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Manthey zeigt neuen "Grello" für 2026: Was wurde aus DTM-Partner EMA?

Manthey präsentiert die Evoversion des Porsche 911 GT3 R für die DTM-Saison 2026: Optisch bleibt vieles vertraut - doch im Detail zeigt sich ein überraschender Wandel

Manthey zeigt neuen "Grello" für 2026: Was wurde aus DTM-Partner EMA?

Das Porsche-Topteam Manthey setzt auch 2026 in der DTM auf bewährte Farben

Foto: Manthey Racing

Das Manthey-Team hat zwei Tage vor dem offiziellen Test in Spielberg den neuen Porsche 911 GT3 R Evo erstmals mit den DTM-Designs für die Saison 2026 gezeigt. Das in Meuspath beim Nürburgring ansässige Porsche-Topteam, das sein DTM-Engagement 2026 von drei auf zwei Boliden reduziert, setzt auch dieses Jahr auf die bewährte "Grello"-Optik.

Der Bolide von Thomas Preining mit der Startnummer 91 wird in der leuchtend gelben Farbgebung eingesetzt, mit der der Österreicher bereits 2023 seinen DTM-Titel holte. Manthey-Neuankömmling Ricardo Feller, der im Vorjahr noch im Land-Audi saß und das Cockpit von DTM-Champion Ayhancan Güven übernimmt, wird den leuchtgrünen Porsche mit der Startnummer 90 steuern, der bei den Fans auch unter dem Namen "Greeno" bekannt ist.

Neu sind die roten Farbelemente am hinteren Seitenfenster des Porsche durch Sponsor Motul, der das Manthey-Team bereits in den vergangenen Jahren in der DTM sponserte. Auffällig ist zudem, dass der Schriftzug des australischen Partnerteams EMA komplett verschwunden ist. Die Autos werden auch nicht mehr unter Manthey EMA, sondern nur noch unter Manthey genannt.

Warum der EMA-Schriftzug dieses Jahr verschwunden ist

Was dahinter steckt? "Manthey und EMA Motorsport richten ihren Fokus 2026 auf ihre jeweiligen Kernprogramme beziehungsweise auf regionale Einsatzgebiete", erklärt das Manthey-Team auf Nachfrage von Motorsport-Total.com den Wandel. "Für EMA bedeutet dies eine stärkere Ausrichtung auf ihre Renneinsätze als Porsche-Kundenteam in Australien", verweist man zum Beispiel auf die Einsätze im dortigen Porsche-Carrera-Cup.

"Auch wenn wir nicht mehr unter einem gemeinsamen Namen in der DTM an den Start gehen, bleiben die gewohnten Synergien (z.B. im Bereich Wissenstransfer) sowie der grundsätzliche Austausch und die Partnerschaft zwischen Manthey und EMA weiterhin bestehen", stellt Manthey klar, dass die Zusammenarbeit mit dem australischen Partnerteam weiter besteht, obwohl das Team auch auf dem Nürburgring nicht mehr unter Manthey EMA startet.

Abgesehen vom fehlenden EMA-Schriftzug ändert sich wenig an den beiden DTM-Designs. Dieses Jahr wurden beide Boliden mit den gleichen Sponsorenlogos versehen, während es in den vergangenen Jahren Unterschiede zwischen den zwei Autos gab. Das kann sich aber theoretisch während der Saison - und je nach Rennwochenende - ändern.

Hohe Erwartungshaltung nach Erfolgssaison 2025

Schon am Dienstag können sich die Fans dann davon überzeugen, wie die Manthey-Optik und auch die Designs der 19 anderen DTM-Boliden (hier geht's zum Starterfeld für die Saison 2026) auf der Strecke aussieht, denn in Spielberg findet der offizielle Test vor dem DTM-Saisonstart Ende April statt, der ebenfalls auf dem Red-Bull-Ring ausgetragen wird.

Bei Manthey ist die Erwartungshaltung jedenfalls hoch, denn im Vorjahr sicherte sich man nicht nur mit Güven den Fahrertitel, sondern das Porsche-Team holte auch den Titel in der Teamwertung. Dieses Jahr tritt mit dem Land-Team, das auf Youngster Bastian Buus setzt, erstmals seit 2023 wieder ein zweites Team mit einem Porsche-Boliden in der Traditionsserie an.

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