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Green geht mit Eng nach Spurwechsel hart ins Gericht: "Wirklich gefährlich"

Warum sich Audi-Pilot Jamie Green und BMW-Pilot Philipp Eng gegenseitig Vorwürfe machen und die Rennleitung beim ersten Zwischenfall neun Runden lang zögerte

Green geht mit Eng nach Spurwechsel hart ins Gericht: "Wirklich gefährlich"

Rosberg-Audi-Pilot Jamie Green geht mit RBM-BMW-Pilot Philipp Eng nach der Kollision beim Samstagsrennen in Zolder hart ins Gericht. "Aus meiner Sicht war es wirklich gefährlich, was er da gemacht hat", beschuldigt der Brite den Österreicher, nachdem er ihm beim Überholversuch in der 27. Runde nach einem Spurwechsel ins Heck gefahren war. "Er kann froh sein, dass er nicht in der Mauer landete", schimpft Green.

Der Vorwurf? "Ich kam mit viel Momentum aus Kurve 4, und er hat in den Rückspiegel geschaut und ist vor mir links und rechts gefahren. Ich bin dann links gefahren und war bereits auf der weißen Linie - und er fuhr trotzdem weiter nach links", wirft er Eng einen mehrfachen unerlaubten Spurwechsel vor, für den dieser später auch eine Verwarnung erhielt.

"Eine halbe schwarze Flagge ist aus meiner Sicht nicht genug", sagt Green. "Meine Wassertemperatur ist extrem angestiegen, weil die Front des Autos beschädigt war. Ich musste deshalb aufgeben."

Eng: "Vielleicht sollte er Schuld bei sich suchen"

Aber wie reagiert Eng auf die Vorwürfe seines Rivalen? "Ich habe mich nach links bewegt und er hat mich auf der Geraden getroffen", schildert der Österreicher, der am Ende Neunter wurde, den Zwischenfall. "Er hatte DRS offen, also hat er die Länge seines Autos wohl einfach falsch eingeschätzt. Vielleicht sollte er die Schuld dafür bei sich selbst suchen."

Die Verwarnung durch die Rennleitung nehme er "wie ein Mann. Ich akzeptiere es. Ich bin aber Rennfahrer. Und in der DTM geht es um hartes Racing. Ich verstehe nicht, was er da kritisiert, aber es ist sein Recht. Er hat mich im Heck getroffen. Ich habe die Verwarnung erhalten, weil ich mich ihrer Meinung nach zu spät bewegt habe. Das ist in Ordnung."

Doch die Angelegenheit hat eine Vorgeschichte: In der 14. Runde ging Green im Kampf um Platz zehn in der ersten Schikane an Eng vorbei - und musste die Position neun Runden später auf Befehl der Rennleitung zurückgeben. Die Begründung? Überholen außerhalb der Tracklimits.

Erster Zwischenfall: Rennleitung reagiert nach neun Runden

"Er hat ganz klar die Strecke abgekürzt und mich überholt", sagt Eng. "Das war ein unfaires Manöver. Er musste also die Position zurückgeben, was die richtige Entscheidung des Rennleiters war." Dennoch hadert der BMW-Pilot damit, dass das Urteil so spät verkündet wurde. "Das hat viel zu lange gedauert - acht oder neun Runden. Das hat mein Rennen zerstört, weil er vor mir so langsam war."

Laut Eng musste BMW die Rennleitung auf den Zwischenfall aufmerksam machen, weil die Szene nicht im TV-Bild zu sehen gewesen war. Doch auch in diesem Fall ist Green nicht der Meinung, dass die Rennleitung richtig entschieden hat.

"Ich war hinter ihm, und er hat nach Kurve 4 gegen Habsburg gekämpft. Ich habe also bei der Anfahrt zu Kurve 5 die Außenbahn gewählt - und er hat mich in Kurve 6 von der Strecke gefahren", lautet Greens Version der Situation. "Ich fuhr einfach geradeaus über den Randstein, weil er mir keine Wahl gelassen hat. Deswegen bin ich vor ihm geblieben."

Entsprechend groß war bei Green die Überraschung, als er "gefühlte 15 Minuten später" einen Funkspruch erhielt, er müsse Eng Platz acht überlassen. "Ich hatte den Zwischenfall schon fast vergessen, weil es so lange her war", erzählt der Rosberg-Audi-Pilot.

Mit Bildmaterial von ITR.

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Urheber Sven Haidinger