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"Free Max": Neues Bild von Maximilian Paul sorgt nach Crash für Hoffnung

Ein erstes Foto nach dem schweren Norisring-Crash zeigt Maximilian Paul mit Krücken - und macht Hoffnung auf seine Genesung: Wie es jetzt weitergeht

"Free Max": Neues Bild von Maximilian Paul sorgt nach Crash für Hoffnung

Der Dresdner Maximilian Paul verunglückte auf dem Norisring schwer

Foto: ADAC Motorsport

Gute Nachrichten für Maximilian Paul: Der am Samstag auf dem Norisring schwer verunfallte DTM-Pilot, der sich bei seinem Crash Schien- und Wadenbeinbruch sowie einen Lendenwirbelbruch zugezogen hat, hat das Krankenhaus in Nürnberg verlassen. Das bestätigt sein Teamchef Gottfried Grasser.

"Max ist entlassen und geht jetzt zur Genesung nach Hause", sagt der Österreicher auf Nachfrage von Motorsport-Total.com. Was noch mehr Hoffnung gibt: Pauls Freundin Patricija Stalidzane, die mit dem 26-jährigen Dresdner beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Konrad-Lamborghini saß, hat am Freitag auf Instagram ein Foto mit dem Hashtag #FREEMAX veröffentlicht.

Das Bild zeigt Paul dabei, wie er mit einem unter dem Knie bandagierten linken Bein, aber ohne Gips selbstständig vor dem Haupteingang des Campus Süd des Klinikums in Nürnberg steht. Der Lamborghini-Werksfahrer hebt dabei die Krücken über den Kopf, ohne sich darauf abzustützen.

Wie es bei Maximilian Paul nach dem Crash weitergeht

Schon einige Tage zuvor war Maximilian Paul auf einem Foto - mit seinem Vater Tobias Paul an seiner Seite - mit zuversichtlichem Gesichtsausdruck im Krankenbett zu sehen. Ein Hinweis darauf, dass der junge Rennfahrer nach der Operation bereits wieder auf dem Weg der Besserung ist.

"Ich ziehe mich bis auf Weiteres zurück, um mich um meinen Körper und meine Gesundheit zu kümmern, und werde bald wieder voll angreifen", hatte er am Montag mitgeteilt. "Die nächsten Tage bin ich noch im Krankenhaus, anschließend geht es für mich in die Reha."

An ein Comeback ist aktuell noch nicht zu denken, da die Schwere der Verletzungen eine längere Genesung erfordert. Nach dem Unfall wurde im DTM-Fahrerlager über ein Comeback zu Saisonende spekuliert, das wäre aber unter den aktuellen Umständen eine Überraschung.

Kann Pauls Grasser-Lamborghini eingesetzt werden?

Ob sein Bolide beim kommenden DTM-Wochenende in zwei Wochen in Oschersleben wieder eingesetzt werden kann? Auch das war zunächst völlig unklar, doch bei einer ersten Überprüfung konnte festgestellt werden, dass der größte Schaden im vorderen Bereich des Fahrzeugs entstanden ist, was grundsätzlich repariert werden kann.

Maximilian Paul

Der Lamborghini Temerario von Maximilian Paul wurde vorne schwer beschädigt

Foto: ADAC Motorsport

Ob das auch rechtzeitig möglich ist, ist aber noch ungewiss. "Schwierig zu sagen", sagt Teamchef Grasser, der kommendes Wochenende beim ADAC-GT-Masters-Wochenende auf dem Nürburgring im Lamborghini Huracan GT3 Evo2 selbst ein Comeback hinter dem Lenkrad geben wird. "Die Verfügbarkeit der Teile ist ein Thema. Wir arbeiten gerade daran." Abgesehen davon würde das Team einen Ersatzmann für Paul benötigen.

Kelvin van der Linde trainiert bei Red Bull für Comeback

BMW-Werksfahrer Kelvin van der Linde, dessen Fahrertür beim Unfall in Nürnberg von Paul getroffen wurde und der sich dabei Prellungen zuzog, arbeitet währenddessen schon wieder an seinem Comeback. Der Deutsch-Südafrikaner ist seit zweieinhalb Jahren Teil des Red-Bull-Kaders und hat daher Zugang zum Athlete Performance Center des österreichischen Energydrink-Herstellers in Thalgau bei Salzburg.

Das renommierte Trainingszentrum ist spezialisiert auf datengesteuerte Leistungsdiagnostik und Rehabilitation nach Verletzungen. Mit der Unterstützung der Red-Bull-Experten, die auch Piloten wie Max Verstappen betreuen, bereitet sich van der Linde dort auf seine Rückkehr beim kommenden DTM-Wochenende in Oschersleben vor.

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