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Habsburg plant mit Le Mans: "Formel-E-Sitz schwierig wie F1"

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Habsburg plant mit Le Mans: "Formel-E-Sitz schwierig wie F1"
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Co-Autor: Sven Haidinger

Ferdinand Habsburg sieht sich in Zukunft in der DTM oder im Langstrecken-Sport - Ein Formel-E-Cockpit hält der Österreicher für unwahrscheinlich

Aufgrund der ungewissen DTM-Zukunft müssen sich viele Fahrer die Frage stellen, wo sie im Jahr 2021 fahren werden. Auch Ferdinand Habsburg hat noch keinen Plan, wie es nach der DTM-Saison 2020 weitergehen wird. Der Österreicher, der vor dem Saisonstart kurzfristig bei WRT-Audi untergekommen ist, liebäugelt mit einem Wechsel in den Langstrecken-Sport, wenn keine Lösung für die DTM gefunden wird.

"Ich halte im Moment Ausschau nach etwas im Langstreckensport, denn 2022 kommt ein neues Reglement", so Habsburg gegenüber 'Motorsport.com' "Nächstes Jahr wird ein Entwicklungsjahr. Und man weiß noch nicht mal, welche Hersteller hineinkommen. Aber Fahrer wie ich, die in der DTM sind und keinen Formel-E-Sitz bekommen oder nach Japan gehen, sind wahrscheinlich die primäre Interessensgruppe."

In der Langstrecken-WM (WEC) und der US-amerikanischen IMSA-Serie soll ab der Saison 2022 ein einheitliches Reglement in der Prototypen-Klasse für neuen Wind sorgen. Neben den Hypercars wird es die LMDh-Variante für die Spitzenklasse des Langstrecken-Sports geben, die womöglich einige Hersteller in die Serien locken könnte.

Erste Langstrecken-Erfahrung

"Es ist eine interessante Serie, denn man fährt nach Le Mans und kann dann zwischen Amerika und Europa fahren", so Habsburg über die geplante WEC-IMSA-Speerspitze. "2022 wird ein extrem aufregendes Jahr." Im Jahr 2018 hat Habsburg im LMP2-Auto von Jackie Chan erste Erfahrungen auf der Langstrecke gesammelt. Die 24 Stunden von Daytona beendete er mit seinem Team damals dem fünften Platz.

 

Ferdinand Habsburg

Im Jahr 2020 konzentriert sich der Österreicher auf die DTM

Foto: Audi Sport

"Das war ein Erfahrungsrennen, denn es war wirklich last Minute - so wie dieses Jahr in der DTM", erklärt Habsburg, der sich damals das Cockpit mit Ho-Pin Tung, Alex Brundle und den aktuellen Formel-E-Champion Antonio Felix da Costa geteilt hat. "Aber das ist momentan die interessanteste Sache."

 

"Es wird ja nicht nur LMDh geben, sondern auch das Hypercar", erklärt der Österreicher aus Salzburg. "GTE ist erledigt - und die WEC verschwindet, wenn sie nichts Neues bringt. Das gesamte WEC-Programm wird also neu gestaltet. Die zwei interessantesten Optionen sind also WEC und was auch immer die DTM herausbringt."

Formel E kein Thema

Der aktuelle DTM-Champion Rene Rast hat als Werksfahrer bei Audi den Weg in die Formel E bestritten, wo er bereits sechs Rennen in Deutschland gefahren ist. Rast schaffte es auf Anhieb, vorne mitzufahren und sich einen starken dritten und einen soliden vierten Platz zu sichern. Für Habsburg scheint die Formel E aber kein Thema zu sein.

 

"Die Formel E ist für mich wahnsinnig interessant, aber ich glaube, dass es genauso hart ist, einen Formel-E-Sitz zu bekommen wie ein Formel-1-Cockpit", sagt er. "Wenn dann die DTM vorbei ist, ist auch der Fahrermarkt mit extrem guten Fahrern, die in der DTM unterschätzt werden, geflutet. Ich glaube, dass die älteren DTM-Fahrer vielleicht irgendwann zurücktreten werden."

 

Druck machen wolle sich Habsburg aber nicht, wie er auf einer Pressekonferenz durchblicken lässt. Der Fokus liege jetzt erst einmal auf der DTM. Nach dem Saisonfinale spricht der Österreicher sogar noch von einem Ski-Urlaub, ehe er sich intensiv mit dem Programm für die Saison 2021 auseinander setzen möchte.

Mit Bildmaterial von ITR.

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Rennserie DTM
Fahrer Ferdinand Habsburg
Urheber André Wiegold