Topic

DTM 2017

Überblick: Das ist neu in der DTM-Saison 2017

Vieles ist neu in DTM 2017. Wir geben einen ausführlichen Überblick, was Audi, BMW und Mercedes in der DTM-Saison 2017 unter dem neuen Reglement erwartet!

Überblick: Das ist neu in der DTM-Saison 2017

 

18 Autos
18 Autos
1/27

Foto: Alexander Trienitz

Das DTM-Feld schrumpft von 24 auf 18 Autos: Audi, BMW und Mercedes haben je 2 Fahrzeuge gestrichen und setzen in der DTM 2017 nur noch jeweils 6 Rennwagen ein.
Weniger Teams
Weniger Teams
2/27

Foto: BMW AG

Mercedes arbeitet ab 2017 nur noch mit HWA als Einsatzteam. BMW hat MTEK und Schnitzer aus der DTM verabschiedet. Nur Audi setzt noch auf seine bisherige Struktur mit 3 Rennställen.
Neue Fahrer
Neue Fahrer
3/27

Foto: Audi Communications Motorsport

Nach einzelnen Einsätzen als Ersatzfahrer darf Rene Rast in der DTM 2017 als Stammpilot bei Audi ran. Loic Duval stößt ebenfalls zum Audi-Kader. Er kommt aus der Langstrecken-WM (WEC), wo er ebenfalls für die Marke aus Ingolstadt antrat. Mercedes wiederum holt Maro Engel in die DTM zurück. Der GT-Spezialist war bereits von 2008 bis 2011 in der DTM unterwegs.
Edoardo Mortara zu Mercedes
Edoardo Mortara zu Mercedes
4/27

Foto: Daimler AG

Der prominenteste Fahrerwechsel vor der DTM-Saison 2017: Edoardo Mortara, der DTM-2. von 2016, hat Audi verlassen und startet künftig für Mercedes.
Und tschüss!
Und tschüss!
5/27

Foto: Alexander Trienitz

Vor der DTM-Saison 2017 wurden zahlreiche Fahrer aussortiert. Bei Audi mussten Ex-Champion Timo Scheider, Miguel Molina und Adrien Tambay gehen. Ex-Champion Martin Tomczyk und Antonio Felix da Costa haben sich bei BMW aus der DTM verabschiedet. Und Mercedes schickte Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Christian Vietoris aufs Abstellgleis.
Facelift bei Audi
Facelift bei Audi
6/27

Foto: Audi Communications Motorsport

Der neue Audi RS5 DTM weist die Designmerkmale der neuen Straßenwagen-Version auf und hat unter anderem eine modifizierte Frontpartie erhalten, die dem Auto einen neuen Look verpasst!
Über 500 PS
Über 500 PS
7/27
Die Luftmengenbegrenzer der DTM-Motoren wurden von 28 auf 29 Millimeter vergrößert. Zudem durften die Hersteller die Ansaugtrakte ihrer Triebwerke verändern. Jetzt leisten die Motoren über 500 PS und sind damit kraftvoller als bisher.
Weniger Aerodynamik
Weniger Aerodynamik
8/27

Foto: Audi Communications Motorsport

Die komplizierte Aerodynamik der DTM-Boliden wurde leicht vereinfacht. 2017 gibt es zum Beispiel weniger und kleinere Zusatzflügel und einen flacheren Diffusor im Heck. Auch der Frontsplitter wurde überarbeitet. Zudem wurde die Fahrhöhe angehoben, um den Abtrieb noch weiter zu reduzieren.
Rückspiegel (fast) ohne Aero
Rückspiegel (fast) ohne Aero
9/27

Foto: BMW AG

Im Zuge der reduzierten Aerodynamik dürfen die Rückspiegel nicht mehr mit Flügelelementen versehen werden.
Neuer Heckflügel
Neuer Heckflügel
10/27

Foto: BMW AG

Der neue DTM-Heckflügel weist nun 2 Profile auf. Bei der Aktivierung des Drag-Reduction-Systems (DRS) klappt nicht mehr der gesamte Flügel nach unten, sondern – wie in der Formel 1 – das obere Flügelprofil wird flachgestellt.
Mehr Einheitsbauteile
Mehr Einheitsbauteile
11/27

Foto: Daimler AG

Einzelne Teile wie Fahrwerk und Bremse sind in der DTM-Saison 2017 aus Kostengründen für alle Hersteller gleich.
Einheitsfelge von ATS
Einheitsfelge von ATS
12/27

Foto: ATS

ATS steigt als Einheitslieferant für die DTM zu und versorgt alle Marken mit dem gleichen Rad.
Neue Reifen
Neue Reifen
13/27

Foto: Audi Communications Motorsport

DTM-Lieferant Hankook hat für die Saison 2017 neue Reifen entwickelt. Diese stellen mehr Grip bereit, bauen aber auch stärker und vor allem rascher ab.
Keine Heizdecken mehr
Keine Heizdecken mehr
14/27

Foto: Alexander Trienitz

Ab 2017 dürfen die Reifen in der DTM nicht mehr vorgewärmt werden. Heizdecken sind nicht mehr erlaubt. Die Piloten müssen ihre Pneus also selbst auf die Betriebstemperatur bringen – auf der Strecke.
Schnellere Rundenzeiten
Schnellere Rundenzeiten
15/27

Foto: ITR eV

Aufgrund der vielen Regeländerungen sind die Autos 2017 deutlich schneller als noch 2016. Die Tests in Hockenheim haben gezeigt: Die Rundenzeiten sind um 3 Prozent gesunken. Oder anders ausgedrückt: Auf knapp 4,5 Kilometern waren die neuen DTM-Fahrzeuge etwa 1,7 Sekunden schneller.
Mehr Topspeed
Mehr Topspeed
16/27

Foto: Alexander Trienitz

Die DTM-Autos 2017 sind so schnell wie nie: Bis zu 270 km/h erreichen die Fahrzeuge auf den langen Geraden der Kurse.
Punkte im Qualifying
Punkte im Qualifying
17/27

Foto: Alexander Trienitz

Die 3 schnellsten Piloten im Zeittraining werden künftig nach dem Schlüssel 3-2-1 mit Punkten belohnt.
Feste Startzeiten
Feste Startzeiten
18/27

Foto: Alexander Trienitz

Die DTM hat sich feste Startzeiten gesetzt: Das Samstagsrennen beginnt künftig im Normalfall um 14:45 Uhr, das Sonntagsrennen folgt ab 15:15 Uhr.
Neue Renndauer
Neue Renndauer
19/27

Foto: Alexander Trienitz

Beide DTM-Rennen eines Wochenendes sind jetzt gleich lang, jeweils 55 Minuten. Ein Boxenstopp zum Reifenwechsel ist vorgeschrieben. 2016 wurde das Samstagsrennen ohne Stopp und über 40 Minuten ausgetragen, der Sonntagslauf mit Pflichtstopp dauerte 60 Minuten.
Weniger Personal beim Boxenstopp
Weniger Personal beim Boxenstopp
20/27

Foto: Alexander Trienitz

Nur noch 8 statt bisher 15 Mechaniker dürfen beim vorgeschriebenen Reifenwechsel gleichzeitig am Auto arbeiten. Pro Fahrzeugseite darf nur noch 1 Schlagschrauber verwendet werden. Das verlängert die Boxenstopp-Dauer beträchtlich.
Kein Boxenstoppfenster
Kein Boxenstoppfenster
21/27

Foto: Daimler AG

Ab sofort können die Piloten nach der 1. und vor der letzten Runde zum Pflichtstopp in die Box fahren – egal wann. Das Boxenstoppfenster wurde abgeschafft.
Funkverbot
Funkverbot
22/27

Foto: Daimler AG

Während des Rennens darf die Box nur noch in Gefahrensituationen oder bei einer Gelbphase mit dem Fahrer per Funk Kontakt aufnehmen. Für alles andere muss die Boxentafel ausreichen.
Restarts nach US-Vorbild
Restarts nach US-Vorbild
23/27

Foto: Alexander Trienitz

Im Anschluss an Safety-Car-Phasen starten die Piloten künftig in 2 Reihen nebeneinander. Das ist ein Verfahren, das bei US-amerikanischen Rennserien wie NASCAR oder im GT-Sport bereits praktiziert wird.
Weniger DRS
Weniger DRS
24/27

Foto: Alexander Trienitz

Pro Rennen können die Piloten das Drag-Reduction-System (DRS) nur noch 36 Mal verwenden, also in insgesamt 12 Rennrunden.
Mehr Fannähe
Mehr Fannähe
25/27

Foto: XPB Images

Fans ist es in der DTM-Saison 2017 während der Einheiten gestattet, beim sogenannten Pit-View das Geschehen aus der Boxengasse zu verfolgen. Außerdem wird bei manchen Strecken das Boxendach für die Zuschauer geöffnet.
Neuer ITR-Chef
Neuer ITR-Chef
26/27

Foto: Alexander Trienitz

Hans-Werner Aufrecht ist nicht mehr Chef der ITR. Sein Amt hat zum Saisonstart 2017 der frühere Formel-1-Pilot Gerhard Berger übernommen.
Historische Tourenwagen im Rahmenprogramm
Historische Tourenwagen im Rahmenprogramm
27/27
Am Norisring und am Nürburgring fahren die Tourenwagen-Classics im Rahmenprogramm der DTM mit originalen DTM-Fahrzeugen aus den 1980er- und 1990er-Jahren. Und teilweise auch mit den Stars von damals!
geteilte inhalte
kommentare
DTM 2017: Der Zeitplan zum Saisonauftakt in Hockenheim
Vorheriger Artikel

DTM 2017: Der Zeitplan zum Saisonauftakt in Hockenheim

Nächster Artikel

Die Fahrerstimmen vor dem Auftakt zur DTM-Saison 2017 in Hockenheim

Die Fahrerstimmen vor dem Auftakt zur DTM-Saison 2017 in Hockenheim
Kommentare laden