DTM 2017

Vergleich: So viel schneller ist die DTM 2017 als die DTM 2016

Mit mehr Motorleistung, weniger Abtrieb und neuen Reifen stellen die Fahrzeuge von Audi, BMW und Mercedes in der DTM-Saison 2017 neue Rundenbestzeiten auf.

Zumindest bei den abschließenden Testfahrten vor dem Auftakt zur DTM 2017 in Hockenheim erwiesen sich die neuen Autos als deutlich schneller als ihre Vorgängermodelle.

Hatte Mattias Ekström im Audi RS5 DTM den Hockenheimring bei den Vorsaison-Tests 2016 noch in 1:32,964 Minuten umrundet, brauchte Timo Glock im Frühjahr 2017 im neuen BMW M4 DTM an gleicher Stelle nur noch 1:30,201 Minuten.

Bildergalerie: DTM-Tests 2017 in Hockenheim

Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 1,7 Sekunden auf der 4,574 Kilometer langen Rennstrecke und stellt somit eine deutliche Verbesserung dar, um etwa 3 Prozent.

Der aktuelle DTM-Rundenrekord in Hockenheim (1:32,532 Minuten), gefahren von BMW-Pilot Martin Tomczyk beim Auftakt zur DTM-Saison 2014, dürfte also wahrscheinlich beim Start zur DTM-Saison 2017 unterboten werden.

Die Autos der DTM 2017 verfügen laut Herstellerangaben erstmals "über 500 PS" und sollen bis zu 270 km/h schnell sein.

Zur verbesserten Motorleistung hinzu kommt eine Beschneidung der Aerodynamik der Fahrzeuge, weshalb sich der Abtrieb reduziert. Das macht die Autos auf den Geraden schneller.

Dank der neuen weicheren Reifen verbessert sich der Grip (zumindest auf einer schnellen Runde), weshalb auch in den Kurven höhere Geschwindigkeiten erzielt werden.

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