Pascal Wehrlein: „DTM-Champion? Richtig cool!“

Mercedes-Fahrer Pascal Wehrlein ist mit 20 Jahren der jüngste DTM-Champion aller Zeiten. Was er zu seinem bisher größten Triumph zu sagen hat.

Pascal, mit 20 Jahren bist Du jüngster DTM-Champion aller Zeiten. Wie klingt das für Dich?
Pascal Wehrlein: „Cool. Richtig cool. Vor allem, dass ich es noch mit 20 geschafft habe.“

„Gefällt mir richtig gut! Mehr, dass wir die Meisterschaft gewonnen haben. Nicht so sehr, dass ich jüngster Champion geworden bin. Es bedeutet mir trotzdem etwas.“

Wie war der Moment, als Dir klar wurde, Du bist DTM-Meister?
Wehrlein: „Es fällt viel Druck von Dir ab. Man denkt viel darüber nach, wie die Leute darauf reagieren. Man denkt an das Team.“

„Und wenn man über Start und Ziel fährt, entspannt man sich erst einmal. Dann war ich aber auch noch recht laut am Funk.“

„Zurück in der Box sind einige meiner Mechaniker total ausgerastet, andere hatten Tränen in den Augen. Das war sehr emotional.“

Was bedeutet Dir dieser Titelgewinn?
Wehrlein: „Ich glaube, an den ersten großen Titel erinnert man sich immer. DTM-Champion geworden zu sein – daran wird man sich immer erinnern.“

„Diese Momente genießt man. Ein Traum. Ich bin für Mercedes Champion geworden. Das kann mir keiner mehr wegnehmen.“

Wer hat Dir als erstes gratuliert?
Wehrlein: „Das weiß ich gar nicht. Aber ich habe so viele Nachrichten bekommen. Schon seit gestern und vorgestern. Viele Leute, die mir die Daumen gedrückt haben. Wahrscheinlich klingelt mein Handy jetzt jede Sekunde.“

Warum bist Du denn auf der Ehrenrunde ausgestiegen?
Wehrlein: „Ich habe mich riesig gefreut, ist ja klar. Und wenn man für Mercedes fährt, hält man vor der Mercedes-Tribüne halt gern mal an.“

Wie bist Du eigentlich auf die Idee gekommen, Donuts zu drehen und auf das Dach Deines Autos zu klettern?
Wehrlein: „Das hatte ich mir vorher schon überlegt (lacht). Hätte ich gewusst, dass es dafür vielleicht noch eine Strafe gibt, hätte ich das nicht gemacht!“

Wie wird heute Abend gefeiert?
Wehrlein: „Ein bisschen, aber nicht zu viel. Morgen haben wir noch ein Rennen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich vorher eine Alkoholkontrolle machen muss. Deshalb wird die Party nicht allzu groß ausfallen. Aber am Sonntag wird die Hospitality abgerissen (lacht)!“

Und wie geht es dann für Dich weiter? Wie lauten Deine Pläne?
Wehrlein: „Jetzt mal sehen. Ich denke, in den nächsten zwei, drei Wochen werden wir uns zusammensetzen und über die Zukunft sprechen. Mal sehen.“

„Dieses Wochenende wird aber gar nicht darüber geredet, sondern genossen, was wir erreicht haben. Danach kann man über alles Weitere reden.“

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Über diesen Artikel
Rennserien DTM
Veranstaltung Hockenheim 2
Unterveranstaltung Nach dem Rennen, Samstag
Rennstrecke Hockenheimring
Fahrer Pascal Wehrlein
Artikelsorte Interview