Schrauben unter Druck am Hockenheimring

AUTO BILD und Toyota Gazoo Racing Germany begleiten einen Leser zur Rennlizenz. In der letzten Runde des Wettbewerbs atmen die Finalisten echte Rennatmosphäre

Schrauben unter Druck am Hockenheimring

Der Sieg ist zum Greifen nah! Im Rahmen des Wettbewerbs von AUTO BILD und Toyota Gazoo Racing Germany winkt einem Leser eine Rennlizenz. Nach rasanter Fahraction am Nürburgring und einem Tag im Rennsimulator bei Toyota Gazoo Racing Europe steht jetzt das Finale an.

In der entscheidenden Runde drei geht es für Robert Kriesch und Max Eyck zum Hockenheimring ans zweitletzte DTM-Rennwochenende vom 1. bis zum 3. Oktober 2021. Und zwar nicht als Zuschauer, sondern als Mechaniker beim Ring Racing-Rennteam! Dort sollen sie zeigen, was als Schrauber in ihnen steckt.

"Die Jungs sollen voll mit anpacken"

Ring-Racing-Chef Uwe Kleen (Mitte) und sein Team integrierten Max und Robert von Anfang an ins Team.

Ring-Racing-Chef Uwe Kleen (Mitte) und sein Team integrierten Max und Robert von Anfang an ins Team.

Foto: AUTO BILD / Harald Almonat

Die Ring-Racing-Crew tritt bei der DTM Trophy mit zwei Toyota GR Supra GT4 an, pilotiert von Nico Verdonck und Stephane Kox. Die Autos müssen während des Rennwochenendes fit gehalten werden. Für Robert und Max heißt es voll mit anpacken. "Wir wollen, dass die Jungs nicht einfach bei uns im Zelt mal einen Kaffee trinken dürfen. Sie sind von Anfang an Teil des Teams und sollen alles machen dürfen", sagt Ring Racing-Chef Uwe Kleen.

Nach einem Schaden im Training muss der Wasserkühler am Rot-Weißen GR Supra GT4 ausgetauscht werden.

Nach einem Schaden im Training muss der Wasserkühler am Rot-Weißen GR Supra GT4 ausgetauscht werden.

Foto: AUTO BILD / Harald Almonat

Das ist denn auch Programm. Bei der Anreise Donnerstag früh werden erst einmal die beiden Trucks entladen und die Teamzelte aufgebaut. Die Zelte dienen nicht nur als Unterschlupf für die Mannschaft, sondern auch als vollständig ausgerüstete Werkstatt für die beiden Rennwagen.

Die wird schon am Freitagmorgen in Anspruch genommen. Beim freien Training musste ein Wasserkühler des GR Supra mit der Startnummer 90 dran glauben. Während rund drei Stunden machen die Mechaniker zusammen mit Robert und Max den Rennwagen wieder flott.

Rennausfall wegen Ölverlust

Vor dem Rennen muss der Luftdruck überprüft werden. Jeder Fahrer fährt eine andere Reifenstrategie.

Vor dem Rennen muss der Luftdruck überprüft werden. Jeder Fahrer fährt eine andere Reifenstrategie.

Foto: AUTO BILD / Harald Almonat

Doch der nächste Einsatz lässt nicht lange auf sich warten. Nachdem beim Samstags-Qualifying noch alles gut ging, zieht Nummer 90 in der Einführungsrunde zum ersten Rennen plötzlich eine lange Ölspur hinter sich her.

Grund: Eine Schraube am Getriebe hat sich verabschiedet. Die anschließende Reparatur samt Spülung und Neubefüllung dauert bis tief in die Nacht. Ehrensache, dass die beiden Finalisten auch hier nach bestem Können mithelfen.

Die GR Supra-Piloten Stephane Kox und Nico Verdonck mit unseren Finalisten. Robert (rechts) darf sich über einen Lehrgang zur Rennlizenz freuen!

Die GR Supra-Piloten Stephane Kox und Nico Verdonck mit unseren Finalisten. Robert (rechts) darf sich über einen Lehrgang zur Rennlizenz freuen!

Foto: AUTO BILD / Kräling-Foto

Am Sonntag sorgt dann Regen für spannende Rennaction und einige Crashes. Die beiden Toyotas kommen ins Ziel und landen auf den Plätzen vier und sieben. Und unsere Finalisten? "Sie haben sich beide richtig gut geschlagen", sagt Uwe Kleen.

"Doch am Schluss muss eine Entscheidung her. Und Robert hat die Nase das entscheidende Bisschen vorn." Auf ihn wartet jetzt ein Lehrgang zur Rennlizenz am Nürburgring. Herzlichen Glückwunsch!

Mit Bildmaterial von AUTO BILD / Christian Bittmann.

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