Rückkehr bei DTM-Tests? So geht es dem beim Stopp verletzten Abt-Mechaniker

Wie die linke Hand des Abt-Mechanikers gerettet werden konnte und wieso das Team zuversichtlich ist, dass er schon im neuen Jahr wieder zur Truppe stoßen wird

Rückkehr bei DTM-Tests? So geht es dem beim Stopp verletzten Abt-Mechaniker

Gute Nachrichten vom Abt-Team: Der Mechaniker, der sich vor zweieinhalb Monaten bei Mike Rockenfellers Boxenstopp beim DTM-Sonntagsrennen in Hockenheim schwer verletzte, wird laut dem Rennstall aus Kempten bald wieder zum Team stoßen.

"Das schöne ist, dass er auf einem sehr guten Weg ist", sagt Abt-Sportdirektor Thomas Biermaier im Gespräch mit 'Motorsport.com'. "Ich gehe fest davon aus, dass er beim ersten Test wieder mit dabei sein wird. Das ist für mich das Allerwichtigste."

Doch wie geht es dem Mechaniker, der - als das Auto noch aufgebockt war - mit der linken Hand in die Felge des sich drehenden linken Hinterrads geraten war?

Laut Informationen von 'Motorsport.com' hatte der Abt-Mitarbeiter, der aktuell eine Bewegungstherapie durchführt und gute Fortschritte macht, Glück im Unglück. Denn der Ring- und der Mittelfinger der linken Hand, die beim Unfall verletzt wurden, konnten gerettet werden.

Eine nicht unwesentliche Rolle dürfte dabei die Tatsache gespielt haben, dass er von absoluten Spezialisten behandelt wurde. "Wir haben ein unheimliches Glück gehabt, dass das in Hockenheim und nicht woanders passiert ist", erklärt Biermaier. "Denn in Ludwigshafen gibt es eine super Klinik, die nur eine halbe Stunde von der Rennstrecke entfernt ist. Dort hat man ihm super geholfen."

Der Abt-Sportdirektor weiß: "Wenn Unfälle mit der Hand passieren, dann werden die Leute oft nach Ludwigshafen geflogen, weil die dort echte Spezialisten sind. Unter den schlimmen Umständen hätte es also nicht besser laufen können."

Daher würdigt Biermaier das Krankenhaus-Personal: "Wir sind sehr dankbar dafür, dass die Klinik in Ludwigshafen so gut gearbeitet hat." Aber auch vom betroffenen Mechaniker, der ein Schlüsselmitglied der Mannschaft ist, die an Kelvin van der Lindes R8 LMS arbeitet, zeigt er sich beeindruckt: "Er ist ein Kämpfer."

Mit Bildmaterial von ABT Sportsline.

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