präsentiert von:

ELMS 2021: LMP2-Klasse wird doch nicht eingebremst

Sonderweg in der ELMS - Die LMP2-Autos werden für 2021 doch nicht künstlich verlangsamt - Teams gingen offenbar auf die Barrikaden

ELMS 2021: LMP2-Klasse wird doch nicht eingebremst

Die LMP2-Fahrzeuge in der ELMS 2021 werden doch nicht eingebremst. Das hat der ausrichtende Automobile Club de l'Ouest (ACO) offiziell bekannt gegeben.

Ursprünglich war geplant, die LMP2-Fahrzeuge in den ACO-Serien WEC, ELMS und AsLMS durch ein Mehr-Gewicht von 20 Kilogramm gegenüber 2020, eine um 50 KW geringere Motorleistung im Vergleich zum Vorjahr und den verpflichtenden Einsatz des auf Topspeed getrimmten Le-Mans-Aerokits für die komplette Saison langsamer zu machen.

Der Schritt wurde durch die Einführung der neuen Hypercar-Klasse (LMH) in der Langstrecken-WM WEC notwendig. Die neue Top-Klasse soll in Le Mans Rundenzeiten von ca. 3:30 Minuten erreichen und damit beträchtlich langsamer sein als die Vorgänger-Klasse LMP1.

Dadurch drohte die neue Top-Klasse allerdings, von der aktuellen LMP2-Fahrzeug-Generation überholt zu werden. 2020 stellte Paul di Resta den United-Autosport-Oreca #22 mit einer Zeit von 3:24.528 auf die Pole in der kleinen Prototypen-Klasse.

Mit der künstlichen Verlangsamung ihrer Fahrzeuge waren die LMP2-Mannschaften in der ELMS aber offenbar alles andere als zufrieden. Nach Informationen von 'Dailysportscar' haben sich sogar Teams dafür entschieden, gemeinsam gegen die künstliche Einbremsung zu protestieren.

"Nach Diskussionen mit den Teams hat der ACO jetzt die Entscheidung für die ELMS rückgängig gemacht", begründet der ausrichtende Verband seinen Schritt nun in einer offiziellen Pressemitteilung. In der WEC wird die LMP2-Klasse aber weiterhin eingebremst.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

geteilte inhalte
kommentare
Robert Kubica siegt auf Anhieb bei WRT-Debüt in der ELMS

Vorheriger Artikel

Robert Kubica siegt auf Anhieb bei WRT-Debüt in der ELMS

Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie ELMS
Urheber Tobias Ebner