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Nach ADAC-Gesprächen: Martin Tomczyk spielt in neuer DTM-Struktur keine Rolle

Warum Martin Tomczyk in den DTM-Plänen des ADAC trotz Gesprächen mit den Entscheidungsträgern keine Rolle spielt und wie der Ex-Fahrer seine Zukunft plant

Nach ADAC-Gesprächen: Martin Tomczyk spielt in neuer DTM-Struktur keine Rolle

Ex-DTM-Champion Martin Tomczyk, der 2022 in der Serie als Repräsentant für den Marken- und Sportbereich fungierte, wird unter der Führung des ADAC keine Rolle spielen. Das stellt der 41-Jährige Rosenheimer als Reaktion auf anderslautende Gerüchte mit einem Posting klar.

"Dieses Jahr startet die DTM mit dem ADAC und eröffnet dem Motorsport in Deutschland eine große Zukunft", schreibt er auf 'Instagram'. "Ich persönlich sehe aber keine Möglichkeit, meine Stärken, Ideen und Talente in diesem neuen Umfeld einzubringen."

"Deswegen habe ich mich entschieden, mich nach neuen Herausforderungen im Motorsport-Management umzuschauen. Meine Leidenschaft für den Motorsport ist ungebrochen und ich bin gespannt, wie es weitergeht", so Tomczyk.

Keine Einigung bei Gesprächen zwischen ADAC und Tomczyk

Ein Statement, das durchaus überraschend kommt, denn schon vor der DTM-Übernahme durch den ADAC machten im Fahrerlager Gerüchte die Runde, der damalige DTM-Boss Gerhard Berger wolle Martin Tomczyk als Nachfolger aufbauen.

Als dann der ADAC Anfang Dezember 2022 die DTM-Rechte von Berger kaufte, galt der 41-jährige Sohn von Ex-ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk als logische Wahl für eine Rolle in der neuen DTM-Führungsstruktur des größten europäischen Automobilclubs.

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' gab es in den vergangenen Wochen tatsächlich Gespräche zwischen Tomczyk und den neuen DTM-Entscheidungsträgern des ADAC über eine mögliche Rolle des Ex-Rennfahrers, der Ende 2021 seine aktive Karriere beendet hat.

ADAC will DTM-Projekt mit eigenem Personal stemmen

Dabei wurde über mögliche Aufgabenbereiche gesprochen - man konnte sich aber auf kein Szenario einigen, das auch für den Ex-Rennfahrer attraktiv war. Zumal der ADAC offenbar der Ansicht ist, dass man selbst das nötige Personal besitzt, um die Aufgabe ordentlich zu bewältigen.

Der ADAC hat nach der Übernahme der DTM die German Touring Car Motorracing Event GmbH gegründet, die als Trägerorganisation und Vertragspartner der Motorsportaktivitäten auf der neuen DTM-Plattform dienen soll. Geschäftsführer der neuen Firma ist ADAC-Motorsportchef Thomas Voss.

Auch der 72-jährige Ex-ADAC-Motorsport-Präsident Hermann Tomczyk, der jahrelang die treibende Kraft hinter der ehemaligen DTM-Konkurrenzserie ADAC GT Masters war und 2021 in den Ruhestand ging, soll in Hinblick auf die zukünftigen DTM-Pläne des ADAC keine Rolle spielen.

Martin Tomczyk: Von Berger 2022 "großartig unterstützt"

"Hermann hat sich aus dem ADAC rausgenommen und beschäftigt sich mehr mit seinen Urlauben", scherzte Berger im Vorjahr am Spielberg-Wochenende in einer Medienrunde. Hermann Tomczyk ist nach wie vor Vorsitzender des Stiftungsrats der ADAC Stiftung Sport, den ADAC-Sportbereich leitet aber Nachfolger Gerd Ennser.

Obwohl das ITR-Ende laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' auch für Tomczyk überraschend kam, ist sein Verhältnis zu Ex-DTM-Boss Berger nach wie vor gut. "Ich habe im Vorjahr hart daran gearbeitet, die DTM-Plattform weiter zu verbessern und wurde dabei von Gerhard Berger großartig unterstützt", schreibt er in seinem Posting.

Welche Aufgabe er in Zukunft übernehmen wird, ist aktuell unklar. Nicht auszuschließen ist aber, dass dabei auch sein Bruder Tobias Tomczyk, der ihn in der aktiven Rennfahrerzeit als Manager betreute und zudem als Geschäftsführer der 1950 von Tomczyks Familie gegründeten Herto-Gruppe agiert, eine Rolle spielen wird.

Mit Bildmaterial von Hockenheim-Ring GmbH.

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