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"Manchmal hat nichts funktioniert": Warum Auer den BMW-Wechsel dennoch nicht bereut

Obwohl BMW in der DTM die Konstanz fehlte, bedauert Lucas Auer seinen Wechsel zur bayrischen Marke nicht - Dennoch war es für ihn kein einfaches Jahr

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"Manchmal hat nichts funktioniert": Warum Auer den BMW-Wechsel dennoch nicht bereut

Ein Sieg auf dem Lausitzring und ein dritter Platz in Zolder: Das waren die nennenswerten Ergebnisse von Lucas Auer in der DTM-Saison 2020 mit BMW. Doch oft hatte es der Österreicher gar nicht selbst in der Hand, da BMW im Vergleich zu Audi mit der Leistung seiner Boliden zu kämpfen hatte. Trotz des schwierigen Jahres bedauert Auer seinen Wechsel zur bayrischen Marke nicht.

"Ich hatte einen guten Saisonstart, obwohl wir in Spa gesehen haben, dass Audi auf einem anderen Level ist", so Auer gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wenn man Probleme hat, dann probiert man natürlich verschiedene Dinge aus. Manchmal klappt es, wie am Lausitzring, wo ich meine Reifen besser managen konnte als die Audi-Fahrer. Da kam alles zusammen und wir haben gewonnen."

Dieser Sieg ist für Auer etwas ganz Besonderes, auch weil in der DTM-Saison nur "fünf verschiedene Fahrer" ganz oben auf dem Podium standen. "Wir hatten aber auch diese Tiefen, weil wir die ganze Zeit auf der Suche nach der Pace waren", so der 26-Jährige über die Schattenseiten der Saison 2020. "Deshalb waren der Sieg und das Podium in Zolder die Höhepunkte."

Audi fuhr einfach davon

"Es gab aber auch eben diese Wochenenden, an denen nichts funktionierte", so Auer weiter. Mit den Schwierigkeiten hat der Tiroler aber gerechnet, da er sich nach seinem Wechsel erst einmal an die Technik des neuen Herstellers gewöhnen musste. "Bei diesen Autos geht es so sehr um die Details", verrät Auer. "Im ersten Jahr geht es darum, einige Highlights zu setzen, aber es ist halt schwierig, die Konstanz zu halten."

Die Höhen und Tiefen haben sich auch auf die mentale Verfassung des Rennfahrers ausgewirkt. An manchen Rennwochenenden sei er sehr "super selbstbewusst" gewesen, während er auf anderen Strecken mit "Rückschlägen" umgehen musste, erklärt Auer. "Es braucht nur einen kleinen Fehler, schon hat man keine Chance mitzuhalten."

Trotz der ausgebliebenen Resultate bereut Auer seine Entscheidung, sich BMW anzuschließen nicht. "Ich hatte ein super Jahr", sagt der Österreicher. "Vielleicht nicht, was die Resultate angeht, aber es war großartig, mit BMW zu arbeiten und ich habe viel gelernt. Ich würde es wieder so machen und bereue nichts."

Zukunft ungewiss

Lucas Auer

Lucas Auer hat noch keinen Plan für die Zukunft, ist aber weiterhin an BMW gebunden

Foto: ITR

Auer glaubt, dass er in einer zweiten Class-1-Saison mit BMW in der DTM deutlich besser abgeschnitten hätte. Da die aktuelle Ära aber von der GT3-DTM abgelöst werden wird, wird sich diese These niemals beweisen lassen. Es ist sogar fraglich, ob Auer, der für das Jahr 2021 einen Vertrag bei BMW hat, überhaupt in der neuen DTM an den Start gehen wird.

"Wegen der COVID-19-Pandemie hat sich alles ein wenig verzögert", sagt Auer, der in der Saison 2020 letztlich auf Gesamtplatz zwölf gewertet wurde. "Es gibt noch viele Diskussionen und wir müssen schauen, in welche Richtung es geht. Es ist noch zu früh, um etwas zu sagen. BMW muss den richtigen Weg finden und dann werde ich informiert werden. Das wird sicher bald passieren."

Mit Bildmaterial von BMW.

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Urheber André Wiegold