat die Serie auch in die eigene Nachwuchspyramide direkt unter der GT4 Germany und über dem Kartsport eingegliedert. Dem Champion winkt für 2027 auch ein "umfangreiches" Road-to-DTM-Förderpaket, zu dem man noch keine genaueren Angaben gemacht hat. Wie man hört, bemüht sich auch BMW gerade, die Serie in die eigene Nachwuchsförderung mit der BMW-M-Racing-Academy einzugliedern.
Wer an der Serie teilnehmen darf? Stichtag ist der 15. Geburtstag, zudem ist mindestens eine nationale A-Lizenz Voraussetzung. Wer die Eintrittskarte schon zu seinem 15. Lebensjahr zieht, muss vor dem ersten Start ein Rennsport-Seminar absolvieren. Der offizielle Test für die Saison findet am 4. Juni in der Lausitz statt.
Kalender des BMW-M2-Cup 2026
19. - 21.06. Lausitzring
03. - 05.07. Norisring
14. - 16.08. Nürburgring
11. - 13.09. Sachsenring
09. - 11.10. Hockenheimring
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