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Nach dem DTM-Aus: So geht es 2026 für Fabio Scherer weiter

Nach dem DTM-Aus 2026 bleibt Fabio Scherer bei HRT: Sein Programm verlagert sich auf die Langstrecke mit großen Klassikern des GT-Sports

Nach dem DTM-Aus: So geht es 2026 für Fabio Scherer weiter

Fabio Scherer wird auch 2026 einen Ford Mustang GT3 von HRT fahren

Foto: Alexander Trienitz

Bereits zum zweiten Mal in seiner Karriere hat Fabio Scherer einen Fahrerplatz in der DTM verloren. 2026 wird er im Ford Mustang GT3 des Haupt-Racing-Team (HRT) durch Aufsteiger Finn Wiebelhaus ersetzt. Doch dem Rennstall aus Drees am Nürburgring bleibt der Schweizer dennoch erhalten. Allerdings verlagert sich sein Schwerpunkt auf die Langstrecke.

So zählt Scherer zum Fahrerkader von HRT für die Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife und wird zum ersten Mal in einem GT3-Auto das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestreiten.

Darüber hinaus geht Scherer für HRT auch im Endurance-Cup der GT-World-Challenge Europe an den Start. Saisonhöhepunkt sind dort Ende Juni die 24 Stunden von Spa-Francorchamps.

Sportlich enttäuschendes Jahr in der DTM

"Ich freue mich riesig auf die Saison 2026 und die weitere Zusammenarbeit mit HRT und Ford", sagt Scherer. "Der Ford Mustang GT3 ist ein faszinierendes Fahrzeug, und die Rennen auf der Nordschleife sowie in der GT-World-Challenge Europe gehören zu den Highlights im GT-Sport. Ich bin hochmotiviert, gemeinsam mit dem Team um Top-Ergebnisse zu kämpfen."

Um eben jene Top-Ergebnisse konnte Scherer im vergangenen Jahr in der DTM nicht kämpfen. In seiner ersten Saison im GT3-Auto tat sich der Schweizer mit der Umstellung auf das Auto und das Format der DTM schwer. In 16 Rennen fuhr er nur viermal in die Punkteränge und beendete die Saison auf Rang 23 der Gesamtwertung.

Auf der Langstrecke hat Scherer in den vergangenen Jahren allerdings mehrfach sein Können unter Beweis gestellt. So war er 2023 bei den 24 Stunden von Le Mans Sieger der LMP2-Klasse - trotz einer Fußverletzung.

Streckenrekord auf der Nürburgring-Nordschleife

Und auch bei seinen ersten Einsätzen mit dem Ford Mustang GT3 auf der Nordschleife wusste er zu überzeugen. Beim Zeittraining zum Saisonfinale der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) war er im vergangenen Oktober mit einer Rundenzeit von 7:48,717 Minuten einen neuen Qualifying-Rekord gefahren und hatte das Rennen auf dem Gesamtpodium beendet.

Dementsprechend froh ist HRT-Geschäftsführer Ulrich Fritz über die Tatsache, dass Scherer dem Team in diesem Jahr erhalten bleibt. "Wir sind sehr froh, dass Fabio auch 2026 bei uns im Team ist - nicht nur sportlich, sondern auch menschlich. Er bringt genau die Leidenschaft und den Ehrgeiz mit, die man für ein so anspruchsvolles Programm braucht."

"Die Kombination aus Nürburgring-Nordschleife, 24h-Rennen und dem Endurance-Cup der GT-World-Challenge Europe verlangt absolute Hingabe. Gemeinsam mit ihm und dem Ford Mustang GT3 wollen wir 2026 ein starkes Zeichen setzen. Wir sind überzeugt, dass wir als Team das Potenzial haben, vorne mitzukämpfen und den Fans packenden Motorsport zu bieten", so Fritz.

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