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Offiziell bestätigt: DTM fährt auch 2020 in Zolder

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Offiziell bestätigt: DTM fährt auch 2020 in Zolder
23.07.2019, 09:03

Warum die DTM nach dem Comeback in diesem Jahr den Vertrag mit dem Circuit Zolder verlängert hat und wie die Fahrer auf diese Bekanntgabe reagieren

Die DTM wird auch in der kommenden Saison auf dem Circuit Zolder fahren. Das haben die DTM-Dachorganisation ITR und die Verantwortlichen der belgischen Rennstrecke am Dienstag offiziell bekanntgegeben. Damit bleibt man der Geburtsstätte treu, denn auf dem Kurs in Belgien fand 1984 das erste DTM-Rennen der Geschichte statt. Nach 17 Jahren kehrte die DTM dieses Jahr im Mai nach Zolder zurück.

"Das Comeback der DTM in Zolder war in diesem Jahr ein voller Erfolg", sagt-ITR-Geschäftsführer Achim Kostron, der von einem geschichtsträchtigen Ort spricht. "Für Zolder spricht zudem ein äußerst engagierter Veranstaltungspartner, der auf Anhieb viel bewegt hat. Wir freuen uns, die sehr gute Zusammenarbeit auf dieser Basis fortzuführen."

Auch der ITR-Vorsitzende Gerhard Berger zeigt sich nach der Assen-Premiere am vergangenen Wochenende mit den beiden Kalender-Neuzugängen des Jahres hochzufrieden und lobt die Promoter. "Wir haben in diesem Jahr zwei neue Rennen, die sehr gut funktionieren - in Belgien und Holland. Wir brauchen einfach gute Events und gute Leute, die sie promoten. In Holland und Belgien sind sie da sehr aktiv."

Trotz Bedenken im Vorfeld: Zolder-Comeback hat sich bewährt

Dazu kommt die Nähe zum DTM-Kernland Deutschland: Der Ort Zolder-Terlaemen bei Hasselt ist nur rund 74 Kilometer von Aachen entfernt. Ein Grund, warum die DTM auch außerhalb von Deutschland vor gut gefüllten Rängen fuhr.

Robin Frijns

Der Zolder-Kurs wird von Schikanen und schnellen Passagen gezeichnet

Foto: LAT

"Wir haben Vertrauen in die Ziele der DTM, deren starkes Team perfekt zu unserem passt", sagt Zolder-Geschäftsführer Sven Pribylla. "Der Beginn dieser Partnerschaft war in diesem Jahr ein wichtiger Schritt, um den Circuit Zolder wieder auf internationales Niveau zu heben."

Vor dem Zolder-Comeback in der DTM gab es auch kritische Stimmen, denn der enge Kurs ist mit hohen Randsteinen versehen. Neben Schäden an den Autos befürchtete man, dass das Überholen kaum möglich sein wird. Doch mit zwei spannenden Rennen überzeugte der Kurs dann auch einige Kritiker - und überholt wurde auch.

Rast und Eng outen sich als Zolder-Fans

"Ich freue mich sehr, dass wir nächste Saison wieder in Zolder sein werden", meint DTM-Leader Rene Rast, der das Sonntagsrennen für sich entschieden hatte. "Eine absolut coole Strecke für uns Fahrer und dabei technisch herausfordernd. Ich mag auch den Streckenverlauf und die Atmosphäre."

Und auch BMW-Pilot Philipp Eng, der dieses Jahr am Samstag in Zolder sein bislang einziges DTM-Rennen gewannt, freut sich über die Verlängerung: "Der Circuit Zolder ist eine tolle Strecke mit einem super Publikum. Das war 2019 ein gelungenes Event, das aus meiner Sicht absolut zurecht im DTM-Kalender vertreten ist."

ITR mit TV-Zahlen in Belgien zufrieden

Die DTM-Organisatoren zeigen sich nicht nur mit den Zuschauerzahlen an der Rennstrecke zufrieden, sondern auch mit den TV-Zahlen in Belgien. So registrierte der flämische TV-Sender 'SPORZA' während der Live-Übertragung am Rennsonntag mehr als 200.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 31,3 Prozent entsprach.

Neben Zolder stehen der Nürburgring sowie Assen vertraglich als Austragungsorte für 2020 bereits fest. Der Termin der nächstjährigen Veranstaltung in Zolder wird ebenso wie für die übrigen Rennen zu einem späteren Zeitpunkt im Zusammenhang mit dem DTM-Kalender 2020 bekanntgegeben.

Mit Bildmaterial von ITR.

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