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Thiim sieht Vorteil durch Aston-Martin-Wechsel: "Ganz neue Voraussetzungen"

Nicki Thiim geht 2026 erstmals im Aston Martin in die DTM-Saison: Was er sich nach den Lamborghini-Einsätzen davon verspricht und wieso er ein Publikumsliebling ist

Thiim sieht Vorteil durch Aston-Martin-Wechsel: "Ganz neue Voraussetzungen"

Nicki Thiim und der Aston Martin: Das sollte besser passen als mit dem Lamborghini

Foto: Aston Martin Racing

Nicki Thiim hat es 2026 geschafft: Der 36-jährige Däne startet dieses Jahr endlich im Aston Martin Vantage GT3 Evo des Comtoyou-Teams in der DTM. Und macht kein Geheimnis daraus, was ihm das nach drei schwierigen Versuchen mit dem Lamborghini Huracan GT3 bedeutet.

"Ich fahre seit mehr als zehn Jahren für Aston Martin. Das ist meine Familie!", stellt Thiim klar. "Die DTM war schon als Kind - als mein Vater in der Serie startete - und auch als Rennfahrer mein größter Traum. Dieses Jahr gemeinsam mit Aston Martin an den Start zu gehen, ist ein großes Lebensziel, das ich mir endlich erfülle."

Aber nicht nur sentimental ist der Wechsel für den Mann, der im GT-Sport mit Ausnahme des DTM-Titels so gut wie alles gewonnen hat, ein besonderer Schritt. Denn ähnlich wie Comtoyou-Teamchef Francois Verbist glaubt auch Thiim, dass er in seinem Vantage stärker aufgestellt ist als bei T3, SSR und Abt mit dem Lamborghini.

Thiim über Vantage: "Auto, mit dem ich extrem vertraut bin"

"Nach zwei Jahren 'Undercover' mit einem anderen Hersteller steige ich in der DTM endlich in ein Auto, mit dem ich extrem vertraut bin", sagt Thiim. "Ich verbringe fast jedes Wochenende im Vantage GT3 und muss nun nicht mehr zwischen zwei unterschiedlichen Sportwagen hin- und herwechseln. Das sind ganz neue Voraussetzungen, von denen ich mir viel verspreche."

Das hat auch damit zu tun, dass der Sohn von DTM-Legende Kurt Thiim diese Saison ein umfangreiches Aston-Martin-Programm bestreitet und neben der DTM auch in beiden GT-World-Challenge-Serien für Comtoyou Racing mit dem Frontmittelmotor-Boliden aus Großbritannien an den Start geht.

"Haben große Träume und große Ziele"

Aber welche Erwartungen hat der Routinier, der 2014 mit Aston Martin den GTE-Klassensieg in Le Mans holte, aber 2024 und 2025 in der DTM-Gesamtwertung nicht über die Gesamtränge 13 und 18 hinauskam, in seine erste Aston-Martin-Saison in der Traditionsserie?

"Wir haben große Träume und große Ziele", will er sich vorerst nicht in die Karten schauen lassen. Dafür gibt es ein Rennen, bei dem er 2024 im SSR-Lamborghini jubeln durfte, auf das er sich besonders freut.

"Ein absolutes Highlight ist der Norisring, zu dem ich natürlich eine besondere Verbindung habe", sagt Thiim. "Denn vor dieser einzigartigen Kulisse habe ich meinen bisher einzigen DTM-Sieg geholt. Diese Strecke wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben."

Warum der "Wikinger" in der DTM ein Publikumsliebling ist

Auch wenn dem Aston-Martin-Werksfahrer, der dank einer Freigabe seines Herstellers in den vergangenen Jahren Lamborghini fahren durfte und dabei im Vorjahr sogar gegen die eigene Marke antrat, bisher nicht der ganz große Durchbruch in der DTM gelungen ist, zählt der "Wikinger" im Fahrerlager zu den absoluten Publikumslieblingen (SPONSORED LINK: Jetzt Tickets für die DTM-Saison 2026 sichern!).

Neben seinem unkonventionellen Auftreten könnte das auch damit zu tun haben, dass er einen offenen Umgang mit den Zuschauern pflegt. "Es ist wichtig, den Menschen, die ihre Zeit und ihr Geld investieren, um uns bei den Rennen anzufeuern, etwas zurückzugeben", sagt er selbst.

"Als Rennfahrer trifft man an den Strecken auf viele besondere Fans und Persönlichkeiten. Es macht Spaß, ihre Geschichten zu hören und ihre Leidenschaft für den Sport zu spüren. Das hält mich auf dem Boden. Wir sind alle Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilen."

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