Eilmeldung
DTM Spielberg
Spektakuläre Aktion in Spielberg: DTM-Electric-Auto soll ohne Pilot fahren
Die DTM sorgt auf dem Red-Bull-Ring mit einer außergewöhnlichen Aktion für Aufsehen: Wie der DTM-Electric-Bolide ohne Pilot am Steuer eine Runde drehen soll
Sven Haidinger
Bearbeitet: 02.09.2021, 16:27
Link kopieren
Auf Viber teilen
Als bevorzugte Quelle hinzufügen

Nach der überraschenden Premiere 2020 beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim findet dieses Wochenende in Spielberg der zweite Einsatz des DTM-Electric-Demonstrationsautos statt. Und zwar mit einer spektakulären Aktion: Das 1.200 PS starke und von Schaeffler entwickelte Fahrzeug wird am Samstag und am Sonntag je eine Runde auf dem 4.326 Kilometer langen Red-Bull-Ring drehen. Und das mit komplett leerem Cockpit!
Wie das möglich ist? Der Bolide wird beim sogenannten DTM-Electric-Remote-Run von DTM-Trophy-Champion Tim Heinemann gesteuert, der 82 Kilometer entfernt im Hightech-Fahrsimulator bei DTM-Partner AVL in Graz sitzen wird.
Das Projekt wurde innerhalb von nur fünf Monaten unter der Leistung von DTM-Partner Schaeffler konzeptioniert und realisiert. Der Automobilzulieferer aus Herzogenaurach zeichnet auch für das Sicherheitskonzept und den Einsatz in Spielberg verantwortlich. Bereits diese Woche wurde auf dem Red-Bull-Ring getestet.
DTM Electric: Welche Rolle spielt autonomes Fahren?
Hintergrund der Aktion ist, dass das im Fahrzeug verbaute Space-Drive-System von Schaeffler-Paravan als Schlüsseltechnologie gilt, wenn es um das Thema autonomes Fahren geht. Die elektronische Lenkung wird dieses Jahr bereits in den Audi-, BMW- und Mercedes-AMG-Fahrzeugen von Sophia Flörsch, Timo Glock und Maximilian Buhk eingesetzt.

Der amtierende DTM-Trophy-Champion Heinemann steuert das Auto im Simulator
Foto: DTM
Laut der DTM-Dachorganisation ITR könnten Elemente des autonomen Fahrens auch Teil der ursprünglich für 2023 angekündigten Elektro-Rennserie DTM Electric werden. Dabei ist nicht die Rede davon, dass der Fahrer keine Rolle mehr spielen soll. Stattdessen sind autonom agierende Fahrzeuge vorstellbar, um beispielsweise Sicherheit und Chancengleichheit während Safety-Car-Phasen zu erhöhen.
"Der DTM-Electric-Remote-Run ist der nächste Schritt auf dem Weg hin zu einer vollelektrifizierten High-Performance-Rennsportserie", sagt ITR-Geschäftsführer Benedict Böhme.
DTM-Electric-Prototyp soll noch dieses Jahr enthüllt werden
"Das Projekt zeigt Elemente, die künftig im Rahmen einer völlig neu gedachten, globalen, elektrifizierenden Rennserie zum Einsatz kommen könnten, wie wir sie mit der DTM Electric neben der bewährten DTM aufbauen wollen. Zudem zeigt es, welche Innovationskraft unsere Plattform für Entwicklungen der Mobilität der Zukunft besitzt."
Parallel zum Einsatz des Demonstrationsfahrzeug, das auf dem Elektrorenner 4e Performance von Schaeffler basiert und mit vier Elektromotoren aus der Formel E ausgestattet ist, entwickelt die ITR aktuell gemeinsam mit Schaeffler den ersten Prototypen für die neue Elektrorennserie. Dieser soll noch dieses Jahr seine Premiere feiern.
Mit Bildmaterial von DTM.
Wir wollen Deine Meinung!
Was würdest Du gerne auf Motorsport.com sehen?
An unserer 5-Minuten-Umfrage teilnehmen
- Das Motorsport.com-Team
Weiterlesen :
Diese Story teilen oder speichern
Link kopieren
Auf Viber teilen
Vorheriger Artikel "Das ganze Jahr darauf gefreut": Warum BMW in Spielberg DTM-Favorit ist
Nächster Artikel DTM-Kalender 2022 mit neun Strecken in sechs Ländern präsentiert
Mehr von
Sven Haidinger

Preining jetzt in elitärem Klub: Welche acht Piloten holten mehrere DTM-Titel?
DTM
DTM 20 h
Preining jetzt in elitärem Klub: Welche acht Piloten holten mehrere DTM-Titel?

Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Thomas Preining
DTM
DTM
Hockenheim
1 T.
Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat: Thomas Preining

"Wurde sehr hart angegangen": Waren die Porsche-Piloten auf Engel angesetzt?
DTM
DTM
Hockenheim
2 T.
"Wurde sehr hart angegangen": Waren die Porsche-Piloten auf Engel angesetzt?
Aktuelle News

Max Verstappen: FAQ zu seinem Start in der GTWC Europe
Formel 1
F1 Formel 1 1 h
Max Verstappen: FAQ zu seinem Start in der GTWC Europe

Liam Lawson kennt beide Red-Bull-Autos: Was er jetzt darüber verrät
Formel 1
F1 Formel 1 2 h
Liam Lawson kennt beide Red-Bull-Autos: Was er jetzt darüber verrät

"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich
Formel 1
F1 Formel 1
Singapur
13 h
"Schmerzhafte Lektion": Lewis Hamilton nimmt Schuld an Strategiefehler auf sich

Brandbrief an die Politik: So soll der Motorsport überleben
Formel 1
F1 Formel 1 13 h
Brandbrief an die Politik: So soll der Motorsport überleben
Registrieren und Motorsport.com mit Adblocker genießen!
Von Formel 1 bis MotoGP berichten wir direkt aus dem Fahrerlager, denn wir lieben unseren Sport genau wie Du. Damit wir dir unseren Fachjournalismus weiterhin bieten können, verwendet unsere Website Cookies. Dadurch wird Dein Nutzererlebnis optimiert und die Werbung auf Deine Interessen zugeschnitten. Wir wollen dir aber natürlich trotzdem die Möglichkeit geben, eine werbefreie Website zu genießen.
Du hast 2 Optionen:
- Registrieren
- Deaktiviere bitte Deinen Adblocker.
Jetzt registrieren Schon registriert? Dann hier einloggen!
Adblocker deaktiviert?
Dann versuche es mit Seite neu laden
Benachrichtigungs-Einstellungen
Registrieren