Sparmaßnahmen: DTM-Boxenstopp künftig mit weniger Personal

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Sparmaßnahmen: DTM-Boxenstopp künftig mit weniger Personal
Stefan Ehlen
Autor: Stefan Ehlen
25.10.2016, 10:44

Ab der DTM-Saison 2017 soll bei den Boxenstopps gespart werden, indem weniger Personal eingesetzt wird.

Boxenstopp: Tom Blomqvist, BMW Team RBM, BMW M4 DTM
Boxenstopp: António Félix da Costa, BMW Team Schnitzer, BMW M4 DTM
Boxenstopp: Marco Wittmann, BMW Team RMG, BMW M4 DTM
Boxenstopp: Edoardo Mortara, Audi Sport Team Abt Sportsline, Audi RS 5 DTM
Boxenstopp: Jamie Green, Audi Sport Team Rosberg, Audi RS 5 DTM

"Wir haben teilweise Leute da, die nur Boxenstopps machen. Das ist der falsche Weg", sagt Mercedes-Teamchef Ulrich Fritz. "Es kostet Geld und dem Zuschauer hilft es nicht weiter."

Deshalb soll die die Anzahl an Mechanikern beim Reifenwechsel reduziert werden.

"Wir wollen ein spannendes und sicheres System, das die menschliche Komponente wieder in den Vordergrund stellt", sagt Fritz. "Es muss nicht sein, dass man 14 Leute beim Boxenstopp hat."

Verabschiedet ist es aber noch nicht. "Wir diskutieren noch", meint Audi-DTM-Leiter Dieter Gass.

Auch darüber, ob die beim Boxenstopp eingesetzten Anlagen und Werkzeuge nicht einen Schritt zu weit gehen. "Da sind Prototypen-Teile und –Softwares im Einsatz, die jeder Hersteller für sich selbst entwickelt", erklärt Fritz und bezeichnet dies als "Schwachsinn".

Schon 2017 könnten Audi, BMW und Mercedes nicht nur mit verkleinerten Boxencrews, sondern auch mit Einheitswerkzeugen wie Ampelanlagen oder Schlagschrauber antreten.

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