Frühbucher-Einschreibung beendet: Wie sieht das DTM-Feld für 2026 aus?
Die Einschreibung für die DTM-Saison 2026 neigt sich dem Ende zu: Wie der Stand ist, welche Autos noch kommen könnten und wie es mit neuen Herstellern aussieht
Ende April geht die DTM in Spielberg in die Saison: Das Feld steht bereits großteils
Foto: Lucas Lucas
73 Tage sind es noch bis zum DTM-Saisonstart 2026 in Spielberg - und seit dem 31. Januar ist die Frühbucher-Phase der DTM-Einschreibung für die Saison 2026 beendet. Mit dem Aston-Martin-Team Comtoyou und dem Porsche-Team Land wurden bereits zwei Projekte enthüllt. Wie man hört, haben die Teams die etwas günstigeren Konditionen genutzt, um ihre Fahrzeuge zu nennen, wodurch sich bereits ein klares Bild für die Saison 2026 abzeichnet.
Aber wie wird das DTM-Feld aussehen? Laut Informationen von Motorsport-Total.com sind bereits jetzt mindestens 20 Fahrzeuge eingeschrieben, was eine gute Nachricht ist. Es deutet jedoch einiges darauf hin, dass nicht mehr viele Boliden dazukommen werden: Die Rede ist von einem oder maximal zwei Boliden, bei denen aktuell unklar ist, ob diese zustande kommen werden.
Aber was bedeutet all das konkret? Das DTM-Feld ist aktuell äußerst stabil. Abgesehen vom Lamborghini-Team Paul Motorsport, das keinen neuen Temerario GT3 bekommt und dadurch die DTM verlassen wird, bleiben der Serie aller Voraussicht nach alle Teams aus dem Vorjahr erhalten.
Welche Autos noch unsicher sind
Nachdem 2025 24 Autos am Start waren, werden es 2026 - wenn nicht noch eine Überraschung passiert - weniger Boliden sein. Das hat damit zu tun, dass neben dem Paul-Aus auch das Meisterteam Manthey sein Engagement von drei auf zwei Porsche 911 GT3 R reduziert.
Eine weitere Reduktion droht auch beim Emil-Frey-Team: Der dritte Ferrari, der 2025 vom Briten Ben Green pilotiert wurde und auch damals kurzfristig zustande kam, ist einer der Boliden, bei denen unklar ist, ob sie am Start stehen werden.
Der andere Bolide, der mit einem Fragezeichen versehen ist, ist der zweite Land-Porsche: Wolfgang Land machte noch im November 2025 kein Hehl daraus, dass man neben dem bereits präsentierten 911 GT3 R von Bastian Buus gerne einen zweiten Neunelfer in der DTM einsetzen würde. In beiden Fällen ist nicht auszuschließen, dass das Projekt an der Finanzierung scheitert.
Aktueller Stand: Mit wie vielen Boliden zu rechnen ist
Laut Berechnungen von Motorsport-Total.com sollte das Feld 21 Autos umfassen, wenn der zusätzliche Porsche und der zusätzliche Ferrari nicht realisiert werden. Wenn doch, dann sind es 23 Autos (SPONSORED LINK: Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2026 sichern!).
Dennoch muss die DTM - abgesehen vom Abgang von Champion Ayhancan Güven, DTM-Star Rene Rast sowie den Titelkandidaten Jack Aitken und Jordan Pepper - aller Voraussicht nach 2026 auch mit einer Marke weniger auskommen als 2025: Denn bisher gibt es keine Anzeichen, dass nach dem Markenwechsel des Land-Teams von Audi zu Porsche dieses Jahr doch noch jemand mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo II die Saison bestreiten wird.
Danach sah es vor genau einem Jahr jedoch ebenfalls aus, ehe das Allied-Team in finanzielle Turbulenzen schlitterte und Ricardo Feller gemeinsam mit dem Land-Team den Audi doch noch ins Starterfeld brachte. Ohne Audi finden sich 2026 aller Voraussicht nach acht Marken in der DTM.
Wie sieht es mit neuen Hersteller aus?
Wie es mit neuen Herstellern aussieht? "Es wird neue Autos geben - und speziell ein japanischer Hersteller ist relativ weit", sagt ADAC-Motorsportchef Thomas Voss. "Aber für 2026 sind die Autos noch nicht fertig."
Es ist kein Geheimnis, worauf Voss anspielt: Toyota hat seinen neuen GT3-Boliden GR bereits präsentiert, er wird aber erst 2027 den Lexus ablösen. Und auch nach einem Einsatz einer Corvette, die bisher den Sprung nach Europa nicht geschafft hat, sieht es aktuell nicht aus.
"Natürlich wäre so ein Toyota oder so eine Corvette schön", weiß Voss. "Aber das ist - anders als früher bei der ITR - nicht unsere Aufgabe als Promoter. Darum müssen sich die Teams kümmern." Man darf also gespannt sein, ob sich in den kommenden zweieinhalb Wochen bis zum Nennschluss am 28. Februar noch etwas tut und es - wie so oft in den vergangenen Jahren - kurzfristige Überraschungen gibt.
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