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"Überhaupt nicht einverstanden": Aitken für Kollision mit van der Linde bestraft

Die Kollision mit Jack Aitken kostete Kelvin van der Linde die DTM-Führung: Warum der Emil-Frey-Pilot bestraft wurde und sein Ferrari-Team das Urteil kritisiert

"Überhaupt nicht einverstanden": Aitken für Kollision mit van der Linde bestraft

Aufreger beim DTM-Sonntagsrennen (Rennbericht) auf dem Norisring - mit Brisanz im Titelkampf: DTM-Leader Kelvin van der Linde, der am Anfang Vierter ist, kollidierte beim Überholversuch mit Emil-Frey-Ferrari-Pilot Jack Aitken, der gerade mit kalten Reifen aus der Box gekommen war, im Schöller-S und drehte sich in die Reifenstapeln. Der Abt-Audi-Pilot verlor dabei neun Positionen - und die Führung in der Meisterschaft.

Wie er die Situation gesehen hat? "Jeder hat es gesehen", sagt der Südafrikaner, der am Ende Neunter wurde, vor der Anhörung bei den Sportkommissaren im Gespräch mit Motorsport-Total.com. "Ich will jetzt ehrlich gesagt keinen Kommentar abgeben. Ich glaube, es ist ganz klar, was passiert ist."

Ich bin froh, dass das Auto weiterfahren konnte, trotz des riesigen Einschlags in die Mauer - und dass wir trotzdem fünf Punkte mitnehmen konnten", so van der Linde, der in der Meisterschaft nun fünf Punkte hinter Mirko Bortolotti Zweiter ist.

Wieso die Sportkommissare gegen Aitken entschieden

 

"Ich habe gehofft, dass Jack im Rennen eine Strafe kriegt", stellt er klar. "So hätte sich das eigentlich gehört, aber wir werden jetzt gleich sehen, was bei den Stewards passiert." Die Rennleitung gab dem Abt-Audi-Piloten recht: Aitken wurde nach dem Rennen eine 15-Sekunden-Ersatzstrafe aufgebrummt, die gleich drei Penalty-Lap-Durchfahrten entspricht, wodurch der Brite nicht Elfter, sondern 18. wurde.

Renndirektor Sven Stoppe entschied während des Rennens, die Angelegenheit an die Sportkommissare weiterzugeben - und die sahen die Schuld klar bei Aitken. Warum? Der Ferrari-Pilot, der den Audi im Bereich des Hinterrads traf, sei das Schöller-S auf der Innenbahn mit zu hoher Geschwindigkeit angefahren und habe so die Kollision verursacht, die van der Lindes Rennen beschädigte.

"Kelvin hat Jack nicht genügend Platz gelassen"

Wie man die Entscheidung beim Emil-Frey-Team sieht? "Ich finde das Urteil nicht richtig, weil das Überholmanöver von van der Linde mit großem Risiko behaftet war", sagt Jürg Flach, Technikchef des Schweizer Rennstalls und ehemalige F1-Mitarbeiter bei Sauber, im Gespräch mit Motorsport-Total.com. "In einem Streckenabschnitt, in dem das Überholen wirklich nicht leicht fällt."

 

Kelvin van der Linde hätte laut dem Schweizer "vorausschauend" fahren müssen. "Das war in diesem Fall meiner Ansicht nach nicht gegeben. Kelvin van der Linde hat Jack nicht genügend Platz gelassen, auch wenn es die Stewards jetzt anders gesehen haben." Daher sei man mit dem Urteil "überhaupt nicht einverstanden".

Die beiden gerieten übrigens kurz vor Schluss noch einmal aneinander, als van der Linde den Ferrari-Piloten in der Endphase nach dem Restart in der Grundig-Kehre attackierte und nach einer weiteren Berührung innen am zu diesem Zeitpunkt Zehntplatzierten vorbeiging.

Van der Linde Unsafe-Release-Opfer? Keine Strafe gegen Engel

Was am Ende für van der Linde möglich gewesen wäre, zeigt eine weitere strittige Situation: Denn beim Pflichtstopp wurde Maro Engel, der am Ende Zweiter wurde, von der Winward-Crew direkt vor dem herannahenden Abt-Audi rausgeschickt. Unsafe Release?

"Das war knapp", sagt Kelvin van der Linde, der laut eigenen Angaben bremsen musste. Warum Renndirektor Stoppe keinen Verstoß sah? Die Regel sieht vor, dass ein Teil des Fahrzeugs auf Höhe des anderen sein muss, wenn dieses in die Fastlane geschickt wird, um eine Strafe zu rechtfertigen. Das war aus Sicht des Renndirektors nicht der Fall.

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