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Ex-Kollegen warnen vor Jack Aitkens DTM-Nachfolger: "Der lässt echt fliegen"

Das Emil-Frey-Team hat den Italiener Matteo Cairoli als Nachfolger für Jack Aitken in der DTM vorgestellt: Wieso seine Ex-AMG-Kollegen vor dem pinken Ferrari warnen

Ex-Kollegen warnen vor Jack Aitkens DTM-Nachfolger: "Der lässt echt fliegen"

Jubel bei Maro Engel, Matteo Cairoli und Lucas Auer nach dem Sieg in Monza

Foto: SRO Motorsports Group

Hat das Ferrari-Team Emil Frey mit Matteo Cairoli einen absoluten Hochkaräter geholt? Der 29-jährige Italiener ersetzt 2026 in der DTM den Briten Jack Aitken, der bis zum Schluss um den Titel kämpfte und die Schweizer nach drei Jahren verlässt. Entsprechend groß ist der Druck für den DTM-Neuling, der auch den Ferrari 296 GT3 erst kennenlernen muss, aber von seinen Ex-Mercedes-AMG-Teamkollegen viele Vorschusslorbeeren erhält.

"Der Typ hat mich echt überzeugt", sagt DTM-Vizemeister Lucas Auer, der sich 2025 in der GT-World-Challenge Europe (GTWCE) die "Mamba" des Winward-Teams mit Cairoli und Mercedes-AMG-Werksfahrerkollege Maro Engel teilte. "Er ist echt cool und lässt fliegen - gleich von Anfang an."

Glaubt man dem Österreicher, benötigt Cairoli nicht viel Eingewöhnung, um mit einem fremden Auto schnell zu sein. "In Paul Ricard haben wir uns das erste Mal gesehen", verweist Auer auf die Tests vor der Saison. "Er hat mit dem Mercedes nicht lange gebraucht, bis er zurechtgekommen ist. Er ist auf jeden Fall top."

Auer über Cairoli: Kein typischer Italiener?

Cairoli, der über die Porsche-Markenpokale den Sprung in den Porsche-Kader schaffte, gilt als schneller und erfahrener GT3-Pilot. Der Mann vom Comer See holte 2021 im "Grello" den Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, verließ Porsche aber Ende 2023 nach zehn Jahren, weil ihn Lamborghini als Werksfahrer für das Prototypen-Programm in der IMSA-Serie und bei den 24 Stunden von Le Mans engagierte.

Da es jedoch nach nur einem Jahr mit dem nicht konkurrenzfähigen SC63 zum Bruch mit dem Einsatzteam Iron Lynx kam, trennten sich Cairoli und Lamborghini Anfang 2025. Danach war er mit Iron Lynx in der WEC und in der ELMS am Start, zudem startete er im Winward-Mercedes in der GTWCE-Langstreckenserie, in der Cairoli, Auer und Engel in Monza siegten und den Titel um einen Punkt verpassten.

"Wir waren ein Mega-Trio", blickt Auer zurück. "Alles eigene Charaktere, aber es hat gut harmoniert." Aber wie beschreibt Auer seinen Ex-Kollegen, der nun in der DTM im pinken Emil-Frey-Ferrari sein Rivale sein wird?

"Ich würde nicht sagen, dass er ein typischer Italiener ist", sagt der 31-Jährige, der 2026 erneut im Landgraf-Mercedes sitzt. "Er ist ruhig und entspannt, hat seinen eigenen Fahrstil." Vor allem den Grundspeed des Italieners, den er sehr schätzt, hält Auer für "extrem gut". (SPONSORED LINK: Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2026 sichern!)

Was Maro Engel von Ex-Kollege Cairoli hält

Was Engel von Cairoli hält, der für 2026 sogar als Mercedes-AMG-Werksfahrer Thema war? "Matteo ist ein sehr angenehmer Typ, und die Zusammenarbeit mit ihm hat viel Spaß gemacht", blickt auch der 40-Jährige positiv auf das gemeinsame Jahr zurück. "Wir waren, denke ich, ziemlich erfolgreich", verweist er auf Platz zwei in der GTWCE-Gesamtwertung.

"Er ist ein ganz schön schneller Fahrer und einer, der schon lange im GT-Sport unterwegs ist, auch für verschiedene Hersteller gefahren ist und immer einen sehr guten, professionellen Job gemacht hat."

Ob Engel glaubt, dass Cairoli das nötige Rüstzeug mitbringt, um in der DTM erfolgreich zu sein? "Ich glaube, dass er zu den Top-GT-Fahrern zählt", antwortet Engel. "Somit sollte er in der DTM an den Start gehen, was er sicherlich auch verdient hat."

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