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"Selbst für Superprofi wie ihn schwierig": Thiim im Aston Martin deutlich stärker?

Im Lamborghini erlebte Nicki Thiim zwei durchwachsene DTM-Jahre: Warum sein Aston-Martin-Team 2026 mit einem deutlichen Aufwärtstrend des Dänen rechnet

"Selbst für Superprofi wie ihn schwierig": Thiim im Aston Martin deutlich stärker?

Kann Nicki Thiim 2026 im Aston Martin in der DTM regelmäßig vorne mitmischen?

Foto: SRO Motorsports Group

Nach drei durchwachsenen Anläufen im Lamborghini geht Aston-Martin-Werksfahrer Nicki Thiim 2026 in der DTM erstmals mit dem Vantage GT3 Evo an den Start. Sein Teamchef ist davon überzeugt, dass der 36-jährige Däne, der abseits von der DTM im GT-Sport so gut wie alles gewonnen hat, mit seiner Marke deutlich stärker sein wird als mit dem Huracan GT3 Evo2, mit dem ihm in 36 Rennen bisher nur ein DTM-Sieg und ein weiterer Podestplatz gelungen ist.

"Natürlich, denn das war nicht repräsentativ", sagt Comtoyou-Teamchef Francois Verbist im Gespräch mit Motorsport-Total.com. "Beide Autos haben Hinterrad-Antrieb, aber wir haben ein Auto mit Frontmotor, mit unterschiedlicher Aerodynamik, Elektronik und einem anderen ABS-System. All diese Dinge waren selbst für einen Superprofi wie Nicki schwierig zu bewältigen."

Tatsächlich gilt der Lamborghini Huracan GT3 mit seinem schmalen Arbeitsfenster selbst für Profis als schwieriges Auto. Dazu kommt, dass Thiim abseits der DTM stets den Vantage fuhr und sich daher ständig umstellen musste.

"Mehr Wochenenden unmöglich": Aston-Intensivprogramm für Thiim

"Das ist der Nicki, den wir aus der GT-World-Challenge kennen", sagt Comtoyou-Teamchef Verbist. "Er springt in den Aston und ist ab der ersten Runde auf dem Niveau des Autos. Ich bin davon überzeugt, dass das für das Team ein großer Pluspunkt sein wird - und auch für ihn."

Denn statt dem zusammengewürfelten Rennprogramm der vergangenen Jahre darf sich Thiim 2026 bei seiner "Familie", wie er Aston Martin nennt, auf enorme Konstanz freuen: Er wird neben den acht DTM-Wochenenden auch die Sprint- und Langstreckenserie der GT-World-Challenge Europe (GTWCE) für das belgische Aston-Martin-Team bestreiten.

Das bedeutet zusätzliche zehn Wochenenden. "Er wird mehr als 30 Rennen im Aston absolvieren", ist Verbist überzeugt, dass Thiim und der Aston Martin 2026 eine Einheit bilden werden. "Ich glaube, dass es unmöglich gewesen wäre, mehr Rennwochenenden in Nickis Programm zu packen. Wir haben wirklich alles probiert, damit es klappt."

Teamchef: Thiims Stärke sind "ersten drei Runden"

Einen kleinen Vorgeschmack von Thiims bärenstarker Form im Aston Martin gab es laut dem Comtoyou-Teamchef schon beim 24-Stunden-Klassiker von Daytona Ende Januar, als dieser in der Endphase im Kampf um den Sieg in der GTD-Pro-Klasse gegen Winward-Mercedes-Pilot Philip Ellis alle Register zog und sogar für das Manöver des Rennens sorgte.

"Nicki war sehr aufgeweckt und hat gepusht, damit es klappt, aber leider wurde er Zweiter", sagt Verbist. "Dennoch war das ein Megaergebnis für ihn und Aston Martin. Er hat es bis zum Ende probiert und man sieht, dass er das ganze Rennen lang auf Pace war."

Worin für ihn die Stärke von Nicki Thiim liegt? "Für mich ist das sein fahrerisches Können", antwortet der Comtoyou-Teamchef, der mit Thiim 2024 die 24 Stunden von Spa gewonnen hat. "Nicki ist ein Naturtalent. Das kann er nutzen, um im Qualifying eine gute Runde zu fahren, aber am wichtigsten ist für mich die Performance in den ersten drei Runden."

Das sei in der GT-World-Challenge meist die entscheidende Phase. "Manchmal steckt man im Verkehr. Dann stecken wir Nicki ins Auto", erzählt er. "Ich glaube, in der DTM wird das Nickis größter Vorteil sein."

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