Registrieren

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland
News

"Nie beste Freunde": Tauwetter zwischen Kelvin van der Linde und Bortolotti?

Was darauf hindeutet, dass sich das Verhältnis der DTM-Titelrivalen Kelvin van der Linde und Mirko Bortolotti 2024 entspannt hat und was der Italiener dazu sagt

"Nie beste Freunde": Tauwetter zwischen Kelvin van der Linde und Bortolotti?

Herrscht Tauwetter zwischen Kelvin van der Linde und Mirko Bortolotti? Die Langzeit-Gegner, die aktuell die DTM-Wertung anführen und deren Rivalität bereits auf das ADAC GT Masters zurückgeht, wirkten zuletzt im direkten Umgang immer wieder auffällig entspannt und beinahe freundschaftlich.

Zum Beispiel beim BWT-World-Water-Run am Donnerstagabend auf dem Lausitzring, als die beiden miteinander um den Kurs joggten, oder auf dem Weg von Zandvoort zum Le-Mans-Test, als sie im Flugzeug nebeneinander saßen. Und auch bei der Top-3-Pressekonferenz in Zandvoort, als Kelvin van der Linde hinter Bortolotti Dritter wurde, war die Stimmung zwischen den beiden entspannt.

"Ich finde: Mirko, du musst heute Abend die Biere zahlen. Ich habe deinen Arsch gerettet'", scherzte van der Linde, der damit auf den Bortolotti-Train in der Endphase anspielte, denn der Italiener kämpfte mit heftigen Reifenproblemen. Bortolotti antwortete auf van der Lindes Ansage: "Kein Problem damit!"

Wortgefecht im Vorjahr am Lausitzring

 

Das kommt überraschend, denn erst vergangene DTM-Saison kam es nach einer Kollision auf dem Lausitzring zur Eskalation. "Kelvin und Mirko, beste Freunde", gab sich Abt-Audi-Pilot van der Linde damals ironisch. Und richtete Bortolotti aus: "Seine Meinung interessiert mich schon lange nicht mehr."

Zudem sei der Lamborghini-Werksfahrer "vielleicht ein Warmduscher". Bortolottis Reaktion bei ran.de? "Andere reden in den sozialen Medien, ich gebe die Antwort immer auf der Strecke."

Aussagen wie diese kommen im Motorsport in der Hitze des Gefechtes schon mal vor, aber der Südafrikaner hatte schon 2021 nach der Nürburgring-Kollision mit Bortolotti zugegeben: "Das mit mir und Mirko geht weit zurück. Wir hatten bereits unsere Rivalität im GT-Masters, und wir waren nie beste Freunde. Ich denke also, dass es auch ein bisschen ein Ego-Kampf ist."

Bortolotti über Verhältnis: "Wird gerne mal hochgepusht"

Täuscht der Eindruck also, dass sich das Verhältnis nun gebessert hat? "Ich glaube, der Respekt ist immer da gewesen", sagt Mirko Bortolotti auf Nachfrage von Motorsport-Total.com. "Sehr viel wird auch gerne mal von externen Leuten oder auch von den Medien hochgeschaukelt und hochgepusht."

Die beiden kennen einander schon lange, schließlich waren sie eine Zeitlang sogar beide Teil des Audi-Kaders und 2020 beim WRT-Team bei den GT-World-Challenge-Langstrecken-Rennen sogar "Teamkollegen und haben zusammen Rennen gewonnen", betont der in Wien lebende Italiener.

"Es ist gut zu sehen, dass wir jetzt Erster und Zweiter in der Meisterschaft und mehr oder weniger direkt im Titelkampf sind", sieht Bortolotti die aktuelle Situation positiv, denn es laufe "für beide relativ gut".

Bortolotti: Manche Rennen "hätten besser laufen können"

Während van der Linde auf dem Lausitzring siegte und 82 Punkte auf dem Konto hat, wartet Bortolotti mit 74 Punkten noch auf seinen ersten Saisonsieg.

Mirko Bortolotti

Hinter Bortolotti, der mit den Reifen kämpfte, staute sich in Zandvoort das Feld

Foto: ADAC Motorsport

"Bei uns hätte das eine oder andere Rennen besser laufen können, da hatten wir zum Beispiel in Oschersleben die Möglichkeit, aber von der Pole weg haben wir nichts mitgenommen, weil Dinge passiert sind, die suboptimal waren", spielt er auf die Boxenstopp-Probleme an.

Wie er die Rivalität mit Kelvin van der Linde wahrnehme? "Ich denke, dass wir uns auf der Strecke hart bekämpfen. Und so soll es auch sein", sagt der SSR-Lamborghini-Pilot.

Mit Bildmaterial von ADAC Motorsport.

Vorheriger Artikel Auto mit zwei Gesichtern: Warum schwächelt BMW M4 GT3 im Qualifying?
Nächster Artikel 600 Helfer, 10.000 Arbeitsstunden: Wie in nur zwei Wochen der Norisring entsteht

Kostenlos registrieren

  • Direkt zu Deinen Lieblingsartikeln!

  • Benachrichtigungen für Top-News und Lieblingsfahrer verwalten

  • Artikel kommentieren

Motorsport Prime

Premium-Inhalte entdecken
Registrieren

Edition

Deutschland Deutschland